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Pressezitat: Grüngasquote im Gebäudemodernisierungsgesetz möglicherweise verzögert: Deutsche Umwelthilfe warnt vor ersatzloser Abschaffung der 65-Prozent-Regel |
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| 10.03.2026 08:06 Uhr |
Deutsche Umwelthilfe e.V. |
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Berlin (ots) - Laut Medienberichten will die Koalition das neue
Gebäudemodernisierungsgesetz in einem beschleunigten Verfahren bis zum 1. Juli
verabschieden. Der Kabinettsbeschluss ist demnach bereits für den 25. März
geplant. Das betrifft jedoch nur die Abschaffung der 65-Prozent-Regel sowie
andere angekündigten Streichungen. Der Beimischungszwang in Form einer
Grüngasquote soll dagegen erst im Herbst in Gesetzesform gebracht werden. Die
Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert diesen chaotischen Zeitplan auf Kosten von
Haushalten, Industrie und Handwerk, die jegliche Planungssicherheit verlieren.
Dazu sagt Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz:
"Das Chaos beim Gebäudemodernisierungsgesetz geht weiter. Während insbesondere
an die 65-Prozent-Regel in großer Eile die Axt angesetzt wird, spielt die
Koalition beim Beimischungszwang mit einer Grüngasquote auf Zeit. Die
Bundesregierung weiß wohl selbst nicht, wie sie die umstrittene Grüngasquote
umsetzen soll. Für Haushalte, Industrie und Handwerk bedeutet dies vor allem
Unsicherheit. Wer sich im Vertrauen auf die neuen Regeln jetzt eine Gasheizung
einbaut, wird über die Folgen und mögliche zusätzliche Kosten im Unklaren
gelassen. Verbraucherinnen und Verbraucher raten wir dringend, die Finger von
neuen Öl- und Gasheizungen zu lassen. Wir fordern die Bundesregierung auf, die
klima- und verbraucherfeindlichen Pläne fallen zu lassen und den Einbau neuer
Öl- und Gasheizungen weiter zu unterbinden."
Pressekontakt:
Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin
0170 7686923, mailto:metz@duh.de
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, mailto:presse@duh.de
http://www.duh.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/22521/6232209
OTS: Deutsche Umwelthilfe e.V.
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Deutsche Umwelthilfe e.V.
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