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Berliner Senat darf nicht ungestört die Verkehrswende rückabwickeln: Deutsche Umwelthilfe fordert Beibehaltung eines umfassenden Informationsfreiheitsrechts |
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| 11.03.2026 10:06 Uhr |
Deutsche Umwelthilfe e.V. |
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Berlin (ots) - Nach massiver Kritik durch die Zivilgesellschaft hat der Berliner
Senat die für diese Woche geplante Abstimmung über weitreichende Einschränkungen
des Berliner Informationsfreiheitsgesetzes verschoben. Ein entsprechender
Gesetzesentwurf, mit dem unter anderem verkehrsbezogene Informationen
zurückgehalten werden könnten, sollte zunächst am 12. März im Abgeordnetenhaus
beschlossen werden. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) sieht in den geplanten
Änderungen den Versuch, den öffentlichen Zugang zu Dokumenten zu erschweren, die
umstrittene Vorhaben betreffen. Dazu könnte beispielsweise die Rücknahme von
Radwegen oder Tempo-30-Anordnungen zählen.
DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch:
"Der öffentliche Druck zeigt erste Wirkung: Die Berliner Zivilgesellschaft wird
nicht akzeptieren, dass CDU und SPD unter dem Deckmantel des Schutzes kritischer
Infrastruktur das Recht auf Informationsfreiheit beschneiden. Das
Informationsfreiheitsgesetz ist ein unverzichtbares demokratisches Instrument.
Das zeigen auch unsere Erfolge gegen die rechtswidrige Abschaffung von Tempo 30
und den Stopp von Radwegen in Berlin. Es kann nicht sein, dass der Senat
ungehindert die Verkehrswende in der Stadt rückabwickelt - auf Kosten von
Klimaschutz und Menschen in Berlin. Wir fordern keine Überarbeitung, sondern die
vollständige Rücknahme des Entwurfs."
Hintergrund:
Die DUH ist Teil eines Bündnisses aus mehr als 30 zivilgesellschaftlichen
Organisationen, das den Senat mit einem offenen Brief auffordert, die Pläne zur
Abschwächung des Informationsfreiheitsgesetzes zu stoppen.
Link:
Zum offenen Brief: https://ots.de/Mr9qJX (https://fragdenstaat.de/artikel/policy
/2026/03/34-organisationen-fordern-berliner-informationsfreiheitsgesetz-staken-n
icht-schwachen/%20)
Pressekontakt:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170 mailto:resch@duh.de
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, mailto:presse@duh.de
http://www.duh.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/22521/6233113
OTS: Deutsche Umwelthilfe e.V.
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Deutsche Umwelthilfe e.V.
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