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Stuttgart/Gütersloh (ots) - Führender Hersteller von Stahlseilen und
Drahtprodukten ist erfolgreich auf ERP-Software von Planat umgestiegen
Die Gustav Wolf GmbH, führender Hersteller von Stahlseilen und Drahtprodukten,
hat erfolgreich auf das ERP-System FEPA von Planat umgestellt. Das
mittelständische Unternehmen mit komplexen Fertigungsprozessen stellte dabei
hohe Anforderungen an die Software - eine Herausforderung, die FEPA souverän
meisterte. "Mit der neuen Lösung sind wir bestens gerüstet, um Prozesse
effizienter zu gestalten und zukünftiges Wachstum zu sichern", sagt der
IT-Leiter Christian Traud.
Das traditionsreiche Industrieunternehmen mit Hauptsitz in Gütersloh betreibt
Produktionsstandorte in Europa, den USA und Asien. Vor diesem Hintergrund
stellte die Ablösung des bisherigen ERP-Systems ein strategisches
Transformationsprojekt dar. Auslöser war die Abkündigung der bisherigen Lösung
zum Juli 2024. Daraufhin kontaktierte Gustav Wolf beinahe zehn ERP-Anbieter. Ein
Großteil kam nicht in Frage, weil das Unternehmen kein Stückgutproduzent ist,
sondern Längenfertiger. "Damit können viele ERP-Systeme schlichtweg nicht
umgehen", sagt Christian Traud.
In die engere Auswahl kamen drei Anbieter. "Einer war zu umfangreich, zu teuer
und eher für Großunternehmen geeignet. Ein zweiter war uns aufgrund der
Unternehmensstruktur zu unsicher. Planat hat am besten zu unseren Kapazitäten
und zu unserem Kostenrahmen als Mittelständler gepasst", erklärt der IT-Chef.
Einführung in zwei Phasen
Die Einführung des neuen ERP-Systems erfolgte in zwei Stufen. Der erste Go-live
startete am 1. Juli 2024 mit allen Werken weltweit außer China. Am 1. Januar
2025 folgte die zweite Phase mit der vollständigen Funktionsintegration. "In
dieser Übergangsphase waren die Berater von Planat praktisch jeden Tag vor Ort
und wir hatten einen sehr intensiven Austausch der Teams", betont Christian
Traud die gute Zusammenarbeit.
Als besonders wichtig in der Go-live-Phase erwiesen sich weniger technische
Themen als die Stammdatenqualität. Artikel, Kunden, Produktions- und
Logistikstammdaten mussten bereinigt, harmonisiert und vollständig gepflegt
werden. "Das wurde im Zuge der Umstellung sehr kompetent unterstützt", betont
Christian Traud.
Heute bildet FEPA das zentrale ERP-Rückgrat für Einkauf, Vertrieb, Produktion,
Materialwirtschaft, Kalkulation, Betriebsdatenerfassung sowie
Dokumentenmanagement. Ein Schwerpunkt liegt auf der standortübergreifenden
Produktionsplanung, mit der Kapazitäten und Prioritäten über mehrere Werke
hinweg koordiniert werden können.
Harmonisierung internationaler Prozesse
Mit der Einführung wurde zugleich die IT-Struktur international vereinheitlicht.
Während im Altsystem mehrere voneinander getrennte Datenbanken existierten,
arbeitet FEPA mit einer zentralen Datenbasis und Mandantenstruktur. Das
reduziert Pflegeaufwand und erleichtert die internationale Zusammenarbeit.
Auch logistische Prozesse wurden standardisiert. So erfolgen beispielsweise
Buchungen direkt in der Produktion über mobile Handscanner. Dieser Prozess ist
inzwischen an allen europäischen Standorten und in den USA identisch
implementiert.
Produktionslogik harmonisiert, Lieferketten optimiert
Eine besondere Herausforderung stellte die Abbildung der Produktionslogik im
ERP-Systems dar. Bei Gustav Wolf werden Drahtprodukte sowohl nach Gewicht als
auch nach Länge gehandelt, während Stahlseile ausschließlich nach Länge verkauft
werden. Im Zuge der FEPA-Einführung ist es gelungen, die Prozesse für die Draht-
und die Seilherstellung anzugleichen. Zudem wurden die internen Lieferketten
zwischen verschiedenen Werken optimiert.
Diese Abläufe sind heute überwiegend automatisiert. "Wenn ein Werk bei einem
anderen bestellt, wird im zweiten Werk sofort ein Auftrag angelegt.
Wareneingang, Rechnungsstellung und Verbuchung laufen anschließend weitgehend
automatisiert", erklärt IT-Leiter Christian Traud.
Weitere Automatisierung geplant
In einem nächsten Schritt soll die Fertigungssteuerung weiter automatisiert
werden. Ziel ist, dass mit der Anlage eines Kundenauftrags direkt auch die
entsprechenden Fertigungsaufträge und Materialbedarfe über mehrere Werke hinweg
generiert werden. Darüber hinaus plant Gustav Wolf weitere Ausbaustufen, unter
anderem in den Bereichen Qualitätssicherung und automatisierte
Eingangsrechnungsverarbeitung.
"Wir arbeiten mit Planat auf Augenhöhe. Beide Unternehmen sind mittelständisch
geprägt - das erleichtert die Zusammenarbeit und sorgt für kurze
Entscheidungswege", sagt IT-Chef Christian Traud.
Die Gustav Wolf GmbH mit Hauptsitz in Gütersloh hat sich in ihrer rund
130-jährigen Firmengeschichte vom regionalen Hersteller zu einem national und
international führenden Anbieter von Stahlseilen und Stahldrähten entwickelt.
Die Kunden kommen aus so unterschiedlichen Bereichen wie Aufzugindustrie,
Schlauchindustrie, Bürstenindustrie, Kranindustrie, Matratzen- und
Polsterindustrie auf allen Kontinenten der Welt. So wird Qualität made in
Germany über ein eigenes Logistikzentrum und weltweit agierende Distributoren
binnen 24 Stunden an jeden Ort der Welt geliefert. In dieser gewachsenen
Struktur mit Standorten in Polen, Ungarn, den USA und China, mit
unterschiedlichen Fertigungslogiken, Währungen und regulatorischen Anforderungen
war der Wechsel des ERP-Systems auf FEPA ein strategisches Projekt, das mit
Bravour gelungen ist.
Die PLANAT GmbH ( www.PLANAT.de (http://www.planat.de) ) bietet mit der
skalierbaren ERP-Standardsoftware FEPA einen flexiblen IT-Service "Made in
Germany" für den produzierenden Mittelstand. In der Basisversion verantwortet
die Software Vertrieb, Beschaffung, Logistik, Produktionsplanung und -steuerung
mit Betriebsdatenerfassung und betriebswirtschaftliche Anwendungen. On top
können bedarfsgerecht branchenspezifische Softwareinhalte integriert und diverse
Add-ons, wie z. B. ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) oder
Customer-Relationship-Management (CRM), eingesetzt werden. Das innovative,
modulare Softwarekonzept ergänzt PLANAT seit 1981 durch branchenspezifische
Beratung sowie durch verlässlichen Support.
Pressekontakt:
Kontakt: PLANAT GmbH,
Schönbergstr. 45-47, 73760 Ostfildern (bei Stuttgart), Deutschland,
Tel.: +49 (0)711-16756-0, E-Mail: mailto:software@PLANAT.de,
Web: http://www.PLANAT.de
Ansprechpartner: Cecilia Fischer - E-Mail: mailto:cecilia.fischer@planat.de
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OTS: PLANAT GmbH
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