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POL-NB: Falsche Polizeibeamte manipulieren Opfer |
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| 26.03.2026 14:25 Uhr |
Polizeipräsidium Neubrandenburg |
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Stralsund (ots) - Im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund sind am gestrigen
Tag (25. März 2026) mehrere Hinweise zu Betrugsversuchen durch sogenannte
"falsche Polizeibeamte" bekannt geworden. Siehe auch:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/6243404.
In einem Fall wurde eine Frau aus Stralsund telefonisch von einem angeblichen
Kriminalbeamten kontaktiert. Im Verlauf mehrerer, teils langer, Gespräche gelang
es den Tätern, eine glaubhafte Legende aufzubauen. Dabei wurde vorgegeben, dass
Ermittlungen gegen eine Tätergruppierung laufen würden und auch Bankkarten der
Angerufenen betroffen sein könnten.
Durch die intensive Gesprächsführung und den gezielten Aufbau von Vertrauen
setzten die Täter ihr Gegenüber psychologisch unter Druck. In der Folge wurden
die Herausgabe von EC-Karten sowie die Nennung der zugehörigen PIN-Nummern
erreicht.
Anschließend kam es zu unberechtigten Abhebungen an Geldautomaten sowie zu
Zahlungen im Einzelhandel, im Bundesland Brandenburg. Es entstand ein Schaden
von etwa 2.500 Euro.
Die Polizei weist darauf hin, dass es sich hierbei um eine besonders perfide
Variante des sogenannten "Falsche-Polizisten"-Betruges handelt. Die Täter
agieren oftmals über viele Stunden hinweg in mehreren Telefonaten, um Vertrauen
aufzubauen und ihre Opfer zur Herausgabe sensibler Daten oder Gegenstände zu
bewegen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betruges
aufgenommen.
Wichtige Hinweise der Polizei
- Die Polizei wird Sie niemals telefonisch nach Bargeld,
Wertgegenständen, Bankkarten oder PIN-Nummern fragen.
- Geben Sie keine EC-Karten oder PINs an Dritte heraus - auch
nicht an vermeintliche Polizeibeamte.
- Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Anrufer Druck aufbauen oder
von dringenden Ermittlungen sprechen.
- Beenden Sie solche Gespräche und wählen Sie im Zweifel selbst
den Notruf 110.
- Lassen Sie sich nicht in längere Gespräche verwickeln - genau
darauf zielen die Täter ab.
- Sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen, wenn Ihnen
ein Anruf verdächtig erscheint.
Wer einen solchen Anruf erhält oder bereits geschädigt wurde, sollte umgehend
die Polizei informieren und sich mit seiner Bank in Verbindung setzen.
Rückfragen bitte an:
Für Medienvertreter:
Juliane Boutalha
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Pressestelle
Telefon: 03831/245-204
E-Mail: pressestelle-pi.stralsund@polizei.mv-regierung.de
http://www.polizei.mvnet.de
Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende:
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
Telefon: 0395 5582 2223
E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/108747/6244052
OTS: Polizeipräsidium Neubrandenburg
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Neubrandenburg
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