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Teltow (ots) - Steigende Insolvenzen, mehr Arbeitslose und immer neue Meldungen
über Unternehmen, die aufgeben müssen - die deutsche Wirtschaft steht unter
Druck. Doch während viele Bereiche schrumpfen, zeigt die Franchise-Branche ein
ganz anderes Bild. Je schlechter die gesamtwirtschaftliche Lage wird, desto
stärker wächst das Interesse an erprobten Geschäftsmodellen.
Wer beruflich neu starten will oder nach Stabilität sucht, orientiert sich
zunehmend an klaren Konzepten und funktionierenden Strukturen. Franchising gibt
Menschen eine Perspektive, wenn der klassische Arbeitsmarkt kaum noch Chancen
bietet. Das macht die Branche zu einem wichtigen Indikator dafür, wie ernst die
Situation wirklich ist.
Während traditionelle Unternehmen kämpfen, konzentrieren Franchise-Systeme sich
auf Qualität, Effizienz und klare Positionierung. Genau das zieht neue Partner
an - und zeigt gleichzeitig, welche Schwächen die deutsche Wirtschaft derzeit
nicht in den Griff bekommt. Was diese Entwicklung über die Zukunft verrät und
warum sie ein Warnsignal ist, erfahren Sie im folgenden Beitrag.
Franchising als Seismograf der wirtschaftlichen Entwicklung
Die Franchise-Branche reagiert sensibel auf gesellschaftliche und
wirtschaftliche Veränderungen. Gerade in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit und
zunehmender Insolvenzen wächst die Nachfrage nach stabilen Geschäftsmodellen.
Menschen, die ihren Arbeitsplatz verlieren oder sich neu orientieren müssen,
suchen Orientierung. Franchising bietet ihnen einen Rahmen, in dem sie ihre
berufliche Zukunft mit klaren Abläufen und definierten Strukturen gestalten
können. Dadurch dient die Branche als eine Art Auffangmotor, der jene aufnimmt,
die im klassischen Beschäftigungssystem keine Perspektive mehr sehen.
Allerdings hängt die Attraktivität von Franchise-Gründungen stark von
politischen und finanziellen Rahmenbedingungen ab. Förderinstrumente wie
Gründungszuschüsse oder passende KfW-Finanzierungsangebote erleichtern den
Einstieg erheblich. Veränderungen in diesen Bereichen beeinflussen deshalb
direkt, wie viele Menschen eine unternehmerische Existenz in Erwägung ziehen.
Dennoch zeigt sich, dass Franchise-Systeme auch in schwierigem Umfeld wachsen,
während gleichzeitig traditionelle Unternehmen mit Entlassungen und
strukturellen Problemen kämpfen.
Strukturelle Klarheit als Wettbewerbsvorteil
Franchise-Konzepte setzen zwingend auf klare Positionierung und ein deutliches
Alleinstellungsmerkmal. Systeme, die erfolgreich bleiben wollen, konzentrieren
sich konsequent auf ihre Stärken und konsolidieren ihre Prozesse. Diese
Fokussierung auf Qualität und definierte Leistungsangebote bildet einen
deutlichen Kontrast zur deutschen Wirtschaft insgesamt, die in den vergangenen
Jahren zunehmend an strategischer Schärfe verloren hat.
Während einige Branchen Mühe haben, sich neu auszurichten, nutzen
Franchise-Systeme ihre Struktur, um effizienter zu werden. Dazu gehört die
kontinuierliche Verbesserung des Backoffice, die Ausweitung von
Unterstützungsleistungen sowie die Entwicklung neuer Werkzeuge für die
Kundengewinnung. Je besser ein System seine Partner im Alltag entlastet, desto
stärker baut es eine Bindung auf. Gleichzeitig stärkt diese Vorgehensweise die
Wettbewerbsfähigkeit aller Beteiligten, weil sie ihnen ermöglicht, sich auf ihr
Tagesgeschäft zu konzentrieren.
Innovation spielt dabei eine wichtige Rolle. Viele Systeme beobachten sehr
genau, welche Entwicklungen in anderen Ländern stattfinden, und übertragen
erfolgreiche Ansätze gezielt auf ihre eigenen Märkte. Sie prüfen, welche
Angebote, Prozesse oder Dienstleistungen in vergleichbaren Branchen
funktionieren und wie sich diese sinnvoll anpassen lassen. Dadurch entsteht
zusätzliche Dynamik, die über reine Optimierung hinausgeht und Raum für neue
Geschäftschancen schafft.
Internationalisierung als Reaktion auf wirtschaftliche Unsicherheiten
Angesichts der wirtschaftlichen Lage in Deutschland orientieren sich
Franchise-Systeme zunehmend an Märkten, die derzeit stabiler erscheinen.
Internationale Expansion wird dadurch zu einer strategischen Option, um die
Risiken im Heimatmarkt abzufedern. Länder mit wachsender Nachfrage wie Polen
bieten attraktive Bedingungen für neue Standorte. Die Impulse kommen dabei
sowohl von potenziellen Partnern im polnischen Markt als auch von Interessenten
aus Deutschland, die gezielt in Richtung Polen expandieren möchten.
Durch Standorte im Ausland stützen Franchise-Systeme ihr Wachstum auf mehrere
Märkte und verringern gleichzeitig das Risiko, ausschließlich von der deutschen
Wirtschaftsentwicklung abhängig zu sein. Gleichzeitig zeigt sich dadurch, wie
angespannt die Lage im eigenen Land tatsächlich ist.
Über Jana Jabs:
Jana Jabs ist Franchise-Expertin und begleitet Unternehmen bereits seit mehr als
zehn Jahren beim Aufbau einer digitalen Wissenssammlung. Als Franchise-Beraterin
unterstützt sie Unternehmer dabei, ein nachhaltiges Franchise-System aufzubauen
und ihr Business-Wissen digital als Handbuch abzubilden und allen Mitarbeitern
zur Verfügung zu stellen. Weitere Informationen dazu unter:
https://www.franchisemacher.de/
Pressekontakt:
Die FranchiseMacher GmbH
Vertreten durch: Jana Jabs und Eugen Marquard
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OTS: Die FranchiseMacher GmbH
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