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Trier (ots) - Der gestrige Car-Friday 2026: von netten Gesprächen, über
Fahrverbote bis hin zu sichergestellten Autos. Für viele Auto-, Tuning- und
Motorsportbegeisterte startete mit Karfreitag, am 3. April, die Saison.
Auch wenn der Großteil der Fahrer*innen sich regelkonform verhält, kommt es beim
An- und Abreiseverkehr zu gemeinsamen Treffen, Veranstaltungen und häufig zu
Geschwindigkeitsverstößen, Lärmbelästigungen sowie illegale Autorennen,
verursacht durch "Poser" und "Raser". Deren Ziel ist: Auffallen und jedem Preis
- durch bspw. unnötiges Hin- und Herfahren, Aufheulen lassen des Motors oder
kurze Beschleunigungen mit Renncharakter. Für Dritte kann hierdurch eine
Belästigung, Behinderung oder Gefährdung entstehen.
Größter Anziehungspunkt in Rheinland-Pfalz ist dabei der Nürburgring - bedeutet,
dass eine Vielzahl der Autoliebhaber zu diesem Event aus verschiedensten
Regionen anreisen.
Die Polizei führte daher im gesamten Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Trier
Schwerpunktkontrollen durch. Ziel war es nicht, die gute Laune der Autofans zu
trüben, sondern für verantwortungsbewusstes Verhalten zu sensibilisieren,
illegale Veränderungen an Fahrzeugen aufzudecken und Verkehrsbeeinträchtigungen
zu reduzieren - ganz nach der Präventionsbotschaft: "Rot für Raser, Poser und
illegales Tuning"
Ergebnisse in Zahlen:
- Rund 200 Fahrzeuge kontrolliert
- Über 250 Personen kontrolliert
- Über 35 Mängelberichte ausgestellt
- Sichergestellte/Beschlagnahmte Fahrzeuge: 3
- Über 650 Geschwindigkeitsverstöße - daraus folgend 5 Fahrverbote
- Mehrere Straftaten wegen u.a. Urkundenfälschen, Fahren ohne
Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz
Die Polizei lobt jedoch ausdrücklich die Mehrheit der Autofans, die mit
geprüften Umbauten und einem freundlichen sowie respektvollen Miteinander
überzeugten.
Im Polizeipräsidium Trier stehen illegale Veränderungen an Kraftfahrzeugen,
Posing und illegale Straßenrennen bereits seit längerer Zeit im Fokus. Dazu
gehören beispielsweise Ordnungswidrigkeiten auf Grund von Veränderungen an
Kraftfahrzeugen, zu beanstandende Fahrweisen sowie Straftaten wie das Fahren
ohne Fahrerlaubnis oder illegale Straßenrennen, aber auch Hinweise und
Beschwerden aus der Bevölkerung, denen die Polizei nachgehen.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Trier
Kerstin Klein
Telefon: 0651 983 40022
E-Mail: pptrier.presse@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/pp.trier
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/117701/6249361
OTS: Polizeipräsidium Trier
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