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Trier-Ruwer (ots) - Am Donnerstag, dem 2. April, klingelte das Telefon einer
Seniorin aus Ruwer: Eine Frau, die sich als ihre Enkelin ausgab, behauptete:
"Oma! Oma! Mama hat eine Radfahrerin totgefahren!" Anschließend übernahm ein
vermeintlicher Staatsanwalt, der die Zahlung einer hohen Kaution forderte.
Ansonsten müsse die Tochter der Seniorin sofort in Untersuchungshaft.
Die Betrüger gingen, wie häufig bei dieser Betrugsmasche, äußert professionell
vor und führten das Telefonat geschickt und mit einem behörden-typischen
Sprachgebrauch. So führten sie die Frau, die zudem massiv unter Schock stand,
schamlos hinters Licht. In der Hoffnung, ihre Tochter vor dem Gefängnis zu
bewahren zu können, suchte die Seniorin eine hohe Bargeldsumme zusammen. An
ihrer Haustür in der Straße "Auf Feiser" übergab sie die angebliche Kaution
schließlich gegen 19:30 Uhr an einen Geldabholer. Dieser nahm das Geld an sich
und ging in Richtung der Straße "Vogelsang" davon.
Die Frau beschrieb den Geldabholer wie folgt: ca. 1,80 m groß und etwa 35 Jahre
alt, dunkle Kurzhaarfrisur, möglicherweise osteuropäisches Aussehen, schwarz
gekleidet.
Wer hat am Donnerstagabend, 2. April, zwischen 19 und 20 Uhr, einen Mann, auf
den diese Beschreibung passt, im Umfeld der Straßen "Auf Feiser" und "Vogelsang"
gesehen? Wer hat möglicherweise sogar die Geldübergabe beobachtet oder ein
verdächtiges Fahrzeug in der Nähe wahrgenommen? Hinweise nimmt die
Kriminalpolizei in Trier unter 0651 983-43390 entgegen.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Trier
Jana Ernst
Telefon: 0651 983-40024
E-Mail: pptrier.presse@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/pp.trier
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/117701/6252972
OTS: Polizeipräsidium Trier
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