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POL-W: W Seniorin nach Schockanruf um Wertgegenstände betrogen |
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| 21.01.2026 13:55 Uhr |
Polizei Wuppertal |
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Wuppertal (ots) -
Gestern Mittag (20.01.2026) ereignete sich im Komponistenviertel
(Wuppertal-Heckinghausen) ein Telefonbetrug zum Nachteil einer
87-jährigen Wuppertalerin.
Gegen 13:15 Uhr meldete sich zunächst ein vermeintlicher Mitarbeiter
der Staatsanwaltschaft per Telefon bei der Frau. Er gab an, dass der
Sohn der Angerufenen in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt
worden sei und er bei Zahlung einer Kaution der Haft entgehen könnte.
Zudem setzten die Täter die Frau erheblich unter Druck. Wenige
Momente später erhielt die Geschädigte zudem einen Anruf auf ihrem
Mobiltelefon. In diesem wurde sie ebenfalls unter Druck gesetzt, die
Kaution zu zahlen.
Anschließend begab sich die Seniorin auf die Straße. In ihrer Hand
hielt sie dabei einen Beutel, in dem sich Gold und Schmuck in einem
mittleren fünfstelligen Gegenwert befanden. Gegen 14:35 Uhr übergab
die 87-Jährige einem unbekannten Täter den Beutel samt Inhalt. Danach
entfernte sich der Mann zu Fuß in Richtung Lönsstraße.
Der Täter wird als etwa 30- bis 45-jähriger Mann beschrieben. Er ist
circa 185 cm bis 190 cm groß und hatte eine kräftige Statur. Er hat
eine helle Hautfarbe und trug kurzes dunkelblondes Haar. Zur Tatzeit
war er mit einem hellgrauen Kurzmantel bekleidet. Zudem trug er einen
Rucksack.
Zeugen, die Hinweise zu dem Täter machen können, werden gebeten sich
unter der Rufnummer 0202/284-0 mit der Polizei in Verbindung zu
setzen.
An dieser Stelle möchten wir noch einmal auf die Präventionskampagne
"Gut Aufgelegt! Telefonbetrug kann jeden treffen" der Polizei
Wuppertal aufmerksam machen.
https://wuppertal.polizei.nrw/artikel/gut-aufgelegt-telefonbetrug-kan
n-jeden-treffen
- Tief durchatmen, auch wenn die Geschichte noch so dramatisch
klingt.
- Legen Sie beim geringsten Zweifel auf! Rufen Sie selbst die Polizei
unter der 110 an!
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und seien Sie
misstrauisch, wenn Sie von einem unbekannten Anrufer mit einem
beunruhigenden Sachverhalt und finanziellen Forderungen konfrontiert
werden.
- Sprechen Sie nicht mit Betrügern - sondern mit Ihren Angehörigen:
Fragen Sie bei Ihren richtigen Angehörigen persönlich nach oder
ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
- Geben Sie am Telefon niemals Auskunft über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.
- Denken Sie daran: Die Polizei ruft Sie niemals unter der
Polizeinotrufnummer 110 an! Das machen nur Betrügerinnen und
Betrüger!
- Die Polizei nimmt niemals Geld, Schmuck oder Wertgegenstände
entgegen. Erst recht nicht als Kaution.
Rückfragen bitte an:
Polizei Wuppertal
Pressestelle / Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0202/284-2020
E-Mail: pressestelle.wuppertal@polizei.nrw.de
Polizei Wuppertal auch bei www.facebook.com/Polizei.NRW.W
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/11811/6200845
OTS: Polizei Wuppertal
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Wuppertal
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