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Köln (ots) - Wie Unternehmen mit Künstlicher Intelligenz den Profit steigern
Mit Künstlicher Intelligenz und Agenten die eigene Wertschöpfung zu verbessern
oder neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, bleibt für viele Unternehmen ein
unerfüllter Wunsch.
In der frühen Phase zwischen Erkenntnis und Umsetzung klafft in vielen Firmen
häufig eine große Lücke und es zeichnet sich immer wieder ein ähnliches Bild ab:
Die notwendigen Technologien sind zwar vorhanden, doch die Geschäftsergebnisse
bleiben aus. Vor allem der Mittelstand steht unter Druck, Künstliche Intelligenz
in Produkte oder Dienstleistungen zu integrieren, Prozesse zu optimieren und
zusätzliche Wertschöpfungsquellen zu erschließen. Entsprechend braucht es die
Kooperation mit umsetzungserfahrenen Technologiepartnern, wenn es um den
zielgerichteten Einsatz dieser Technologien geht.
Wie können Unternehmen das Thema KI also pragmatisch angehen, um die Technologie
wirksam für neue Geschäftschancen zu nutzen und neue Ertragsquellen zu
erschließen? Antworten liefert Dr. Daniel Taradzic, Chief AI Officer bei der
q.beyond AG. Im Interview spricht er über die Auswirkungen von KI und wie
Investments in Geschäftswert überführt werden.
Herr Dr. Taradzic, welches Beispiel fällt Ihnen ein, wenn sie an eine
erfolgreiche Implementierung von KI denken?
Da fällt mir direkt ein echter Hidden Champion aus der Industrie ein! Der CIO
und der Produktmanager hatten ein Problem: Die Produktion war langsam und nicht
digital, die Time-to-Customer für Produkte lag bei rund acht Wochen und die
Kosten waren zu hoch.
Gemeinsam haben wir die Wertschöpfungskette analysiert: Wo lässt sich die
Eigenleistung konkret optimieren und wie kann ein digitales Kundenerlebnis
geschaffen werden?
Die beste Lösung war eine souveräne KI-Plattform, die in Verbindung mit
KI-Agenten dafür sorgt, den Kunden ein tolles Erlebnis zu bieten. Die Ergebnisse
waren eine fünf Mal schnellere Time-to-Customer und zehn Prozent mehr Umsatz bei
verbesserter Marge.
Welche strategischen Konsequenzen hat KI für Unternehmen?
In der Praxis beobachten wir den Zerfall von Wertschöpfungsketten, die
Jahrzehnte funktioniert haben. Branchenlogiken verändern sich und somit auch
Wettbewerbspositionen.
Der Einsatz von KI sollte strategischen Zielen folgen: Etwa der Optimierung des
Bestandsgeschäfts oder der Erschließung neuer Ertragsquellen. Wer Wertschöpfung
neu denkt und autonome Agenten oder KI-Robotics ins Geschäft überführt, gewinnt
Marktanteile. KI ist eine Frage der strategischen Positionierung eines
Unternehmens. Rein technologisch geführte Debatten greifen zu kurz.
Ab wann wird KI zu einer Governance-Frage?
Sobald sie tiefgreifend in Wertschöpfungsketten implementiert wird und
geschäftskritische Entscheidungen beeinflusst. In diesem Zusammenhang ist auch
die Einhaltung der Compliance relevant: Intellectual Property sowie
unternehmenskritische Daten sollten beim Einsatz von KI angemessen geschützt
sein.
Wie lässt sich das bewerkstelligen?
Indem Unternehmen KI-Workloads in einer privaten Plattform verarbeiten. Der
Einsatz einer souveränen Lösung bietet den Vorteil einer sicheren Umgebung, in
der wichtige Unternehmensinformationen geschützt sind. Die Daten verlassen das
eigene Unternehmen nicht und einer Abhängigkeit zur Public Cloud wird
vorgebeugt.
Wenn private KI-Plattformen und Anwendungsfälle entlang der Wertschöpfungskette
implementiert werden, dann trägt dies zur Stärkung der Resilienz bei. Die
KI-Governance bildet den Rahmen für die Steuerung des Geschäfts. Während Agenten
operative Aufgaben ausführen, bleiben Geschäftsgeheimnisse wie Patente geschützt
und die Datenhoheit beim Unternehmen - Stichwort IT-Souveränität.
Wie sollten Unternehmen konkret starten, wenn sie mit KI wirtschaftlichen Nutzen
erzielen wollen?
Unternehmen sollten ihre Wertschöpfungsketten verstehen. Die besten Teams setzen
KI zur Stärkung der Wettbewerbsposition ein, erkennen Geschäftschancen früh und
überführen diese in Ertrag. Sie verbinden die Strategie mit ökonomisch
priorisierten Use Cases, um den Fokus auf ein gewinnbringendes Geschäft zu
setzen. Eine private KI-Plattform dient als Basis für neue Dienstleistungen oder
Produkte. Wer sich fokussiert, erzielt Ergebnisse und Wettbewerbsvorteile.
Pressekontakt:
Nehmen Sie direkt Kontakt zu Dr. Daniel Taradzic auf!
M: mailto:caio-office@qbeyond.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/158685/6248442
OTS: q.beyond AG
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