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Heilsarmee forderte flexible Notunterkünfte in den Städten: Kein Obdachloser darf draußen erfrieren. |
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| 2.04.2026 17:22 Uhr |
Die Heilsarmee in Deutschland |
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Köln (ots) - Die Heilsarmee Deutschland, Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft
Wohnungslosenhilfe (BAG W), weist angesichts aktueller Zahlen zur Kältehilfe auf
dringenden Handlungsbedarf hin. "Wir müssen uns von den saisonalen Grenzen der
Kältehilfe verabschieden", sagt Alexandros Schmachtel, Direktor Programm
Soziales von der Heilsarmee und unterstützt damit die Forderungen der BAG W.
Denn trotz Kälte schließen in vielen Städten zum 1. April die zusätzlichen
Notunterkünfte, welche die Kommunen im Winter für Obdachlose bereitstellen.
Mit dem Ende der offiziellen Kältehilfesaison am 31. März hatte die BAG W eine
erschütternde Bilanz gezogen: Zwischen Oktober 2025 und März 2026 sind
mindestens 14 wohnungslose Menschen in Deutschland an den Folgen von Kälte
gestorben. Die Zahlen beruhen auf einer systematischen Auswertung von
Presseberichten und stellen lediglich eine Mindestzahl dar. Viele Todesfälle
bleiben unentdeckt oder werden nicht öffentlich bekannt.
Die Heilsarmee warnt davor, die Gefahr von Kälte zu unterschätzen.
Lebensbedrohliche Unterkühlung kann nicht nur bei extremen Minusgraden
auftreten. Bereits Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad Celsius können gefährlich
werden - insbesondere, wenn Kleidung durchnässt ist oder gesundheitliche
Vorbelastungen bestehen.
Die Heilsarmee plädiert für ganzjährig verfügbare und flexibel ausgestaltete
Hilfsangebote. Notunterkünfte und Unterstützungsstrukturen müssten sowohl auf
Kälte- als auch auf Hitzeperioden vorbereitet sein.
Pressekontakt:
Dagmar Puh, Teamleiterin Kommunikation, +49 (0)221/20819-402,
dagmar.puh@heilsarmee.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/127759/6248935
OTS: Die Heilsarmee in Deutschland
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Die Heilsarmee in Deutschland
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