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München (ots) -
- 82 % fühlen sich gut informiert, erkennen aber viele Risiken nicht.
- Fast jeder Zweite besitzt keinen Elementarschutz.
- 41 % geraten bei Schäden unter 10.000 Euro in finanzielle Not.
- 36 % verschieben notwendige Modernisierungen aus Kostengründen.
Die Mehrheit der deutschen Eigenheimbesitzer fühlt sich sicher. Die Realität ist
eine andere. Die neue PrimeHome Studie der Versicherungsgruppe die Bayerische
zeigt eine gefährliche Schieflage: Das Eigenheim ist in Deutschland unzureichend
abgesichert. Nicht, weil es keine Policen gibt, sondern weil Risiken
systematisch zu spät adressiert werden.
82 Prozent der Eigentümer halten sich für gut informiert. Gleichzeitig erkennt
nur eine Minderheit zentrale Gefahren für ihr Zuhause. Fast jeder zweite besitzt
keinen Elementarschutz, obwohl Extremwetter längst kein Ausnahmeereignis mehr
ist. 41 Prozent geraten bereits bei Schäden unter 10.000 Euro in finanzielle Not
- bei durchschnittlichen Elementarschäden von über 17.000 Euro ist die Mehrheit
unvorbereitet.
"Wir versichern Häuser, aber wir schützen sie nicht konsequent. Das ist das
eigentliche Kernproblem", sagt Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen.
Sicherheitsgefühl statt Substanz
Besonders brisant: Die größten Risiken werden systematisch unterschätzt.
Schimmel, Starkregen, Rückstau oder Leitungswasserschäden gelten für viele als
Randthemen. Tatsächlich zählen sie zu den teuersten Schadenursachen. Nur rund
ein Viertel der Befragten stuft diese Risiken als relevant ein. Das
Sicherheitsgefühl trügt, mit realen finanziellen Folgen für viele Versicherte.
Gleichzeitig fehlen die finanziellen Puffer. Die durchschnittlichen Rücklagen
liegen bei rund 15.300 Euro. Schon mittlere Schäden bringen viele Haushalte an
ihre Belastungsgrenze. Zusatzkosten wie Hotel- oder Mietausgaben im Schadenfall
können weniger als die Hälfte der Eigentümer langfristig selbst tragen.
Vorsorge wird verschoben - Werte geraten unter Druck
36 Prozent der Eigentümer verschieben notwendige Modernisierungen aus
Kostengründen. Betroffen sind ausgerechnet Maßnahmen, die Immobilien
widerstandsfähiger machen: Dach, Leitungen, Heizung, Dämmung, Fenster. Der
Effekt ist doppelt negativ: steigende Schadenanfälligkeit bei gleichzeitig
sinkendem Immobilienwert.
"Wir sehen ein strukturelles Vorsorgeversagen. Wer Risiken nicht erkennt und
Prävention aufschiebt, zahlt später doppelt. Diese vermeidbaren Kosten können
nur wenige Versicherte stemmen", so Gräfer.
Beratung wird zum entscheidenden Engpass
Die Studie zeigt auch deutlich: Die größte Schwachstelle liegt nicht nur im
Produkt, sondern in der Beratung. Viele Eigentümer verlassen sich auf ihr
Bauchgefühl oder auf einmalige Abschlussgespräche. Komplexe Risiken wie
Elementarschäden, Rückstau oder schleichende Gebäudeschäden werden selten
systematisch besprochen.
Das Ergebnis ist eine trügerische Sicherheit: Policen sind vorhanden, Risiken
bleiben unbeachtet. Gerade in diesem Umfeld kommt Vermittlern und Maklern eine
Schlüsselrolle zu. Sie sind die einzigen Akteure, die Risiken ganzheitlich
bewerten, verständlich einordnen und Vorsorge aktiv anstoßen können.
Vorausgesetzt, Beratung wird nicht allein über den Abschluss definiert, sondern
über den tatsächlichen Schutz des Zuhauses.
PrimeHome: Antwort auf ein System, das zu spät kommt
Die Studienergebnisse machen deutlich: Das Problem ist nicht mangelnder
Versicherungsschutz, sondern eine falsche Logik. Versicherung greift meist erst,
wenn der Schaden bereits eingetreten ist. Prävention bleibt optional und
unbezahlt.
Genau hier setzt PrimeHome an. Das Gesamtkonzept verlässt bewusst die reine
Schadenlogik und rückt Risikoreduktion vor dem Schaden in den Mittelpunkt: durch
gebündelten Schutz, regelmäßige Risiko-Checks und ein integriertes
Vorsorgebudget, das konkrete Präventionsmaßnahmen ermöglicht - von Wartungen bis
zu technischen Schutzsystemen.
Das Konzept versteht Vermittler nicht als Verkäufer einzelner Policen, sondern
als Risikoberater für das Zuhause. Vor-Ort-Begehungen, eine strukturierte
Betrachtung des gesamten Eigenheims und ein integriertes Vorsorgebudget schaffen
erstmals einen Rahmen, in dem Beratung vor dem Schaden wirtschaftlich sinnvoll
und dauerhaft verankert ist. Prävention wird damit nicht zur freiwilligen
Zusatzleistung, sondern zum festen Bestandteil der Absicherung.
"PrimeHome ist nicht entstanden, um eine weitere Police zu verkaufen, sondern
als lösungsorientiertes Gesamtkonzept, weil das klassische Modell an seine
Grenzen stößt. Sicherheit entsteht nicht durch Regulierung, sondern durch
Vorsorge", sagt Gräfer.
Fazit der Studie
Die PrimeHome Studie zeigt klar:
Wer sein Zuhause schützen will, braucht mehr als ein gutes Gefühl und klassische
Deckungen. Notwendig sind realistische Risikoeinschätzung, finanzielle Vorsorge
und ein System, das Schäden verhindert, statt sie nur zu bezahlen. Eine
nachhaltige und finanzierbare Absicherung der eigenen vier Wände funktioniert
nur im lösungsorientierten und vorausschauenden Dreiklang aus Kunde, Vermittler
und Versicherer.
Über die Studie:
Marktforschungsumfrage durch Kantar Profiles vom 16. Juli bis 7. August 2025 bis
mit 1000 Personen. Die Erhebung wurde nach Alter, Geschlecht, Immobilienbesitz
und Region quotiert und die Ergebnisse anschließend entsprechend gewichtet. Die
Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18
Jahren.
Über die Bayerische
Die Versicherungsgruppe die Bayerische wurde 1858 gegründet und besteht aus den
Gesellschaften BY die Bayerische Vorsorge Lebensversicherung a.G.
(Konzernmutter), BL die Bayerische Lebensversicherung AG und der
Kompositgesellschaft BA die Bayerische Allgemeine Versicherung AG sowie der BBV
Holding AG. Die gesamten Beitragseinnahmen der Gruppe betragen über 978
Millionen Euro. Die Gruppe steigert ihr Eigenkapital kontinuierlich. Es werden
zudem Kapitalanlagen von über 4,1 Milliarden Euro verwaltet. Mehr als 12.000
persönliche Berater stehen, den rund 1,1 Millionen Kunden der Bayerischen
bundesweit zur Verfügung. Die Ratingagentur Assekurata hat im aktuellen
Bonitätsrating der Konzernmuttergesellschaft die Qualitätsnote A ("sehr gut")
bestätigt und bescheinigt dem Unternehmen eine weit über dem
Branchendurchschnitt liegende Finanzstärke. Die Töchter BA Bayerische Allgemeine
AG und BL Bayerische Lebensversicherung AG werden im Bonitätsrating ebenfalls
mit A bewertet. Im Nachhaltigkeitsrating der Agentur wurde die
Versicherungsgruppe mit AA ausgezeichnet.
Pressekontakt:
Pressestelle der Unternehmensgruppe die Bayerische
Nick Schelchshorn, Thomas-Dehler-Straße 25, 81737 München,
Telefon (0152) 3468-9210,
E-Mail: mailto:presse@diebayerische.de, Internet: http://www.diebayerische.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/36847/6250410
OTS: die Bayerische
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