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Kassel (ots) - Am 15. April 2026 wird sich Hessen erneut am europaweiten
Speedmarathon beteiligen. An diesem Aktionstag intensivieren die hessische
Polizei sowie die beteiligten Kommunen ihre Geschwindigkeitskontrollen, um auf
die Risiken überhöhter Geschwindigkeit aufmerksam zu machen und die
Verkehrssicherheit zu stärken.
Zwischen 6 Uhr und 22 Uhr werden landesweit verstärkt Geschwindigkeitsmessungen
durchgeführt. Verkehrssünder sollen nicht nur im Nachgang einen Bußgeldbescheid
erhalten, sondern möglichst direkt vor Ort angehalten, mit dem
Geschwindigkeitsverstoß konfrontiert und bezüglich der Gefahren aufgeklärt
werden. Ziel der Aktion ist es, Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer
für die Bedeutung angepasster Geschwindigkeit zu sensibilisieren und so zur
Reduzierung von Verkehrsunfällen beizutragen.
Innenminister Roman Poseck mahnt: "Wer rast, spielt mit Menschenleben.
Geschwindigkeitsverstöße sind kein Kavaliersdelikt. Überschreitungen können
fatale Folgen haben: zerstörte Familien, verlorene Leben, unermessliches Leid
für Betroffene und ihr Umfeld. Deshalb braucht es klare Konsequenzen, mehr
Kontrollen und eine unmissverständliche Haltung für mehr Rücksicht und
Regelkonformität. Wir alle können durch regeltreues Verhalten zu mehr Sicherheit
im Straßenverkehr beitragen. Es kommt auf jeden Einzelnen an. Darauf möchte
unsere Polizei im Rahmen des Speedmarathons explizit hinweisen".
Polizeioberrat Stefan Jilg vom Polizeipräsidium Mittelhessen, der auch in diesem
Jahr den polizeilichen Einsatz und die Geschwindigkeitsmessungen koordiniert,
erklärt die Aktion: "Der Speedmarathon ist eine europaweite Initiative, die
deutlich macht, wie wichtig die Einhaltung von Tempolimits für die
Verkehrssicherheit ist. Die Aktion ist inzwischen ein fester Bestandteil der
Verkehrssicherheitsarbeit. Sie soll dazu beitragen, Bewusstsein zu schaffen,
Geschwindigkeiten zu reduzieren, Unfälle zu verhindern und die Folgen von
Verkehrsunfällen zu mindern." Ergänzend zum Speedmarathon werden zusätzlich
insbesondere junge Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer in polizeilichen
Präventionsveranstaltungen, wie z.B. dem Programm "CrashKurs", bezüglich der
weitreichenden Folgen von Unfällen für Beteiligte und deren Umfeld
sensibilisiert.
Messstellen werden im Vorfeld veröffentlicht Um gezielt auf die Gefahren von
Geschwindigkeitsüberschreitungen hinzuweisen, veröffentlicht die Polizei vorab
sämtliche Messstellen, die im Rahmen des Speedmarathons zwischen 6 Uhr und 22
Uhr eingerichtet werden. Damit soll die Öffentlichkeit bewusst auf das Thema
Geschwindigkeit im Straßenverkehr aufmerksam gemacht werden.
Gleichzeitig weist die Polizei darauf hin, dass - wie an jedem anderen Tag auch
- zusätzlich unangekündigte Geschwindigkeitskontrollen oder kurzfristige
Änderungen möglich sind.
Überhöhte Geschwindigkeit bleibt zentrale Unfallursache
Ein Schwerpunkt der europaweiten Aktion liegt darauf, auf eine der häufigsten
Ursachen schwerer Verkehrsunfälle hinzuweisen: zu hohe oder nicht angepasste
Geschwindigkeit.
Moderne Technik im Einsatz
Für die Geschwindigkeitsüberwachung setzt die hessische Polizei erneut auf
moderne Messtechnik. Dazu zählen unter anderem Handlasermessgeräte, mobile und
stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen sowie zivile Polizeifahrzeuge mit
moderner Videomesstechnik, die Verstöße beweissicher dokumentieren können.
Zusätzlich kommen mobile Geschwindigkeitsmessanhänger zum Einsatz.
Begleitung über Social Media
Auch in diesem Jahr wird die hessische Polizei den Speedmarathon über ihre
Social-Media-Kanäle begleiten. Unter dem Hashtag #Speedmarathon informiert sie
über die Aktion und macht auf die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit
aufmerksam.
Hintergrund: ROADPOL
Der Speedmarathon ist Teil einer europaweiten Kontrollaktion des Netzwerks
ROADPOL (European Roads Policing Network). In diesem Zusammenschluss arbeiten
Verkehrspolizeien aus zahlreichen europäischen Ländern zusammen. Ziel ist es,
durch koordinierte Kontrollen, Präventionsmaßnahmen und den fachlichen
Austausch, die Sicherheit im Straßenverkehr europaweit zu erhöhen und die Zahl
der Verkehrsunfallopfer nachhaltig zu reduzieren.
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Pressestelle
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