Altena
Top-News
Altena, Stadt
Fläche: 44,3 km²
Einwohner: 21.831
PLZ: 58762
|
POL-MK: Prügelei - Feuerlöscher geleert - Hilfe für Betrüger |
 |
| 13.07.2026 15:40 Uhr |
Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis |
|
|
Altena (ots) - Am Sonntag gegen 22.40 Uhr haben sich am Busbahnhof Markaner zwei
alkoholisierte Männer (29 und 31) geprügelt. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen
wechselseitiger Körperverletzung. Der 29-Jährige wurde von einem Rettungswagen
in ein Krankenhaus gebracht.
Unbekannte haben vermutlich am Sonntag in einer Tiefgarage Am Stapel einen
Feuerlöscher entleert. Der Sprühnebel verteilte sich auch auf den geparkten
Fahrzeugen. Ein Pkw-Halter bemerkte die Folgen, als er gegen 17.45 Uhr zu seinem
Wagen kam. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und Beeinträchtigung von
Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln und bittet um Hinweise unter Telefon
9199-0.
Ein Altenaer hat sich am Freitag an die Polizei gewandt. Sein Freund werde wegen
seiner Goldkette beim österreichischen Zoll "festgehalten" und müsse eine
Kaution zahlen. Er wolle dem Freund helfen und das Geld überweisen, berichtete
der Altenaer. Doch seine Bank weigere sich. Selbst sein persönliches Erscheinen
in der Bankfiliale konnte die Mitarbeiter nicht bewegen, den Transfer
auszuführen. Sie behaupteten, dass er betrogen werden solle. Sie schickten ihn
zur Polizei, um von dort eine Bescheinigung über die Festnahme zu bekommen.
Damit konnten ihm die Polizeibeamten allerdings auch nicht helfen. Auch die
Polizei geht aufgrund der Schilderung von einer Variante des Lovescams aus: Der
Altenaer hatte den Bekannten bei Facebook kennengelernt. Der Kontakt lief
lediglich über Facebook und WhatsApp. Persönlich getroffen haben sie sich bisher
nicht. Der Altenaer vermittelte nicht den Eindruck, dass er an einen Betrug
glaubt. Der Ablauf erinnert stark an Lovescam: Betrüger suchen in sozialen
Netzwerken oder Single-Börsen nach ihren Opfern. Erst gaukeln sie Freundschaft
oder Liebe vor, dann geraten sie angeblich plötzlich irgendwo auf der Welt in
eine Notlage und pumpen ihr Opfer an. Der Phantasie über denkbare Notsituationen
sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wer einmal zahlt, der wird bis zum letzten
Cent ausgenommen. Spätestens, wenn es um Geld geht, sollten Betroffene äußerst
misstrauisch werden und genaue Nachforschungen anstellen. Bei übersandten Fotos
bietet sich eine Bildersuche zum Beispiel per Google an. (cris)
Rückfragen von Medienvertretern bitte an:
Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis
Pressestelle Polizei Märkischer Kreis
Telefon: +49 (02371) 9199-1299
E-Mail: pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de
http://maerkischer-kreis.polizei.nrw
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/65850/6313550
OTS: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis
|
|
Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis
Für den Inhalt übernehmen wir keine Verantwortung
|