Au
Top-News
Au
Fläche: 3,99 km²
Einwohner: 1.279
PLZ: 79280
|
Fünf Jahre nach dem Machtwechsel: "17,4 Millionen Menschen in Afghanistan leiden Hunger und kämpfen ums Überleben" (FOTO) |
 |
| 12.08.2026 11:10 Uhr |
Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V. |
|
|
Bonn (ots) - Fünf Jahre nach dem Machtwechsel bleibt Afghanistan eine der
größten humanitären Krisen weltweit, warnt die internationale Hilfsorganisation
Help - Hilfe zur Selbsthilfe . "Fast die Hälfte der Bevölkerung ist auf
humanitäre Hilfe angewiesen, 17,4 Millionen Menschen leiden Hunger. Insbesondere
Kinder kämpfen aufgrund der dramatischen Ernährungssituation ums Überleben.
Gleichzeitig verschärfen anhaltende Armut, wiederkehrende Klimaschocks sowie
Vertreibungen aus den Nachbarländern die Notlage weiter", sagt
Help-Programm-Manager Julian Loh.
"Aktuell unterstützen wir besonders betroffene Menschen in Westafghanistan mit
Hilfsgütern und Bargeld . Darunter sind auch Familien, die zur Rückkehr aus
Nachbarländern wie dem Iran nach Afghanistan gezwungen wurden - seit 2023 waren
das fast sechs Millionen Menschen! Zudem haben wir betroffene Familien nach den
schweren Erdbeben und Überschwemmungen im vergangenen Jahr mit Nothilfe
unterstützt", berichtet Loh. "Viele dieser Menschen haben alles verloren und
stehen nun vor dem Nichts."
Help in Afghanistan: Mit nachhaltiger Landwirtschaft gegen den Hunger
Ein weiterer Schwerpunkt der Hilfe liegt auf der langfristigen Verbesserung der
Ernährungssituation . "Die Auswirkungen der Klimakrise treffen Afghanistan
besonders hart, immer öfter kommt es zu Dürren und Überschwemmungen, die die
Ernten zerstören. Wir unterstützen Kleinbäuer:innen dabei, ihre Landwirtschaft
nachhaltig und klimaresistent auszurichten, damit sie sich und ihre Familien
langfristig selbst versorgen können", so Loh. Jedoch: "Angesichts der großen Not
in Afghanistan reicht das bei weitem nicht aus. Um unsere Hilfe ausweiten zu
können, sind wir dringend auf Spenden angewiesen."
Help ist seit 45 Jahren in Afghanistan aktiv. Neben der Nothilfe setzt die
Hilfsorganisation vor allem auf einkommensschaffende Maßnahmen, etwa durch
wirtschaftliche und berufliche Bildung - ganz nach dem Prinzip der "Hilfe zur
Selbsthilfe". "Zwanzig Jahre lang haben wir jungen Menschen eine
Berufsausbildung ermöglicht, damit sie und ihre Familien dem Armutskreislauf
entkommen konnten. Aufgrund der starken Mittelkürzungen für humanitäre Hilfe
(https://fts.unocha.org/countries/1/summary/2026) mussten wir diese Projekte
jedoch ersatzlos einstellen", berichtet Loh. "Die Aufmerksamkeit und
Unterstützung für Afghanistan ist in den vergangenen Jahren immer weiter
zurückgegangen - dabei ist Hilfe jetzt wichtiger denn je."
Für weitere Informationen oder Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an
presse(at)help-ev.de oder telefonisch an +49 (0)173 7107454.
Help - Hilfe zur Selbsthilfe
Online spenden (https://www.help-ev.de/spenden/?fb_item_id=2929#c30898)
Mehr Infos (https://www.help-ev.de/spenden-afghanistan/)
Stichwort: Afghanistan
IBAN: DE47 3708 0040 0240 0030 00
Commerzbank Köln
Pressekontakt:
Help - Hilfe zur Selbsthilfe
Help-Presseteam
Adenauerallee 131a
53113 Bonn
Mobil: +49 (0) 173 2790 438/ +49 (0) 173 710 74 54
E-Mail: mailto:presse@help-ev.de
http://www.help-ev.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/15739/6331744
OTS: Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
|
|
Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
Für den Inhalt übernehmen wir keine Verantwortung
|