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Koblenz (ots) - Bewerbungen sind für viele Unternehmen längst kein Problem mehr
- die eigentliche Herausforderung liegt in ihrer Qualität und Verbindlichkeit.
Fachkräfte reagieren auf Anzeigen, sagen Gespräche dann aber kurzfristig ab,
erscheinen nicht oder passen fachlich nicht zur Stelle. Warum passiert das - und
weshalb beginnt die Lösung schon lange vor der eigentlichen Bewerbung?
In vielen mittelständischen Unternehmen zeigt sich derzeit ein widersprüchliches
Bild: Auf Stellenanzeigen folgen Reaktionen, Bewerbungen gehen ein und erste
Gespräche werden vereinbart. Trotzdem bleiben gewerblich-technische Stellen
unbesetzt. Kandidaten sind plötzlich nicht mehr erreichbar, sagen kurzfristig ab
oder erscheinen gar nicht erst zum Termin. Andere stellen sich im persönlichen
Austausch als fachlich ungeeignet heraus. Der entscheidende Denkfehler:
Unternehmen suchen die Ursache häufig im Bewerbungsprozess selbst. Dabei
entsteht gerade die fehlende Verbindlichkeit viel früher. Wer einen Betrieb
lediglich einmal über eine Stellenanzeige wahrgenommen hat, kaum etwas über
Aufgaben, Team oder Arbeitsalltag weiß und parallel mehrere Angebote prüft, hat
noch keine bewusste Wechselentscheidung getroffen. Die Bewerbung ist dann
zunächst nur ein schnell abgeschickter Impuls. "Wer erst nach der Bewerbung
versucht, Verbindlichkeit aufzubauen, setzt häufig zu spät an. Dann drohen
Absprünge, Terminabsagen und am Ende weiterhin unbesetzte Stellen", erklärt
Michael Fink von der Michelscom GmbH.
"Die entscheidende Arbeit beginnt für uns deshalb schon vor der Bewerbung. Mit
MichelscomOS führen wir Fachkräfte systematisch vom ersten Kontakt bis zur
bewussten Bewerbung", erklärt Niclas Michels, Gründer der Michelscom GmbH.
Hinter MichelscomOS steht ein eigenes datenbasiertes System, das Erkenntnisse
aus vergangenen Kampagnen, Bewerbungen, Kandidatengesprächen und Einstellungen
nutzt. Mittlerweile blickt die Michelscom GmbH auf mehr als 4.100 erfolgreiche
Einstellungen, über 800 Partnerunternehmen und Projekte aus mehr als 42 Branchen
zurück. Statt Fachkräfte mit einem einzelnen Kontakt unmittelbar zur Bewerbung
bewegen zu wollen, soll zunächst eine echte Entscheidungsgrundlage entstehen.
Erst danach folgt die fachliche Prüfung.
Warum Unverbindlichkeit schon vor der Bewerbung entsteht
Eine Stellenanzeige kann Aufmerksamkeit erzeugen. Was sie bei einer
beschäftigten Fachkraft jedoch nicht automatisch erzeugt, ist eine ernsthafte
Entscheidung für einen Arbeitgeberwechsel. Qualifizierte Fachkräfte sind häufig
nicht aktiv auf Jobsuche. Sie haben einen festen Arbeitsplatz und einen
bekannten Alltag - ein Wechsel bedeutet für sie zunächst vor allem, eine
bestehende Sicherheit aufzugeben. Einen potenziellen neuen Arbeitgeber prüfen
sie deshalb häufig nicht mit derselben Entschlossenheit wie jemand, der aktiv
eine neue Stelle sucht. Vielmehr wägen sie zunächst ab, ob die neue Option
überhaupt attraktiv genug ist, um sich intensiver mit einem Wechsel
auseinanderzusetzen.
Genau deshalb kann zwischen einer spontanen Reaktion auf eine Anzeige und
tatsächlicher Wechselbereitschaft ein großer Unterschied liegen. Eine schnell
abgeschickte Bewerbung bedeutet noch lange nicht, dass sich die Fachkraft
intensiv mit dem neuen Arbeitgeber auseinandergesetzt hat. Die kurzfristige
Absage oder das Nichterscheinen zum Gespräch ist dann nicht unbedingt die
Ursache des Problems, sondern vielmehr dessen sichtbares Ergebnis. Entscheidend
ist daher, was zwischen dem ersten Kontakt und der Bewerbung passiert.
Sechs Phasen bis zur bewussten Bewerbung
Um Verbindlichkeit nicht erst nach der Bewerbung herstellen zu müssen, setzt die
Kandidatenreise der Michelscom GmbH bereits beim ersten Kontakt mit einer
Fachkraft an. Als Teil von MichelscomOS greift sie auf Erkenntnisse aus
Kampagnen, Bewerbungen und Kandidatengesprächen zurück. Über mehr als 28 Kanäle
werden potenzielle Kandidaten über mehrere Wochen hinweg mit unterschiedlichen,
aufeinander abgestimmten Inhalten erreicht. Welche Ansprache dabei zum Einsatz
kommt, richtet sich unter anderem nach Berufsgruppe, Region, Arbeitsalltag und
persönlichen Wechselmotiven.
Innerhalb dieses Systems führen sechs aufeinander aufbauende Phasen vom ersten
Kontakt bis zur Bewerbung. Jede davon erfüllt eine eigene Funktion:
1. Aufmerksamkeit erzeugen
Zunächst muss die Fachkraft den potenziellen Arbeitgeber überhaupt wahrnehmen.
Statt austauschbarer Stellenwerbung setzt das Team der Michelscom GmbH auf
konkrete Situationen und Probleme aus dem Arbeitsalltag, in denen sich die
jeweilige Zielgruppe wiedererkennt. Auch regionale Bezüge und Inhalte, die
bewusst aus gewohnten Mustern herausstechen, sollen dafür sorgen, dass aus
beiläufigem Kontakt echte Aufmerksamkeit entsteht.
2. Interesse wecken
Ist die Aufmerksamkeit geweckt, muss die Stelle für die Fachkraft konkret
interessant werden. Dafür zeigt das Team der Michelscom GmbH, was der
potenzielle Arbeitgeber tatsächlich bietet - etwa anhand konkreter
Arbeitsbedingungen, Einblicken in die Tätigkeit und Informationen zur Stabilität
des Unternehmens. Statt allgemeiner Versprechen soll der Kandidat erkennen,
welche Vorteile ein Wechsel für seinen eigenen Arbeitsalltag mit sich bringen
könnte und warum es sich lohnt, sich näher mit dem Arbeitgeber zu beschäftigen.
3. Verlangen aufbauen
Nun soll die Fachkraft beginnen, sich den möglichen neuen Arbeitsalltag konkret
vorzustellen. Einblicke in die ersten Tage, typische Situationen und
anschauliche Details machen die neue Stelle greifbarer. Aus dem Gedanken "Das
klingt interessant" soll so zunehmend die Vorstellung entstehen: "Da will ich
hin."
4. Einwände entkräften
Bevor aus offenen Fragen Gründe gegen einen Wechsel werden, sollen typische
Bedenken aktiv aufgegriffen werden. Dazu gehören beispielsweise Fragen zu
Reisebereitschaft, Arbeitszeiten oder zum Bewerbungsprozess. Auch mögliche
Nachteile werden nicht ausgeblendet. Diese Offenheit soll Unsicherheit
reduzieren und Vertrauen schaffen.
5. Risiko umkehren
Ein Arbeitgeberwechsel ist gerade für beschäftigte Fachkräfte mit Unsicherheit
verbunden. Deshalb dreht die Michelscom GmbH die klassische Perspektive um:
Nicht allein der Kandidat muss überzeugen, zunächst muss der Arbeitgeber zeigen,
warum sich ein Wechsel für ihn lohnt. Gleichzeitig werden Bewerbungshürden
möglichst niedrig gehalten, damit der nächste Schritt nicht unnötig kompliziert
erscheint.
6. Letzter Push
Erst jetzt wird die konkrete Entscheidung angestoßen. Der Kandidat hat den
Arbeitgeber kennengelernt, mögliche Vorteile abgewogen und zentrale Bedenken
eingeordnet. Im letzten Schritt wird ihm noch einmal vor Augen geführt, was sich
durch einen Wechsel verändern könnte, bevor der Weg zur Bewerbung möglichst
einfach gestaltet wird. Die Bewerbung bildet damit den Abschluss einer
schrittweise aufgebauten Wechselbereitschaft - und nicht den Ausgangspunkt des
Prozesses.
Nach der Bewerbung: Jetzt zählt die fachliche Passung
Ist die Bewerbung eingegangen, beginnt bei der Michelscom GmbH ein davon klar
getrennter Prozess. Denn selbst eine verbindliche Bewerbung beantwortet noch
nicht die Frage, ob eine Fachkraft tatsächlich für die konkrete Stelle geeignet
ist. Genau dieses Problem löst die telefonische Vorqualifizierung. Bewerber
werden in der Regel innerhalb von 24 Stunden kontaktiert und fachlich
eingeordnet. So lässt sich frühzeitig klären, welche Berufserfahrung vorhanden
ist, ob das Profil zu den Anforderungen passt und ob ein Gespräch mit dem
Unternehmen tatsächlich sinnvoll erscheint.
Für Geschäftsführer und Personalverantwortliche bedeutet diese Trennung vor
allem weniger unnötigen Prüfaufwand. Statt selbst aus einer großen Menge
ungeklärter Kontakte herausfinden zu müssen, wer fachlich geeignet ist, erhalten
sie bereits vorqualifizierte Kandidaten. Das Team der Michelscom GmbH
übermittelt diese mit Lebenslauf, Empfehlungsschreiben und fachlicher
Einschätzung. Gleichzeitig verhindert die schnelle Kontaktaufnahme, dass nach
einer bewusst getroffenen Bewerbung unnötig Zeit verstreicht.
Wie sich der Ansatz in der Praxis bewährt
Dass dieser Ansatz auch in der Praxis funktioniert, zeigt unter anderem die
Zusammenarbeit mit MHC Mobility. Der Anbieter für Autolangzeitvermietung
beschäftigt rund 280 Mitarbeiter an neun Standorten in Deutschland und arbeitet
seit mehr als drei Jahren mit Michelscom zusammen. In dieser Zeit konnten 28
neue Mitarbeiter gewonnen werden. Ähnliche Erfahrungen machte die Montagebetrieb
Haß GmbH aus dem Fensterbau. Geschäftsführer Alexander Haß hat den heute rund 40
Mitarbeiter starken Betrieb gemeinsam mit seinem Team von klein auf aufgebaut.
Während klassische Recruiting-Wege bei der Mitarbeitersuche kaum Ergebnisse
brachten, konnten über die Zusammenarbeit mit Michelscom mittlerweile 23 neue
Mitarbeiter eingestellt werden.
Wenn aus Aufmerksamkeit echte Wechselbereitschaft wird
Für Unternehmen lohnt es sich, den Erfolg ihrer Fachkräftegewinnung nicht allein
an der Zahl eingehender Bewerbungen zu messen. Entscheidend ist vielmehr, welche
Qualität diese Kontakte haben: Wie intensiv hat sich eine Fachkraft bereits mit
dem Arbeitgeber auseinandergesetzt, wie ernsthaft ist ihr Wechselinteresse und
passt sie fachlich zur offenen Position?
MichelscomOS setzt genau an diesen Punkten an. Statt möglichst viele
kurzfristige Reaktionen zu erzeugen, soll das System Unternehmen dabei
unterstützen, aus der vorhandenen Aufmerksamkeit belastbare Kandidatenkontakte
zu entwickeln. Damit verschiebt sich der Fokus von der reinen Anzahl an
Bewerbungen auf das eigentliche Ziel des Recruitings: Fachkräfte zu gewinnen,
die sich bewusst für einen Wechsel interessieren und fachlich zum Unternehmen
passen.
Sie möchten nicht nur mehr Bewerbungen, sondern endlich planbare Einstellungen
erzielen? Lassen Sie in einem kurzen Gespräch mit den Experten der Michelscom
GmbH (https://michelscom.de) prüfen, an welcher Stelle Ihrer Fachkräftegewinnung
potenzielle Kandidaten verloren gehen - und wie sich daraus ein verlässlicher
Weg zur Einstellung entwickeln lässt!
Pressekontakt:
Michelscom GmbH
Michael Fink
E-Mail: mailto:info@michelscom.de
Webseite: https://michelscom.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/166413/6332866
OTS: Michelscom GmbH
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