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POL Schwaben Nord: Kriminalpolizei ermittelt nach Tötungsdelikt |
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| 6.08.2026 12:11 Uhr |
Polizeipräsidium Schwaben Nord |
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Augsburg (ots) -
---------- in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Augsburg
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In der Pressemeldung Nr. 1219 berichteten wir Folgendes:
Haunstetten-Siebenbrunn - Es kam zu einem zweifachen Tötungsdelikt zum Nachteil
eines 39-Jährigen und eines 54-Jährigen. Einsatzkräfte nahmen einen 29-jährigen
Tatverdächtigen vorläufig fest. Die Kriminalpolizei Augsburg hat vor Ort die
Ermittlungen zu den Hintergründen übernommen. Die Absuchemaßnahmen im näheren
Umfeld dauern derzeit an. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen eines
zweifachen Totschlags. Aufgrund der laufenden Ermittlungen sind darüber hinaus
derzeit keine weiteren Auskünfte möglich. Der 39-Jährige besitzt die syrische
und arabische Staatsangehörigkeit. Der 54-Jährige besitzt die irakische
Staatsangehörigkeit. Der Tatverdächtige besitzt die syrische und arabische
Staatsangehörigkeit.
In der Pressemeldung Nr. 1228 berichteten wir Folgendes:
Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurde festgestellt, dass die
Staatsangehörigkeiten der Beteiligten abweichend von der Erstmeldung sind.
Nach aktuellem Ermittlungsstand besitzt der 39-Jährige die syrische
Staatsangehörigkeit. Der 54-Jährige besitzt die irakische Staatsangehörigkeit.
Der Tatverdächtige besitzt die syrische Staatsangehörigkeit.
Darüber hinaus fanden im Zusammenhang mit den Ermittlungen umfangreiche
Suchmaßnahmen nach Beweismitteln um das Tatobjekt, eine dezentrale
Asylunterkunft in der Inninger Straße, statt. Hierbei wurden auch Polizeihunde
eingesetzt. Zudem waren Gerichtsmediziner und die Spurensicherung der
Kriminalpolizei Augsburg vor Ort im Einsatz. Der 29-jährige Tatverdächtige wurde
gestern im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen durch Polizeibeamte des
Polizeipräsidiums München in der dortigen Innenstadt vorläufig festgenommen.
Gestern Nachmittag wurde er dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ
Haftbefehl wegen des Verdachts des zweifachen Totschlags und setzte diesen in
Vollzug. Der 29-Jährige befindet sich nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen
der Kriminalpolizei Augsburg dauern weitern an.
Ab hier neu:
Am Montag (03.08.2026) teilte ein Bekannter des später tot aufgefundenen
54-Jährigen bei der Polizei mit, dass sich dieser mutmaßlich in einer hilflosen
Lage befinden könnte. Hintergrund für die Mitteilung war, dass der 54-Jährigen
nicht mehr erreichbar war. Die eingeleiteten polizeilichen Sofortmaßnahmen
führten dann gegen 16.00 Uhr zum Auffinden des 54- und des 39-Jährigen. Diese
wurden in einem Müllcontainer, welche der dezentralen Asylunterkunft in der
Inninger Straße zugeordnet wird, aufgefunden. Nach derzeitigem Erkenntnisstand
waren sowohl der 29-jährige Tatverdächtige, als auch der 54- und der 39-jährige
Verstorbene Bewohner der Unterkunft in der Inninger Straße. Zeitweise bewohnten
der 29-Jährige und der 54-Jährige auch dasselbe Zimmer in der Unterkunft. Die
genauen Vorbeziehungen der Beteiligten untereinander sind aktuell Gegenstand der
laufenden Ermittlungen. Die restlichen Bewohner der Asylunterkunft wurden
zwischenzeitlich durch die Stadt Augsburg in andere Unterkünfte verlegt. Auch
heute (06.08.2026) führt die Kriminalpolizei Augsburg im Umfeld der
Asylunterkunft wieder Suchmaßnahmen zur Auffindung weiterer Beweismittel durch.
Hierbei kommen auch Diensthunde zum Einsatz. Zur Klärung der Hintergründe der
Tat und des Tathergangs wurde eine mehrköpfige Ermittlungsgruppe bei der
Kriminalpolizei Augsburg gegründet.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Schwaben Nord
Pressestelle
Telefon: 0821 323 - 1013 /-1014 /-1015
E-Mail: pp-swn.pressestelle@polizei.bayern.de
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OTS: Polizeipräsidium Schwaben Nord
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Schwaben Nord
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