Bad Kreuznach
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Bad Kreuznach, Stadt
Fläche: 46,1 km²
Einwohner: 43.265
PLZ: 55545
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POL-PDKH: Rücksicht statt Risiko - Drängeln und Rasen können schnell zur Strafanzeige führen |
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| 1.08.2026 04:10 Uhr |
Polizeidirektion Bad Kreuznach |
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Bad Kreuznach (ots) - Im Rahmen einer Streifenfahrt wurde am Freitagabend gegen
22:25 Uhr ein schwarzer Mercedes-Benz der E-Klasse im Bereich der Gensinger
Straße/Viktoriastraße in Bad Kreuznach festgestellt. Das Fahrzeug fiel den
eingesetzten Polizeibeamten zunächst durch einen äußerst geringen
Sicherheitsabstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug auf. Aufgrund des
herrschenden Verkehrsaufkommens bestand für den Fahrer keine Möglichkeit, das
vorausfahrende Fahrzeug zu überholen. Dennoch hielt er den geringen Abstand über
einen längeren Streckenabschnitt aufrecht. Im weiteren Verlauf der Fahrt über
die Charles-de-Gaulle-Straße bis in die Waldalgesheimer Straße beschleunigte der
48-jährige Fahrer sein Fahrzeug erheblich. Das dortige Wohngebiet ist durch
Verkehrszeichen auf 30 km/h beschränkt. Um den Abstand zum Mercedes konstant
halten zu können, musste der Streifenwagen auf über 100 km/h beschleunigen. Das
Fahrzeug konnte glücklicherweise umgehend gestoppt werden.
Nach Rücksprache mit der Bereitschaftsstaatsanwaltschaft wurde der
Anfangsverdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens gemäß § 315d StGB bejaht.
Gegen den 48-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Im weiteren Verlauf
wird auch die Eignung des Fahrzeugführers geprüft.
Die Polizei stellt immer wieder fest, dass viele Verkehrsteilnehmer die Grenze
zwischen einer Verkehrsordnungswidrigkeit und einer Straftat unterschätzen. Wer
innerorts massiv zu schnell fährt oder durch dichtes Auffahren andere
Verkehrsteilnehmer unter Druck setzt, riskiert nicht nur Bußgelder oder
Fahrverbote. Bereits eine grob verkehrswidrige und rücksichtslose Fahrweise kann
den Straftatbestand des verbotenen Kraftfahrzeugrennens (§ 315d StGB) erfüllen -
auch ohne ein zweites beteiligtes Fahrzeug. Die Folgen können erheblich sein:
Neben einer Geld- oder Freiheitsstrafe drohen die Entziehung der Fahrerlaubnis
sowie unter Umständen sogar die Einziehung des Fahrzeugs.
Die Polizei appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer: Wer drängelt oder
innerorts die zulässige Höchstgeschwindigkeit massiv überschreitet, gefährdet
nicht nur sich selbst und andere, sondern kann sich schneller als gedacht
strafbar machen. Wenige Sekunden Zeitgewinn stehen in keinem Verhältnis zu den
möglichen Folgen.
Rückfragen bitte an:
Polizeiinspektion Bad Kreuznach
Telefon: 0671/8811-0
E-Mail: pibadkreuznach@polizei.rlp.de
Website: https://s.rlp.de/iERKQpZ
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/117703/6325370
OTS: Polizeidirektion Bad Kreuznach
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeidirektion Bad Kreuznach
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