|
Bad Schwalbach (ots) - 1. Brände im Bereich Bad Schwalbach und Umgebung, Bad
Schwalbach, Mittwoch, 12.08.2026
(kq)Im Bereich Bad Schwalbach und Umgebung kam es am gestrigen Tag zu insgesamt
sieben Bränden.
Der größte Brand betraf eine Waldfläche von rund 3.500 Quadratmetern. Zur
Brandursache liegen derzeit noch keine belastbaren Erkenntnisse vor. Aufgrund
der Häufung der Brände kann eine vorsätzliche Brandlegung jedoch nicht
ausgeschlossen werden. Ein spezialisierter Brandermittler der Kriminalpolizei
ist daher im Einsatz, um die jeweiligen Brandursachen zu untersuchen.
Der gestern gesuchte Zeuge hat sich mittlerweile bei der Polizei gemeldet. Aus
seiner Befragung ergaben sich jedoch keine sachdienlichen Hinweise.
Die Polizei bittet die Bevölkerung weiterhin um Mithilfe. Personen, die
verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Bränden geben
können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06124 7078-0 bei der Polizei zu
melden.
2. Polizei warnt vor betrügerischem Goldankauf, Rheingau-Taunus-Kreis
(da)Die Polizei warnt vor betrügerischem Goldankauf aufgrund von
Zeitungsannoncen.
In den vergangenen Tagen stießen Leserinnen und Leser einer Lokalzeitung im
Rheingau-Taunus-Kreis erneut auf eine großflächige Bewerbung vermeintlicher
Goldankäufe. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor einer möglichen
Betrugsmasche. Die Täter mieten sich hierzu kurzfristig in lokalen
Geschäftsräumen ein und schalten zeitgleich regionale Werbeannoncen, bei denen
sie ihr Unternehmen zum Ankauf von Gold jeglicher Art, Pelzmänteln und sonstigen
Gegenständen von Wert bewerben. Diese Annoncen sind meist großflächig in den
Werbeteilen der Zeitungen präsent und locken mit großen Gewinnmagen. Wenn sich
die potentiellen Opfer dann an die Geschäfte wenden und ihr Gold zwecks
Wertschätzung abgeben, müssen sie wenige Tage später feststellen, dass die
Geschäftsräume verwaist sind und die Betrüger mit ihrem Gold über alle Berge
sind. Die Polizei rät aus diesem Grund:
1. Vorsicht bei auffällig offensiv beworbenen Angeboten (Ankaufspreise deutlich
über Marktwert, Ankauf in Verbindung mit weiteren Gegenständen/Wertgegenständen
z.B. Pelzen, zeitlich befristetes Angebot oder Sonderangebot)!
2. Prüfung des Ankaufspektrums der Händler (Seriöse Händler) beschränken sich in
der Regel auf ein bestimmtes Spektrum und kaufen nicht per se alles bzw. bieten
im Nachgang an, weitere Wertgegenstände erwerben zu wollen!
3. Keine Haustürgeschäfte mit offensiv auftretenden Händlern (Vermeidung von
Verkäufen innerhalb der eigenen vier Wände)!
4. Hausbesuche ohne eigene Zeugen/Vertrauenspersonen vermeiden!
5. Örtlich, etablierte Händler mit entsprechender Reputation und seriösen
Angeboten wählen, hierfür wird eine gründliche Recherche empfohlen (Bewertungen,
Impressum, Internetauftritt, Angebote entsprechend aktueller Marktpreise)!
6. Keine spontanen Verkäufe aufgrund von übergroßen Werbeannoncen!
7. Fertigung eines rechtlich gefestigten Kaufvertrages, mit allen Eckdaten zum
Verkauf dokumentieren (Verkaufsparteien benennen, präzise Mengenangaben und
Preise vermerken, Beglaubigung, beidseitige Unterschrift, Art der Zahlung)!
8. Im Idealfall mehrere Angebote einholen, um Vergleichsmöglichkeiten zu haben
(auf seriöse Vergleichsportale zurückgreifen)!
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
Pressestelle
Telefon: (0611) 345-1043/1041/1042
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/47764/6332994
OTS: PD Rheingau-Taunus - Polizeipräsidium Westhessen
|