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POL-OG: Baden-Baden / Ortenberg - Unbedachte Äußerungen |
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| 28.07.2026 16:10 Uhr |
Polizeipräsidium Offenburg |
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Baden-Baden / Ortenberg (ots) - Zum wiederholten Mal kam es in den letzten Tagen
zu größeren Polizeieinsätzen wegen ausgesprochenen Bedrohungen.
Am Montagabend bedrohte ein 60-jähriger Mann die Mitarbeiter eines Klinikums in
Baden-Baden aufgrund einer von ihm empfundenen nicht zufriedenstellenden
Behandlung. Die Äußerung, dass er eine Pistole zu Hause habe und diese auch
einsetzen wolle, löste seine vorläufige Festnahme und im Anschluss eine
Durchsuchung der Wohnung aus. Eine Waffe konnte allerdings nicht festgestellt
werden.
Etwa drei Stunden später rückten Polizeibeamte wegen einer Bedrohungslage in
Ortenberg aus. Auch hier soll ein Mann durch einen 77-Jährigen verbal mit dem
Einsatz einer Schusswaffe bedroht worden sein, weil er mit seinem Hund
unberechtigt über ein Grundstück gelaufen sein soll. Eine Waffe konnte auch hier
nicht aufgefunden werden.
Die Polizei weist daraufhin, dass unbedachte, impulsive oder leichtfertige
Drohungen oftmals größere Einsätze von Polizei- und Rettungskräften nach sich
ziehen können. Wenn jemand "einem anderen Menschen die Begehung einer
rechtswidrigen Tat gegen ihn oder einer nahestehenden Person androht", erfüllt
dies den Tatbestand einer Bedrohung nach dem Strafgesetzbuch und kann durch die
Justiz mit Freiheits- oder Geldstrafe geahndet werden. Überdies können solche
Polizeieinsätze auch für den Auslöser unangenehme Konsequenzen haben und ihn gar
Gefahr bringen. Durch Einsätze dieser Art entstehen bei der Polizei und den
Rettungskräften Kosten. In der Regel prüft die Polizei, ob diese Kosten einem
Verursacher auferlegt werden können.
/vo
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Offenburg
Telefon: 0781 21-1211
E-Mail: offenburg.pp.sts.oe@polizei.bwl.de
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Hinweise zum Sachverhalt nimmt die Polizei unter der jeweils in der
Pressemitteilung genannten Rufnummer oder über den Polizeinotruf 110
entgegen.
Für Notfälle, aktuelle polizeiliche Einsätze oder sonstige
Hilfeersuchen wählen Sie bitte ausschließlich den Polizeinotruf 110
oder wenden sich an Ihre örtlich zuständige Polizeidienststelle.
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OTS: Polizeipräsidium Offenburg
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Offenburg
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