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POL-RBK: Bergisch Gladbach - Falscher Microsoft Mitarbeiter erbeutet mittleren fünfstelligen Geldbetrag |
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| 13.04.2026 11:11 Uhr |
Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis |
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Bergisch Gladbach (ots) - Am Samstag erstattete eine 83-jährige Bergisch
Gladbacherin Anzeige bei der Polizei, nachdem sie von einem vermeintlichen
Microsoft Mitarbeiter um einen fünfstelligen Geldbetrag betrogen wurde.
Die Seniorin gab gegenüber den Polizisten an, dass am Freitag (09.04.) gegen
16:30 Uhr ein Alarm auf ihrem Laptop angegangen sei. Zudem seien diverse Fenster
auf ihrem Laptop aufgegangen, wo geschrieben stand, dass sie unverzüglich den
Microsoft Support unter einer bestimmten Nummer kontaktieren solle.
Durch den ständigen Alarm auf ihrem Laptop wurde die 83-Jährige zunehmend
gestresst und rief wenig später bei dem vermeintlichen Microsoft Support an. Am
Telefon habe dann ein Mann mit sehr gebrochenem Deutsch gesprochen. Dieser gab
an, dass die Seniorin Opfer eines Hackerangriffs geworden sei und es
infolgedessen zu mehreren Abbuchungen von ihrem Konto kam. Um ihr Geld nun
zurückzuholen, sollte sich die Seniorin in ihrem Online Banking Account
anmelden. Unmittelbar nachdem sie dies tat, wurde der Bildschirm ihres Laptops
schwarz und der vermeintliche Microsoft Mitarbeiter verwickelte sie in ein
Gespräch. Im Verlauf mehrerer Stunden wurde sie diverse Male nach aktuellen
Push-Tans gefragt, welche sie dem Mann am Telefon durchgab. Insgesamt verlief
das Gespräch bis in die Nacht und wurde am Sonntagmorgen fortgeführt.
Als das Telefonat schließlich endete und die Bergisch Gladbacherin wieder etwas
Ruhe fand, wurde ihr langsam bewusst, dass sie möglicherweise betrogen wurde.
Bei einem Anruf bei ihrer Bank wurde offenbart, dass ein mittlerer fünfstelliger
Bargeldbetrag von ihrem Konto abgebucht wurde.
Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und warnt eindringlich vor solchen
Betrugsmaschen, bei denen sich Fremde als falsche Microsoft- oder
Bankmitarbeiter ausgeben. Lassen Sie sich am Telefon niemals unter Druck setzen.
Gestatten sie den Anrufern keinen Fernzugriff auf ihren PC und geben Sie niemals
persönliche Daten (darunter zählen auch Ihre Kontodaten) preis. Legen Sie
zunächst auf und kontaktieren Sie Ihre Bank unter der Ihnen bekannten Rufnummer.
Für ein Beratungsgespräch zu aktuellen Betrugsmaschen stehen Ihnen unsere
Kolleginnen und Kollegen der Kriminalprävention jederzeit unterstützend zur
Verfügung. Erreichbar ist das Fachkommissariat unter der Rufnummer 02202 205-444
oder per Mail unter gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de. Die Beratungstermine
sind stets kostenlos und können Ihnen dabei helfen, in solchen Momenten
zukünftig besser zu agieren. (ch)
Rückfragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis
Pressestelle, RBe Höfelmanns
Telefon: 02202 205 120
E-Mail: pressestelle.rheinisch-bergischer-kreis@polizei.nrw.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/62459/6253829
OTS: Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis
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