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Berlin/Bonn (ots) - Der Staat stellt Milliarden für Wohneigentum, Sanierung,
Klimaschutz und Barriere-Abbau bereit. Doch zwischen Fördertopf und geförderter
Maßnahme liegen für viele Eigentümerinnen und Eigentümer offenbar einige Hürden:
- "Der Antrag war so kompliziert, dass wir es lieber gleich gelassen haben."
- "Das Programm wurde kurzfristig gestoppt."
- "Wir wussten nicht, welche Stelle eigentlich zuständig ist."
Solche Äußerungen kennt der gemeinnützige Eigentümerverband aus seiner
Beratungspraxis. Um die Tragweite des Problems zu erfassen und eine belastbare
Datengrundlage zu schaffen, hört der Verband in einer aktuell laufenden
bundesweiten Online-Befragungen bei denjenigen nach, die Förderprogramme in der
Praxis nutzen sollen. Im Fokus der Befragung unter dem Titel "Unterstützung oder
Frust? Staatliche Förderung für Eigentümer" steht der Aspekt: Wie praktikabel
ist staatliche Förderung tatsächlich für diejenigen Menschen, die sie beantragen
sollen?
Verbandspräsident Peter Wegner erklärt: "Förderung darf kein Hindernislauf sein.
Wenn Eigentümer nach einem komplizierten Antrag aufgeben, wenn eine Förderung
nicht verständlich ist oder ein Programm plötzlich endet, wird aus einem gut
gemeinten politischen Förderziel noch lange keine konkrete Investition. Wir
wollen deshalb wissen, was hinter den Förderzahlen steckt: Wo kommt Förderung
an, und wo scheitert sie an der Praxis?"
Wenige Minuten, die politisch wirken können
Die Befragung soll konkrete Erfahrungen sichtbar machen, die in der bisherigen
Diskussion über Förderprogramme aus Sicht des Verbands zu kurz kommen, u.a.:
- Hat ein Förderantrag mehr Zeit und Nerven gekostet als erwartet?
- Wie verständlich sind die Voraussetzungen formuliert?
- Haben Fördervoraussetzungen evtl. die Investitionskosten erhöht?
- Was passiert, wenn ein Programm kurzfristig gestoppt wird?
- Ist das Vertrauen in staatliche Förderung gewachsen - oder gesunken?
- Wie könnte die Förderung ggf. praktikabler gestaltet werden?
Jetzt mitmachen: Gute und schlechte Erfahrungen sind gefragt
Die Umfrage richtet sich an alle, die in den vergangenen Jahren eine Investition
in eine Immobilie erwogen haben - unabhängig davon, ob sie tatsächlich umgesetzt
wurde und auch unabhängig davon, ob eine Förderung beantragt wurde.
Die Antworten werden anonym ausgewertet, personenbezogene Daten nicht
gespeichert. Die Ergebnisse der Befragung werden im Herbst 2026 veröffentlicht.
Zur Online-Befragung: [ https://survey.questionstar.com/c76b6101 ]
Peter Wegner: "Wir reden in Deutschland viel darüber, wie viel Geld für
Förderung zur Verfügung steht. Wir sollten mindestens genauso genau hinschauen,
warum dieses Geld teilweise nicht bei den Menschen ankommt."
Pressekontakt:
Katrin Ahmerkamp
mailto:katrin.ahmerkamp@wohneigentum-bund.de
0228 6046821
http://www.verband-wohneigentum.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/127800/6331143
OTS: Verband Wohneigentum e.V.
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