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Frankfurt am Main (ots) -
- Kreditsumme bei "Jung kauft Alt" steigt deutlich auf 140.000 Euro bis 180.000
Euro / abhängig von Zahl der Kinder
- Zinsen werden aus Mitteln des Bundes verbilligt: Heutiger Zins bei 0,53
Prozent effektiv bei 35 Jahren Laufzeit und 10 Jahren Zinsbindung
- Antragstellende verpflichten sich zu energetischer Sanierung binnen 54 Monaten
nach Förderzusage / Sanierung in Einzelmaßnahmen ab sofort möglich
Die KfW und der Bund verbessern weiter die Förderung für Familien mit mindestens
einem Kind im Förderprodukt "Wohneigentum für Familien - Bestandserwerb / "Jung
kauft Alt": Familien mit geringem und mittlerem Einkommen, die eine
Bestandsimmobilie mit schlechtem Energiestandard kaufen, die sie selbst bewohnen
und sanieren, können ab dem 3. August 2026 einen deutlich höheren Kreditbetrag
bei der KfW beantragen. Für Familien mit einem Kind steigt der
Förderhöchstbetrag von 100.000 Euro auf 140.000 Euro, für Familien mit zwei
Kindern auf 160.000 Euro (vorher: 125.000 Euro) und für Familien mit drei und
mehr Kindern auf 180.000 Euro (150.000 Euro). Die Darlehenszinsen von "Jung
kauft Alt" werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Wohnen,
Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) verbilligt: Heute liegt der Zinssatz für
ein Darlehen mit 35 Jahren Laufzeit und 10 Jahren Zinsbindung bei 0,53 Prozent
effektiv.
Melanie Kehr, für die inländische Förderung zuständiges Vorstandsmitglied der
KfW, sagt: "Viele Familien möchten ins eigene Zuhause - und müssen gleichzeitig
mit einem engen Budget kalkulieren. Wir freuen uns daher, Familien mit geringem
und mittlerem Einkommen zusammen mit dem Bund noch besser beim Kauf einer
Wohnimmobilie begleiten zu können. Mit einem Förderdarlehen aus "Jung kauft Alt"
lässt sich nun ein größerer Teil des Kaufpreises zu einem günstigen Zinssatz
finanzieren, der aus Mitteln des Bundes verbilligt ist. So kann der Weg in die
eigenen vier Wände für mehr Familien realistischer und planbarer werden."
Antragstellende verpflichten sich, die erworbene Bestandsimmobilie binnen 54
Monaten ab KfW-Förderzusage energetisch zu sanieren. Hier erweitern KfW und Bund
die Möglichkeiten für Familien und kommen damit den individuellen Bedürfnissen
noch stärker entgegen: Die Sanierung kann nun auch durch eine Umsetzung mehrerer
Einzelmaßnahmen durchgeführt werden. Die Alternative bleibt eine systemische
Sanierung auf den energetischen Standard "Effizienzhaus 85 EE" oder
"Effizienzhaus Denkmal EE". Bei einer Sanierung in Einzelmaßnahmen sind in der
Regel die folgenden verpflichtend durchzuführen:
- Fenstertausch
- Fassadendämmung
- Dämmung des Dachs oder Dämmung der obersten Geschossdecke gegen unbeheizte
Dachräume
- Heizungstausch (Energieträger mindestens 65% Erneuerbare Energien; erfüllt die
Bestandimmobilie dies bereits, so entfällt diese Einzelmaßnahme)
Für die Finanzierung der Sanierung können z.B. zinsgünstige Kredite und
Zuschüsse der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) genutzt werden, wie
etwa die Zuschüsse der KfW-Heizungsförderung für den Einbau einer neuen,
klimafreundlichen Heizung ( http://www.kfw.de/458 ), die BEG-Wohngebäude-Kredite
der KfW ( http://www.kfw.de/261 ) oder die Förderangebote des Bafa ( BAFA -
Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) (https://www.bafa.de/DE/Energie/Eff
iziente_Gebaeude/effiziente_gebaeude_node.html) .
Die wichtigsten Programmdetails von "Wohneigentum für Familien - Bestandserwerb
/ Jung kauft Alt" im Überblick:
- Antragsberechtigt sind Privatpersonen, die erstmals Eigentum von
selbstgenutztem Wohnraum erwerben, bei denen mindestens ein minderjähriges
Kind im Haushalt lebt und deren zu versteuerndes jährliches Haushaltseinkommen
max. 90.000 EUR bei einem Kind beträgt, zuzüglich 10.000 EUR je weiteres Kind.
- Die zu erwerbende Wohnimmobilie muss zum Zeitpunkt der Antragstellung gemäß
eines Energiebedarfs- oder verbrauchsausweises in die Energieeffizienzklasse
F, G oder H eingestuft sein.
- Die Kredite im Produkt "Jung kauft Alt" können Kunden, wie bei
KfW-Förderkrediten üblich, bei ihren Hausbanken beantragen.
- Antragstellende verpflichten sich, die erworbene Bestandsimmobilie binnen 54
Monaten ab KfW-Förderzusage energetisch zu sanieren.
- Alle Informationen zu "Jung kauft Alt" gibt es unter http://www.kfw.de/308
Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Konzernkommunikation und Markensteuerung (KK), Christine Volk,
Tel. +49 69 7431 3867
E-Mail: mailto:christine.volk@kfw.de, Internet: http://www.kfw.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/41193/6324165
OTS: KfW
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