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BPOL-CUX: Bundespolizei setzt unbemanntes Luftsystem in der Nordsee ein. Unterstützung maritimer Sicherheitsaufgaben durch moderne Drohnentechnologie. (FOTO)

30.07.2026 10:11 Uhr Bundespolizeiinspektion See Cuxhaven

Cuxhaven (ots) - Die Bundespolizei setzt seit Mitte Mai 2026 in der Nordsee hochmoderne Drohnentechnik ein. Das unbemannte Luftsystem (engl.: Unmanned Aircraft System - UAS) startet von Bord eines der großen Einsatzschiffe der Bundespolizei und unterstützt bei der Wahrnehmung maritimer Sicherheitsaufgaben der zuständigen Bundesbehörden. Dazu gehört neben der Messung der vom Schiffsverkehr ausgehenden Emissionen, die Überwachung der maritimen kritischen Infrastruktur und des sicherheitsrelevanten Schiffsverkehrs, die Wahrnehmung der maritimen Aufgaben der Bundeszollverwaltung sowie Search-and-Rescue und umweltpolizeiliche Aufgaben des Bundes.

Die offshorefähige Helikopterdrohne wird dem Bund von der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs (EMSA) zur Verfügung gestellt und von Bord des Einsatzschiffes von der EMSA in den Einsatz gebracht.

Der Einsatz moderner Drohnentechnik in der Nordsee ist innovativ und erhöht die maritimen Fähigkeiten der Bundespolizei deutlich. Die hohe Reichweite ermöglicht die flächendeckende Überwachung sicherheitsrelevanter Bereiche und Schiffsbewegungen. Mit hochaufgelösten Kamerabildern und modernster Sensorik sammelt und sichert die Drohne Informationen und Beweismittel. So konnte zuletzt am 5. Juli 2026 unter Einsatz der Drohnentechnik ein Verstoß gegen das internationale Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung (MARPOL) festgestellt und beweissicher aufgeklärt werden. Von einem liberianischen Tankschiff wurde illegal Müll in die Nordsee entsorgt (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70260/6308809). Bereits 2023 und 2024 konnte die Bundespolizei gemeinsam mit dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die Drohnentechnik mit dem Schwerpunkt der Emissionsmessung erfolgreich einsetzen. An diesem Einsatz beteiligen sich neben der Bundespolizei und dem BSH auch die Deutsche Marine, der Zoll und das Bundeskriminalamt. Der Einsatz für Search und Rescue unterstützt die Arbeit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion See Cuxhaven Calvin Janovsky-Lauscher Telefon: 04721/7074 - 1011 E-Mail: presse.cuxhaven@polizei.bund.de www.bundespolizei.de

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See.

Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente.

Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter www.bundespolizei.de.

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/70260/6323985 OTS: Bundespolizeiinspektion See Cuxhaven


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion See Cuxhaven
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