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Frankfurt (ots) - Die Demonstrationen in Gießen sind ein deutliches Zeichen der
Mehrheitsgesellschaft gegen Rechtsextreme - egal ob in der dort gegründeten
AfD-Jugendorganisation oder der Mutterpartei, die beide keine Alternative für
Deutschland sind. Drei Viertel der Bevölkerung wollen das Land nicht mit
Remigration, russlandfreundlichem Kurs und antieuropäischen Zielen ruinieren,
wie es laut Umfragen die restlichen 25 Prozent der Menschen hierzulande gerne
möchten, die nicht nur die AfD, sondern auch deren sogenanntes Sofortprogramm
für Deutschland unterstützen. So gesehen war der Protest in der hessischen Stadt
erfolgreich. Dennoch konnte nicht verhindert werden, dass die AfD-Jugend alte
Parolen in neuem Gewand propagieren konnte. Doch dafür müsste sich das Land
entscheiden, die AfD nicht mehr zu wollen. Bis dahin genießt auch die in großen
Teilen antidemokratische AfD demokratische Rechte wie Versammlungs- und
Meinungsfreiheit. Das werden viele andere aushalten müssen.
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