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Berlin (ots) - Die DRF Luftrettung hat heute den Betrieb des
Rettungshubschraubers Christoph 31 übernommen. Das Einsatzspektrum und das
Einsatzgebiet der Station bleiben unverändert, der Hubschrauber steht ab sofort
als unverzichtbarer und verlässlicher Baustein in der Notfallversorgung der
Menschen in Berlin und seinem Umland zur Verfügung. Zum Einsatz kommt
ausschließlich eine hochmoderne Maschine des Typs H135 von Airbus Helicopters,
die für das Einsatzspektrum des Rettungshubschraubers optimal geeignet ist.
"Christoph 31 meldet sich einsatzbereit!". Um 7 Uhr heute morgen fiel der
Startschuss, als die Besatzung den "neuen" Christoph 31 bei der Leitstelle der
Berliner Feuerwehr zum Dienst anmeldete. Künftig startet der am Charité Campus
Benjamin Franklin in Steglitz stationierte Hubschrauber in den rot-weißen Farben
der DRF Luftrettung zu seinen Einsätzen. Die DRF Luftrettung führe die Arbeit
der traditionsreichen Station besser fort, unterstreicht Dr. Krystian Pracz, CEO
der DRF Luftrettung: "Wir freuen uns, dass nun auch die Besatzungen von
Christoph 31 mit den hohen Qualitätsstandards der DRF Luftrettung für
Patientinnen und Patienten in Berlin und angrenzenden Gebieten im Einsatz sind.
Wie an unseren beiden Stationen in Berlin-Marzahn und Berlin-Buch profitieren
Menschen in medizinischen Notlagen nun auch hier von einer umfassenden und
hochprofessionellen Notfallversorgung. Damit deckt die DRF Luftrettung mit drei
Stationen in Berlin das gesamte Leistungsspektrum der Luftrettung ab - von der
Notfallrettung über Intensivtransporte bis hin zu Nachtflug und Windenrettungen.
Wir danken dem Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Inneres und
Sport und der Berliner Feuerwehr als auschreibende Behörde für das
ausgesprochene Vertrauen und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren
Partnern vor Ort. Zugleich würdigen wir die Arbeit, die an der Station von
Christoph 31 über Jahrzehnte hinweg geleistet wurde."
Modernste Technik, Medizin und Innovation für beste Patientenversorgung
Zum Einsatz kommt ab sofort ausschließlich ein Hubschrauber des Typs H135, der
gegenüber der in den letzten Jahren als Christoph 31 hauptsächlich eingesetzten
EC135 deutliche Vorteile bietet. Er verfügt über ein Glascockpit, in dem alle
wichtigen Flugdaten auf großen Bildschirmen angezeigt werden und einen
Vier-Achsen-Autopilot, der die Piloten in verschiedenen Flugphasen entlastet.
Das Anti-Kollisions-System erhöht die Sicherheit von Crew und Patienten
zusätzlich. Auch die medizinische Ausstattung in der Kabine genügt höchsten
Ansprüchen an eine optimale Patientenversorgung und Sicherheit. "Die DRF
Luftrettung steht für Verlässlichkeit, Professionalität und Innovation. Es ist
uns ein Anliegen, die Luftrettung nach höchsten Qualitätsansprüchen stetig
weiter zu entwickeln. Dieser Anspruch trägt maßgeblich dazu bei, dass unsere
Besatzungen bereits ab der ersten Minute der Notfallversorgung am Einsatzort
dazu beitragen, bestmögliche Genesungs- und Überlebenschancen für unsere
Patienten zu sichern", erläutert Dr. Krystian Pracz. Mit ihrem
Wissenschaftlichen Arbeitskreis begleitet die DRF Luftrettung wegweisende
interdisziplinäre Forschungsprojekte in der Notfallmedizin und führt selbst
verschiedene Studien, beispielsweise zu medizinischen Behandlungsverfahren
durch, über ihre Stiftung besteht zudem eine Fördermöglichkeit für entsprechende
Projekte. Die medzinische Ausstattung der eingesetzten Hubschrauber als auch die
Qualifikation der Besatzungen geht weit über Normen und Standards hinaus,
weshalb die DRF Luftrettung sich gegenüber den Mitbewerbern als
wirtschaftlichster und nicht günstiger Bieter durchsetzen konnte.
Drei Stationen der DRF Luftrettung in Berlin
Die Station von Christoph 31 befindet sich am Charité Campus Benjamin Franklin
in Berlin-Steglitz Die Crew besteht aus einem Piloten und
HEMS-TC/Notfallsanitätern der DRF Luftrettung, die Notärzte stellt die Charité -
Universitätsmedizin Berlin. Christoph 31 kann von Sonnenaufgang, frühestens 7.00
Uhr, bis Sonnenuntergang alarmiert werden. Zum Einsatz kommt ein hochmoderner
Hubschrauber des Typs H135 von Airbus Helicopters. Die Beauftratung der DRF
Luftrettung läuft ab dem 1. Januar 2026 über vier Jahre, an der Ausschreibung
zur Weiterführung wird sich die DRF Luftrettung beteiligen.
Die Station von Christoph Berlin besteht seit Oktober 1994 und befindet sich am
Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn. Tagsüber besteht die Crew aus einem Piloten,
einem Notarzt sowie einem HEMS-TC/Notfallsanitäter. In den Nachtzeiten erweitert
ein weiterer Pilot das Team. Christoph Berlin ist der einzige
Intensivtransporthubschrauber in Berlin und erweitertem Umland, der 24-Stunden
täglich einsatzbereit ist. Rund ein Viertel seiner Einsätze leistet er in der
Dunkelheit,
Beauftragt durch die Senatsverwaltung für Inneres und Sport, hat die DRF
Luftrettung am 2. Januar 2024 den Dienstbetrieb von Christoph 100 in Berlin-Buch
aufgenommen. Die Station ist ganzjährig von 6:00 Uhr morgens bis 22:00 Uhr
einsatzbereit und mit einer Rettungswinde ausgestattet. Einsätze in der
Dunkelheit fliegen die Piloten mit Nachtsichtgeräten, sogenannten Night Vision
Goggles. Christoph 100 wird als schneller Notarztzubringer in der Notfallrettung
alarmiert. Seine Besatzung besteht aus zwei Piloten, einem Notfallsanitäter und
einem Notarzt. Die medizinische Crew stellen die Berliner Feuerwehr und das
Bundeswehrkrankenhaus Berlin. Ein Leuchtturm-Projekt zivil-militärischer
Zusammenarbeit. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern können die drei
Hubschrauber in maximal 15 Flugminuten erreichen.
Informationen unter http://www.drf-luftrettung.de
Über die DRF Luftrettung
Die DRF Luftrettung mit Sitz in Filderstadt ist eine der größten
Luftrettungsorganisationen Europas. Von 33 Stationen an 31 Standorten in
Deutschland aus starten die Hubschrauber und Ambulanzflugzeuge der
gemeinnützigen Organisation zu ihren Einsätzen. Hierzu gehören Einsätze in der
Notfallrettung, Verlegungsflüge von kritisch kranken oder verletzten Personen
zwischen Kliniken und Rückholungen von Patientinnen und Patienten aus dem
Ausland. An 13 der Hubschrauberstationen sind die Crews rund um die Uhr
einsatzbereit, an zwei weiteren ist die Besatzung im Tagbetrieb mit erweiterten
Randzeiten einsatzbereit. An fünf Standorten kommen Hubschrauber mit
Rettungswinde zum Einsatz. Insgesamt leistete die DRF Luftrettung 35.850
Einsätze im Jahr 2024. Für den kontinuierlichen Ausbau ihrer lebensrettenden
Aufgabe ist die gemeinnützige Luftrettungsorganisation auf finanzielle
Unterstützung angewiesen. Rund 400.000 Fördermitglieder weiß der DRF e.V.
bereits an seiner Seite. Unterstützen Sie uns und werden auch Sie Mitglied.
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.foerderverein-drf-luftrettung.de .
Pressekontakt:
DRF Luftrettung
Rita-Maiburg-Straße 2
D-70794 Filderstadt
mailto:presse@drf-luftrettung.de
Claudia Lazi
Tel. +49 711 70072205
mailto:presse@drf-luftrettung.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/60539/6188443
OTS: DRF Luftrettung
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