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Frankfurt (ots) - Trotz aller Missstände kehren mehr Bulgarinnen und Bulgaren in
ihre Heimat zurück als auswandern. Zwar können weder die EU noch der Euro alle
internen Probleme der Mitgliedstaaten lösen. Doch auf das Ventil der Abwanderung
der Unzufriedenen können Bulgariens Strippenzieher kaum mehr vertrauen:
Selbstbewusste Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht mehr zur Flucht in die
Emigration gezwungen fühlen, können Fehlentwicklungen leichter korrigieren. Der
positive Migrationssaldo ist ein Indikator dafür, dass die EU-Integration
zumindest bei der allmählichen Angleichung der Lebensverhältnisse funktioniert:
Wann Bulgarien seinen Titel als Europas rote Laterne abgeben kann, ist nur eine
Frage der Zeit.
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