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Andernach (ots) - In den sozialen Medien häufen sich derzeit Videos junger
Absolventen, die trotz Studium keinen Job finden. Bewerbungen über Bewerbungen -
und trotzdem nur Absagen. Gleichzeitig fehlen in der Industrie qualifizierte
Fachkräfte. Besonders gefragt: Industriemeister. Während Akademiker um
Praktikumsplätze kämpfen, können Handwerker mit Meistertitel heute zwischen
Angeboten wählen und verdienen dabei oft mehr als viele Hochschulabsolventen.
Wer clever ist, nutzt jetzt die Chance, bevor der Markt leergefegt ist.
Gerade die Generation Z hat die Industrie lange unterschätzt. Ein Meistertitel
ist kein Plan B, sondern eine Karriere mit Zukunft und dank staatlicher
Förderung oft fast kostenlos. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie der Weg zum
Meister funktioniert und warum er gerade jetzt der klügste Karriereplan ist.
Warum die Industrie jetzt Meister braucht - und was Generation Z oft übersieht
Während junge Akademiker weiterhin auf ihre Karrierechancen warten, gestaltet
sich die Situation in vielen Produktionshallen, Logistikzentren und Werkstätten
völlig anders. In diesen Bereichen suchen Unternehmen händeringend nach
Fachkräften, die über fundiertes Wissen und praktische Erfahrung verfügen.
Besonders gefragt sind Führungspersönlichkeiten, die Verantwortung übernehmen
können und die Arbeitsprozesse in der Produktion verstehen. Hier kommen
Industriemeister ins Spiel, die sowohl in der Theorie als auch in der Praxis gut
ausgebildet sind.
Betriebe benötigen Fachkräfte, die Maschinen bedienen, Mitarbeiter führen und
Prozesse organisieren können. Sie sind gefragt, Schichtpläne zu erstellen,
Qualitätsstandards zu sichern und Kennzahlen zu analysieren. Diese Aufgaben
erfordern eine Kombination aus theoretischem Wissen und praktischer Erfahrung,
was den Industriemeister zu einer zentralen Figur in der modernen Industrie
macht. Während viele junge Menschen glauben, ein Studium sei der einzige Weg zu
einer erfolgreichen Karriere, zeigt sich zunehmend, dass der Meistertitel eine
ebenso wertvolle, wenn nicht sogar schnellere Alternative darstellt.
Hoher Bedarf und hohe Gehälter
Die Nachfrage nach Industriemeistern wächst stetig. In großen Unternehmen der
Industrie liegen die Gehälter für Meister zwischen 55.000 und 85.000 Euro brutto
jährlich - in vielen Fällen sogar höher, vor allem durch Schichtzulagen und
weitere Zuschläge. Dazu kommen Entwicklungsmöglichkeiten, die den Weg in höhere
Führungspositionen ebnen.
In der Produktion können Industriemeister schnell den nächsten Karriereschritt
in Richtung Produktionsleitung oder Technischer Betriebswirt machen. Der hohe
Bedarf resultiert aus dem demografischen Wandel, dem Fachkräftemangel und der
zunehmenden Komplexität der Produktion durch Industrie 4.0.
Der Karriereweg zum Meister - moderner und flexibler denn je
Die Weiterbildung zum Industriemeister ist heute flexibler und besser an die
Bedürfnisse von Berufstätigen angepasst als je zuvor. Viele Interessierte
arbeiten im Schichtbetrieb oder haben familiäre Verpflichtungen, sodass die
Möglichkeit, berufsbegleitend zu lernen, besonders wichtig ist. Der Unterricht
wird zunehmend online angeboten, sodass Teilnehmer zu flexiblen Zeiten lernen
können - immer mit der gleichen Qualität wie in Präsenzkursen.
Ein weiterer Vorteil: In vielen Bundesländern werden bis zu 75 Prozent der
Weiterbildungskosten durch staatliche Zuschüsse abgedeckt, und nach
erfolgreicher Prüfung gibt es teilweise sogar eine Meisterprämie.
Praxisbeispiel aus der Industrie
Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, wie der Weg zum Meister den beruflichen
Aufstieg beschleunigen kann: Ein gelernter Industriemechaniker arbeitet zunächst
im Drei-Schicht-System und verdient 2.900 Euro netto im Monat. Mit zunehmender
Verantwortung übernimmt er Aufgaben wie die Schichtplanung und
Qualitätssicherung. Nach dem Erwerb des Meistertitels steigt er intern zum
Schichtführer auf und verdient schließlich mehr als 4.200 Euro netto monatlich,
einschließlich der Zuschläge. Dieses Beispiel ist keine Ausnahme - viele
Teilnehmer berichten von ähnlichen Erfahrungen, bei denen der Meistertitel die
Tür zur nächsten Karrierestufe öffnete.
Fazit
Die Arbeitswelt wandelt sich. Während Teile der Generation Z noch auf den
perfekten Einstiegsjob hoffen, nutzen viele Fachkräfte aus Industrie und
Handwerk die Chance auf eine Karriere, die Verantwortung, Sicherheit und ein
sehr gutes Einkommen verbindet.
In Zeiten des Fachkräftemangels und des demografischen Wandels stellt der
Meistertitel eine vielversprechende Option dar - für alle, die führen und
gestalten möchten. Ein Meistertitel ist daher keineswegs ein "Plan B", sondern
ein klarer, moderner Karriereweg.
Über Stephan Rodig und Sebastian Jund:
Stephan Rodig und Sebastian Jund sind die Gründer und Geschäftsführer der
Bildungsfabrik. Ihr Ziel: Sie schaffen ein zeitgemäßes Bildungsangebot für
werdende Industriemeister, das sich individuell mit jedem Alltag vereinen lässt.
Die Bildungsfabrik ist eine digitale Meisterschule, die Schüler aktiv bis zur
bestandenen Prüfung begleitet - und die sich bewusst von klassischen
Einrichtungen unterscheidet. Mehr Informationen unter:
https://bildungsfabrik-online.de/
Pressekontakt:
Bildungsfabrik Coaching GmbH
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Ruben Schäfer
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