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Straubing (ots) - Den Deutschen ist das Glück abhandengekommen. Überall Missmut,
Gejammer und Gemecker über die Gesamtsituation, gepaart mit Schwarzseherei.
(...) Im Gegensatz zur verdrießlichen Sicht auf die gesellschaftliche Lage steht
die positive Bewertung der individuellen Situation. In Umfragen gibt eine
deutliche Mehrheit an, dass es ihr persönlich gut geht. Dieser Widerspruch
zwischen Mikro- und Makroperspektive ist nicht leicht zu erklären. Ein Grund mag
sein, dass riesige Probleme wie Klimawandel, die Rückkehr des Krieges nach
Europa oder die Wirtschaftskrise vom Einzelnen nicht beeinflusst werden können.
Sie sind zu groß für ein kleines Menschlein. Hingegen: Für mein eigenes
Wohlbefinden und das meiner Familie kann ich aktiv etwas tun. Sport und gute
Ernährung für die Gesundheit, mehr Zeit zum Spielen mit Kindern und Enkeln,
beruflicher Erfolg durch Ehrgeiz und Beharrlichkeit sind in meinen Händen. Im
Tätigsein und Tüchtigsein liegt das Glück, dem Passiven wird es nur dann und
wann zuteil. Das wusste schon der Philosoph Aristoteles vor rund
zweieinhalbtausend Jahren. Diese Perspektive gilt es von der Mikro- auf die
Makroebene zu heben, vom Einzelnen auf Wirtschaft, Gesellschaft und Staat.
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