|
Frankfurter Rundschau (ots) - Deutschland geht mit vielen Problemen ins neue
Jahr - das Land lahmt wirtschaftlich, es steht angesichts der aktuellen Kriege
und der Klimakatastrophe vor Herausforderungen, es mangelt an sozialem Ausgleich
und demokratischem Aufbruch. Die CSU tut, was rechte Parteien in solchen
Krisenzeiten gern tun: Sie erklärt Ausländerinnen und Ausländer zum Problem.
Erinnerungen werden wach an den früheren CSU-Chef und Innenminister Horst
Seehofer, der die Migration als "Mutter aller Probleme" geißelte. Als wäre die
Anwesenheit von Menschen aus Syrien, Afghanistan und der Ukraine dafür
verantwortlich, dass es uns nicht besser geht.
Solche Stammtischdebatten auf Kosten von Minderheiten waren schon immer falsch.
In Zeiten aufstrebender rechtsextremer Kräfte sind sie hingegen gefährlich. Denn
alle sollten gelernt haben: Wer den Rechtsextremen hinterherläuft, stärkt sie,
statt ihnen das Wasser abzugraben.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/10349/6189339
OTS: Frankfurter Rundschau
|