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Berlin (ots) - Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) kritisiert den
Reformvorschlag der SPD zur Erbschaftssteuer scharf. Nach Ansicht der INSM würde
die geplante Verschärfung die Nachfolge in mittelständischen Unternehmen massiv
erschweren und damit die wirtschaftliche Stabilität Deutschlands gefährden.
INSM-Geschäftsführer Thorsten Alsleben erklärt:
"Das Konzept stammt aus einer Parallelwelt, jedenfalls nicht aus der deutschen
Realität. Die Realität ist Stagnation und Deindustrialisierung. Da braucht man
Steuererleichterungen für Unternehmen und kein
Mittelstands-Zerschlagungs-Konzept.
Die SPD plant, die bisherigen Ausnahmen bei der Erbschaftssteuer für
Betriebsvermögen deutlich einzuschränken. Familienunternehmen müssten künftig
bei der Unternehmensnachfolge mit erheblichen Steuerbelastungen rechnen. Dies
könnte dazu führen, dass Betriebe verkauft oder zerschlagen werden, um die
Steuerlast zu finanzieren. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und
hoher Standortkosten wäre dies ein fatales Signal.
Alsleben betont: "Wer die Unternehmensnachfolge verteuert, gefährdet nicht nur
die Eigentümer, sondern hunderttausende Arbeitsplätze. Deutschland braucht
Investitionen und Innovation - nicht zusätzliche Belastungen für die Betriebe,
die unser Land tragen."
Pressekontakt:
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