|
Berlin / San Francisco (ots) - Camunda (http://www.camunda.com/de) , ein
führender Anbieter von Lösungen zur agentenbasierten Automatisierung, hat heute
den " 2026 State of Agentic Orchestration and Automation Report
(https://camunda.com/de/state-of-agentic-orchestration-and-automation/) "
veröffentlicht.
Der Report zeigt: Fast drei Viertel (73 Prozent) der befragten Unternehmen
räumen ein, dass es eine Lücke zwischen der Vision für den Einsatz von
KI-Agenten und der Realität gibt. Obwohl 71 Prozent der Unternehmen angeben,
KI-Agenten zu nutzen, haben im letzten Jahr nur 11 Prozent dieser
Anwendungsfälle die Produktionsreife erreicht. Zudem befürchten 50 Prozent der
Befragten, dass unkontrollierte KI-Agenten das Risiko bergen, Probleme bei
schlecht implementierten Prozessen und Automatisierungen noch zu verschärfen.
Insgesamt wurden für den Report 1.150 leitende Entscheider:innen aus Unternehmen
mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden in Deutschland, USA, UK und Frankreich
befragt. Dem Bericht zufolge experimentieren zwar viele Firmen mit KI-Agenten
oder planen deren Einsatz, doch fehlendes Vertrauen bleibt ein wesentliches
Hindernis für eine breitere Einführung:
- 84 Prozent der Befragten befürchten geschäftliche Risiken in laufenden
Prozessen, wenn der IT entsprechende Kontrollmechanismen fehlen.
- 80 Prozent sind besorgt über mangelnde Transparenz hinsichtlich der
KI-Nutzung.
- 66 Prozent nennen Compliance-Bedenken im Zusammenhang mit dem Einsatz von
KI-Agenten.
Diese Bedenken führen zu gegensätzlichen Mustern bei der Einführung: 80 Prozent
geben an, dass es sich bei dem Großteil der eingesetzten KI-Agenten um Chatbots
oder um Assistenten handelt. Sie erstellen lediglich Zusammenfassungen oder
beantworten Fragen, können aber keine geschäftskritischen Fälle bearbeiten.
Weitere 48 Prozent sagen, dass ihre KI-Agenten in Silos operieren und nicht
"end-to-end" in durchgängige Geschäftsprozesse eingebunden sind.
"Das Nutzenversprechen von KI-Agenten ist unbestritten, aber für die Akzeptanz
bleibt Vertrauen die größte Hürde" , sagt Kurt Petersen, Senior Vice President
Customer Success bei Camunda. "Viele Unternehmen gehen das Thema vorsichtig an,
kommen dabei aber nicht über Pilotprojekte oder isolierte Anwendungsfälle
hinaus. Ohne klare Leitplanken und Transparenz bleiben Agenten eine
Randerscheinung im Unternehmen. Sobald allerdings eine Vertrauensbasis besteht,
können Agenten zu starken Multiplikatoren innerhalb gesteuerter Prozesse werden,
statt lediglich isolierte Co-Piloten oder Chatbots zu bleiben."
Automatisierung bringt Fortschritt - aber die Kontrolle kommt nicht hinterher.
Der Report hebt hervor, dass die Mehrheit (95 Prozent) der Unternehmen im
vergangenen Jahr durch Prozessautomatisierung ein gesteigertes Geschäftswachstum
verzeichnet hat, während es im Vorjahr noch 87 Prozent waren. Im Durchschnitt
haben Unternehmen knapp die Hälfte (48 Prozent) ihrer Prozesse automatisiert und
gehen davon aus, dass dieser Wert in Zukunft auf 64 Prozent steigen könnte.
Knapp vier von fünf Unternehmen (79 Prozent) planen, ihre Ausgaben für
Automatisierung zu erhöhen, wobei die Budgets in den nächsten zwei Jahren
voraussichtlich um durchschnittlich 20 Prozent steigen werden.
Gleichzeitig werden Technologie-Stacks zunehmend breit verteilt - und die Anzahl
der Endpunkte, die an jedem Prozess beteiligt sind, wächst. Tatsächlich geben
mehr als drei Viertel (76 Prozent) der Organisationen an, dass Volumen und
Vielfalt der Endpunkte exponentiell zunehmen.
Aus diesem Grund sagen 85 Prozent, dass sie bessere Tools benötigen, um die
Schnittstellen zwischen Prozessen zu verwalten. Unternehmen stehen somit vor der
Herausforderung, den vollen Wert aus ihren Investitionen in KI und
Automatisierung zu schöpfen.
"Agentic Orchestration" ist das neue Betriebsmodell, doch oft fehlt noch die
nötige Reife
"Agentic Orchestration" (Agentenbasierte Orchestrierung) verbindet daher die
deterministische und dynamische Orchestrierung von Geschäftsprozessen. Sie nutzt
Agenten, um Prozessen dynamisches logisches Denken ("Reasoning") hinzuzufügen,
damit diese sich in Echtzeit anpassen können.
Hierzu hebt der Report hervor:
- 88 Prozent der Befragten sagen, dass KI über Geschäftsprozesse hinweg
orchestriert werden muss, um den maximalen Nutzen aus KI-Investitionen zu
ziehen.
- 90 Prozent sind der Meinung, dass KI wie jeder andere Endpunkt innerhalb
automatisierter Geschäftsprozesse orchestriert werden muss, um die Compliance
zu gewährleisten.
- 85 Prozent geben an, dass sie noch nicht den richtigen Reifegrad bei ihren
Prozessen erreicht haben, um Agentic Orchestration zu implementieren.
"Einzelne Agenten sind nicht der Schlüssel, um die Lücke zwischen KI-Vision und
Realität zu schließen, sondern die agentenbasierte Orchestrierung", fügt
Petersen hinzu. "Deterministische Orchestrierung hat schon immer klare
Leitplanken etabliert. Dynamische Orchestrierung ermöglicht das logische Denken
in End-to-End Prozesssen über KI-Agenten, Menschen und Systeme hinweg. Werden
die beiden kombiniert, können Unternehmen eine Basis schaffen, mit der sie
KI-Agenten vertrauen. Das ist Enterprise Agentic Automation in der Praxis. So
werden Unternehmen KI-Experimente in stabile, geschäftskritische Fähigkeiten
verwandeln."
Weitere Materialien
- Hier finden Sie Infografiken zum Report (https://drive.google.com/drive/folder
s/1yygOlFk3u3-KAv8zxsKADz_KumwsSEl4?usp=drive_link)
- Hier finden Sie den Report zum Download (https://drive.google.com/file/d/1KWpi
0WB3R0aQ4hH6WQj63ZQR8REiZF3m/view?usp=sharing)
- Mehr Infos zum Report gibt es im Webinar hier (https://page.camunda.com/closin
g-the-gap-between-agentic-ai-vision-and-reality-camunda)
- Mehr Informationen über Camunda finden Sie auf http://camunda.com/de .
Über den Report
Camunda beauftragte Coleman Parkes mit einer Studie unter 1.150 leitenden
IT-Entscheider:innen, Geschäftsentscheider:innen und
Enterprise-Software-Architekt:innen, die für Prozessautomatisierung in großen
Organisationen (mehr als 1.000 Mitarbeitende) verantwortlich sind. Die Befragten
verteilen sich geografisch (505 USA, 216 Großbritannien, 216 Frankreich und 215
Deutschland) sowie über verschiedene Branchen. Die Umfrage wurde online zwischen
dem 23. September und dem 23. Oktober 2025 durchgeführt.
Über Camunda
Camunda ist führend im Bereich der agentenbasierten Automatisierung für
Unternehmen und koordiniert komplexe Geschäftsprozesse, einschließlich
hochwertiger Wissensarbeit, über Agenten, Menschen und Systeme hinweg. Durch die
Entwicklung produktionsreifer Agenten der Enterprise-Klasse mit integrierter
Governance liefert Camunda einzigartige, vertrauenswürdige KI-Agenten für
geschäftskritische Prozesse. Über 700 führende Innovatoren wie Atlassian, ING
und Vodafone vertrauen auf Camunda, um die Amortisationszeit von Monaten auf
Tage zu verkürzen, die betriebliche Effizienz zu steigern und das Kundenerlebnis
zu verbessern. Sind Sie bereit, ein AI-first-Unternehmen zu werden? Besuchen Sie
uns hier: http://camunda.com/de .
Pressekontakt:
Hakob Aridzanjan
mailto:camunda@piabo.net
Tel. +49 162 613 2940
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/108408/6196276
OTS: Camunda
|