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München (ots) -
- Zinsentwicklung: Bauzinsen bewegen sich zum Jahresstart nahe der
4-Prozent-Marke
- Erschwinglichkeitsindex: Kauf von Eigentumswohnungen in Deutschland im
erschwinglichen Bereich - mit großen Unterschiede n
Zum Start in das neue Immobilienjahr zeigt sich der Markt dynamisch: Die Zinsen
für zehnjährige Darlehen bewegen sich aktuell um die Marke von 4 Prozent.
Gleichzeitig zeigt ein Blick auf die Daten: Laut dem aktuellen
Interhyp-IW-Erschwinglichkeitsindex ist Wohneigentum in Deutschland
flächendeckend wieder bezahlbarer geworden.
Zinsdynamik zum Jahresauftakt: Die 4 Prozent kommen näher
Nach einer Phase der Stabilisierung im vergangenen Jahr sehen sich
Kaufinteressierte seit Ende 2025 mit steigenden Konditionen konfrontiert. "Wir
haben zuletzt eine spürbare Aufwärtsbewegung bei den Bauzinsen gesehen, die
aktuell im Schnitt bei rund 3,8 Prozent für 10-jährige Darlehen liegen", erklärt
Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe. "Das bedeutet für unsere
Kundinnen und Kunden höhere Monatsraten. Gleichzeitig ist die Leistbarkeit von
Immobilien in den vergangenen Jahren gestiegen. Die Immobilienpreise steigen
zwar, liegen aber noch immer unter ihren Spitzenwerten und die Reallöhne sind
gestiegen. Trotz des jüngsten Zinsanstiegs sind wir von einem Niveau deutlich
über vier Prozent, wie wir es vor geraumer Zeit erlebt haben, nach wie vor
entfernt."
Der Erschwinglichkeitsindex: 128 Punkte signalisieren Spielraum
Die gestiegene Erschwinglichkeit zeigt auch die jüngste Ausgabe des
Interhyp-IW-Erschwinglichkeitsindex. Dieses Mal wurde die Erschwinglichkeit von
Eigentumswohnungen untersucht. Mit aktuell 128 Punkten liegt der Index über der
Schwelle von 100 Punkten - und damit deutlich im erschwinglichen Bereich. Die
untersuchten Modellhaushalte benötigten im bundesweiten Durchschnitt 29 Prozent
ihres verfügbaren Haushaltsnettoeinkommens für die Finanzierung der
Eigentumswohnung. Zum Vergleich: Im Oktober 2023 lag der Index-Wert noch bei 118
Punkten.
(Hintergrund: Ein Wert von 100 bedeutet, dass 35 % des Einkommens in die Rate
fließen. Das ist die Schwelle, ab der ein Immobilienkauf als erschwinglich
klassifiziert wird. Index-Werte über 100 sind entsprechend erschwinglicher;
liegt der Index-Wert unter 100, übersteigt die Belastung diese Schwelle. Alles
zum Index finden Sie hier:
https://www.interhyp.de/erschwinglichkeitsindex-bezahlbarkeit-immobilien/ )
"Die Entwicklung der Erschwinglichkeit ist erfreulich. Gerade für Ersterwerber
bieten Wohnungen aufgrund der vergleichsweise niedrigeren Preise und des
geringeren Eigenkapitalbedarfs eine gute Möglichkeit, den Schritt ins
Wohneigentum zu schaffen", so Jörg Utecht.
Regionale Diskrepanz: Metropolen bleiben die Herausforderung
Während die Erschwinglichkeit bundesweit im grünen Bereich ist, bleibt die Lage
in den Metropolen angespannt. In München, Berlin, Hamburg, Frankfurt und Köln
liegt der Index weiterhin unter der 100-Punkte-Marke. "Der Kauf einer
Eigentumswohnung in den Metropolen ist nach wie vor herausfordernd. Gerade dort
müssen Planungs- und Genehmigungsverfahren entbürokratisiert und Bauvorschriften
vereinfacht werden. Nur so kann schneller und kostengünstiger gebaut werden",
erklärt Utecht.
Blick in die Zukunft: Das sagen die Bankpartner
Für die nächsten sechs Monate halten 60 Prozent der Befragten gleichbleibende
Zinsen für möglich.
Dazu eine Stimme aus dem Panel: "Die Leitzinsen der EZB bleiben in naher Zukunft
voraussichtlich unverändert, da sich die Inflation in der Eurozone beim Zielwert
von 2 % einpendelt. Die langfristigen Kreditzinsen sind hingegen Schwankungen
unterworfen, die insbesondere durch die steigende Staatsverschuldung, den
Inflationsausblick sowie das erwartete Wirtschaftswachstum beeinflusst werden.
Aktuell rechnen wir innerhalb der nächsten Monate mit einer Seitwärtsentwicklung
der langfristigen Zinsen, da die genannten Entwicklungen bereits weitgehend
eingepreist sein dürften."
40 Prozent der Befragten sehen hingegen steigende Zinsen rund um 4 Prozent für
10-jährige Darlehen.
Aus dem Panel heißt es: "Die ersten Tage des jungen Jahres haben gezeigt, dass
die geopolitischen Unsicherheiten weiterhin sehr anwesend sind und die
Finanzmärkte auch 2026 beschäftigen werden. Diese Unsicherheit wird eher wieder
zu einer Flucht in sichere Häfen führen, womit die langfristigen
Kapitalmarktzinsen bis auf weiteres stabil bleiben sollten. Im Laufe des Jahres
bleibt aber der Anstieg der deutschen Staatsverschuldung der wichtigste Faktor
hinter einem weiteren leichten Anstieg der Kapitalmarktzinsen."
Fazit für Käufer: Rationalität schlägt Zinsangst
Interhyp rät Kaufinteressierten, sich im Januar nicht von der Nähe zur
4-Prozent-Marke abschrecken zu lassen, sondern die individuelle
Erschwinglichkeit zu prüfen. Wer gut vorbereitet ist, kann die Chancen des
aktuellen Marktes nutzen.
Hier können Käufer selbst prüfen, ob sie unter der 35-Prozent-Marke liegen:
https://www.interhyp.de/budgetrechner/
Über Interhyp:
Die Interhyp Gruppe ist eine der führenden Adressen für private
Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich direkt an
die Endkundinnen und -kunden richtet, und Prohyp, die sich an
Einzelvermittlerinnen und -Vermittler und institutionelle Partner wendet, hat
das Unternehmen 2024 ein Finanzierungsvolumen von 22,4 Milliarden Euro
erfolgreich bei seinen über 500 Finanzierungspartnern platziert. Dabei verbindet
die Interhyp Gruppe die vielfach ausgezeichnete Kompetenz ihrer
Finanzierungsspezialistinnen und -spezialisten mit der Leistungsfähigkeit der
eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform HOME sowie kundenorientierten
Digitalangeboten. Die Interhyp Gruppe beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter und ist an über 140 Standorten persönlich vor Ort für ihre
Kundinnen und Kunden und Partner präsent.
Pressekontakt:
Valeria Honal, Senior Unternehmenssprecherin, Interhyp AG,
August-Everding-Straße 24, 81671 München, Telefon: +49 (89) 20307 1281, E-Mail:
presse@interhyp.de; https://www.interhyp.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/12620/6196835
OTS: INTERHYP AG
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