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Ismaning/Neckarsulm (ots) -
- Die Sana Kliniken und STACKIT vereinbaren eine strategische Partnerschaft zum
Aufbau einer autarken Cloud-Infrastruktur, um die Abhängigkeit von globalen
Hyperscalern zu reduzieren.
- Die Partnerschaft ermöglicht das höchstmögliche Sicherheitsniveau für sensible
Patientendaten nach europäischen Standards.
- Die Kooperation schafft eine skalierbare Plattform für zukünftige,
KI-gestützte Anwendungen und datengetriebene Services innerhalb des
Sana-Konzerns.
Die Sana Kliniken und STACKIT, der Cloud-Anbieter von Schwarz Digits, der IT-
und Digitalsparte der Schwarz Gruppe, haben einen Rahmenvertrag über die Nutzung
der STACKIT Cloud geschlossen. Ziel der Zusammenarbeit ist der schrittweise
Aufbau einer autarken, hochsicheren Cloud-Umgebung für den Sana-Konzern und die
Reduzierung der Abhängigkeit von globalen Hyperscalern.
Der Fokus liegt bei diesem Schritt auf dem Schutz der Patientinnen und Patienten
- und damit auf der Sicherheit ihrer besonders schützenswerten Gesundheitsdaten.
Zugleich reagiert Sana auf veränderte politische, wirtschaftliche und
regulatorische Rahmenbedingungen sowie auf den wachsenden Anspruch an digitale
Souveränität im europäischen Gesundheitswesen. Ebenso soll die zunehmende
Abhängigkeit von einzelnen Herstellern und internationalen Hyperscalern
reduziert werden. Als einer der größten privaten Gesundheitsdienstleister
Deutschlands mit einem breiten Klinik- und Versorgungsnetz investiert Sana seit
Jahren konsequent in die Modernisierung seiner IT-Landschaft - mit einem klaren
Fokus auf Datensicherheit, hohe Verfügbarkeit und den verlässlichen Schutz
sensibler Gesundheitsdaten.
Aufbau einer autarken Cloud-Landingzone
Im ersten Schritt wird eine autarke "Landingzone" in der STACKIT Cloud
aufgebaut. Diese standardisierte Zielumgebung bildet die Basis, um ausgewählte
IT-Services und Anwendungen der Sana IT Services bei STACKIT bereitzustellen und
produktiv zu betreiben. Auf dieser Grundlage werden sukzessive erste Projekte in
die STACKIT-Infrastruktur überführt und dort produktiv umgesetzt. Verbunden ist
damit das Ziel, Betriebs- und Sicherheitsstandards zu etablieren, die
Erweiterung um ergänzende Funktionen und Dienste planbar zu gestalten und
Erfahrungen zu sammeln.
Mit der modularen Klinikplattform Avelios Medical, die in Zukunft mehrere
verschiedene Krankenhausinformationssysteme (KIS) im Konzern ersetzen soll, und
OmniConnect, einer Schnittstellensoftware zur sicheren Kommunikation zwischen
KIS und der Telematikinfrastruktur, verlegt Sana bereits während der ersten
Phase zwei zentrale Bausteine ihrer digitalen Transformation in die STACKIT
Cloud - zunächst genutzt von ausgewählten Einrichtungen.
Nach einer Erprobungsphase 2026 sollen ab 2027 der konzernweite Rollout in alle
Häuser und Einrichtungen sowie die Verlegung weiterer Services in die Cloud
erfolgen.
STACKIT betreibt Rechenzentren in Deutschland und Österreich und richtet sein
Angebot konsequent an europäischen Datenschutz- und Sicherheitsstandards aus.
Damit stellt der Cloud-Provider eine leistungsfähige, europäische Alternative zu
außereuropäischen Hyperscalern dar. Darüber hinaus treiben die Unternehmen der
Schwarz Gruppe am Standort Heilbronn den Aufbau eines starken KI-Ökosystems
voran - eine Entwicklung, von der auch zukünftige gemeinsame Projekte im Bereich
datengetriebener und KI-gestützter Anwendungen profitieren können.
Stimmen zur Partnerschaft
"Mit STACKIT gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt hin zu mehr digitaler
Souveränität im Gesundheitswesen", sagt Stefanie Kemp, Vorstandsmitglied und
Chief Transformation Officer der Sana Kliniken AG. "Die geopolitische Lage und
neue regulatorische Vorgaben machen deutlich, dass wir unsere digitale
Infrastruktur so ausrichten müssen, dass Datenhoheit, Sicherheit und
Verfügbarkeit langfristig in unserer Hand bleiben. Eine leistungsfähige
europäische Cloud-Alternative ist dafür ein zentraler Baustein."
Bernd Wagner, CEO STACKIT und Bereichsvorstand Schwarz Digits, ergänzt: "Die
Digitalisierung unterstützt das Gesundheitswesen ganz enorm, beispielsweise mit
KI-gestützter Auswertung von Befunden. Wortwörtlich lebenswichtig sind dabei die
Datenhoheit und die Sicherheit von Patientendaten. Mit STACKIT bieten wir eine
Cloud, die moderne Technologie mit maximaler Souveränität verbindet. Wir freuen
uns sehr, Sana als Wegbereiter zu begleiten und gemeinsam neue Maßstäbe für eine
sichere und zukunftsfähige Gesundheits-IT zu setzen."
Baustein der Digitalisierungsstrategie von Sana
Die Kooperation mit STACKIT ist Teil der umfassenden Transformations- und
Digitalisierungsstrategie der Sana Kliniken AG. Die Sana IT Services, der
zentrale IT-Dienstleister der Sana Kliniken, bündelt ehemals dezentral
organisierte IT-Einheiten in einer zentralen, konzernweiten IT-Organisation und
treibt die Vereinheitlichung von IT-Infrastruktur und Applikationslandschaft
voran. Ziel ist es, moderne digitale Technologien einheitlich bereitzustellen,
Behandlungsprozesse zu vereinfachen, Arbeitsabläufe besser zu unterstützen und
neue, datengetriebene Services zu ermöglichen.
Durch den Aufbau einer souveränen Cloud-Infrastruktur wird die Grundlage
geschaffen, um zukünftige Anwendungen - etwa im Bereich Datenanalyse,
KI-unterstützte Prozesse oder vernetzte Versorgungsangebote - sicher und
skalierbar zu betreiben. Gleichzeitig stärkt Sana mit der Partnerschaft die
eigene Resilienz gegenüber globalen Markt- und Regulierungseinflüssen.
Pressekontakt:
Schwarz Digits
Telefon +49 7132 30-490490
mailto:presse-digits@mail.schwarz
Sana Kliniken AG
Telefon +49 89 678204 340
mailto:presse@sana.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/176941/6197149
OTS: Schwarz Digits
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