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Herrsching am Ammersee (ots) - Mit der NextGen Studie 2026 rückt die
Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH erneut die Perspektive junger Erwachsener
in den Mittelpunkt der Bankenlandschaft. Ziel der repräsentativen Untersuchung
war es, ein belastbares und differenziertes Bild über das Nutzungsverhalten, die
Erwartungen sowie die Angebotspräferenzen der jungen Generation im Umgang mit
Banken und Finanzdienstleistern zu gewinnen. Befragt wurden mehr als 1.000 junge
Kundinnen und Kunden, wobei sowohl digitale Funktionalitäten als auch klassische
und neue Produktlösungen analysiert wurden.
Methodischer Ansatz als Grundlage belastbarer Ergebnisse
Die Studie basiert auf einer standardisierten Kundenbefragung, die quantitative
und qualitative Einschätzungen miteinander verbindet. Im Fokus standen reale
Nutzungserfahrungen, konkrete Erwartungen sowie die Bewertung digitaler,
beratungsbezogener und produktseitiger Aspekte. Dadurch liefert die NextGen
Studie 2026 eine valide Entscheidungsgrundlage für Institute, die ihre
strategische Ausrichtung stärker an den Bedürfnissen junger Zielgruppen
orientieren möchten.
Untersucht wurden unter anderem folgende Fragestellungen:
Wie nutzen junge Kundinnen und Kunden Bankkanäle bzw. -dienstleistungen heute?
Welche digitalen Funktionen werden vorausgesetzt? Welche Produkte stehen im
Fokus? Wo werden Stärken und Schwächen der Banken wahrgenommen? Und welche Rolle
spielen Transparenz, Verständlichkeit und persönliche Unterstützung?
Digitale Selbstverständlichkeit trifft auf hohe Qualitätsansprüche
Die Ergebnisse zeigen deutlich: Digitale Angebote werden von jungen Kundinnen
und Kunden als Grundvoraussetzung wahrgenommen. Gleichzeitig steigen die
Erwartungen an Qualität, Einfachheit und Mehrwert. Dass 78 Prozent der Befragten
angeben, Finanzthemen seien in ihrer aktuellen Lebensphase besonders relevant,
unterstreicht die hohe inhaltliche Bedeutung des Themas für diese Zielgruppe.
Besonders gefragt sind intuitive digitale Prozesse, schnelle und transparente
Informationsangebote, eine flexible Nutzung über verschiedene Endgeräte sowie
eine klare, verständliche Kommunikation ohne Fachjargon.
Auffällig ist dabei: Digitale Services werden nicht als Ersatz, sondern als
Ergänzung persönlicher Beratung verstanden und dies insbesondere bei komplexeren
Fragestellungen. Der digitale Chat gewinnt in diesem Zusammenhang als
niedrigschwelliger Kommunikationskanal deutlich an Bedeutung.
Digitale Qualität als neuer Standard
Ein zentraler Bestandteil der Studie war die Bewertung digitaler Funktionen.
Junge Kundinnen und Kunden legen besonderen Wert auf leistungsfähige
Banking-Apps, umfangreiche Self-Service-Möglichkeiten, transparente Darstellung
von Produkten und Kosten sowie digitale Unterstützung bei Planung und
Entscheidungsfindung.
Digitale Qualität wird dabei nicht mehr als Differenzierungsmerkmal, sondern als
Mindestanforderung für Attraktivität und Vertrauen wahrgenommen. Dies spiegelt
sich auch im Wunsch nach begleitenden Informationsangeboten wider - etwa in Form
von Finanzbildungs-Content über die Social-Media-Kanäle wie bspw. Instagram.
Lebensphasengerechte Produkte als Erfolgsfaktor
Neben der digitalen Dimension wurden auch Produktangebote analysiert, die für
junge Erwachsene besonders relevant sind. Dazu zählen insbesondere Girokonten
und Zahlungsverkehr, Spar- und Anlageprodukte, versicherungsnahe Angebote sowie
Vorsorge- und Absicherungslösungen.
Die Ergebnisse verdeutlichen: Produkte müssen stärker lebensphasengerecht
konzipiert und kommuniziert werden. Dabei spielen Einkommen, Vermögenssituation
und individuelle Zielsetzungen eine zentrale Rolle. Diese Parameter sollten
bereits zu Beginn einer Beratung systematisch berücksichtigt werden.
Entscheidend ist weniger eine grundlegende Neugestaltung der Beratung, sondern
vielmehr eine veränderte Gesprächslogik, die stärker auf individuelle
Lebenssituationen eingeht und damit deutlich über formale Anredeformen
hinausgeht.
Dass eine persönliche Beratung weiterhin eine hohe Bedeutung besitzt, zeigt auch
ein weiteres Ergebnis der Studie. Rund 40 Prozent der Befragten bewerten die
Beratung in der Filiale oder per Video als wichtigste Bankdienstleistung. Für
Banken und Sparkassen ergibt sich daraus ein klarer Handlungsauftrag,
Beratungsprozesse und Gesprächsführung stärker auf die Erwartungen junger
Kundinnen und Kunden auszurichten.
Strategische Implikationen für Banken
Die NextGen Studie 2026 macht deutlich, dass Institute ihre Angebote
ganzheitlich denken müssen. Die Ergebnisse liefern wertvolle Impulse für
Strategie, Produktentwicklung, Kommunikation und Beratung. Häufig liegt der
Schlüssel weniger in radikalen Neuentwicklungen als in der gezielten Optimierung
bestehender Angebote. Und dies reicht von verständlicher Sprache über
transparente Produktdarstellung bis hin zur qualitativen Weiterentwicklung
digitaler Dialogformate wie Chat-Services.
Fazit: Hohe Ansprüche, aber großes Potenzial für langfristige Kundenbeziehungen
Mit der NextGen Studie 2026 liegt eine umfassende und repräsentative Analyse der
Erwartungen junger Bankkundinnen und -kunden vor. Sie zeigt eine Generation mit
hohen Ansprüchen an digitale Qualität, Transparenz und Beratung und zugleich
aber auch mit einer klaren Bereitschaft zu langfristigen Kundenbeziehungen,
sofern Banken diese Erwartungen ernst nehmen und konsequent umsetzen.
Die Ergebnisse bilden damit eine zentrale Grundlage für weiterführende Analysen,
Benchmarks und Auszeichnungen im Kontext moderner Bankqualität und
Zukunftsfähigkeit.
Die vollständige Ergebnispräsentation der NextGen Studie 2026 wird im Februar
2026 kostenfrei auf der Website der Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH
(https://gesellschaft-fuer-qualitaetspruefung.de/) veröffentlicht.
Die neue Landingpage " Young Finance Award " erreichen Sie über folgenden Link
(https://gesellschaft-fuer-qualitaetspruefung.de/young-finance-award/) .
Pressekontakt:
Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH
Kai Fürderer
Mitglied der Geschäftsleitung
mobil: 0171/76 09 162
phone: 08152/39 616 97
mail: mailto:kai.fuerderer@gesellschaft-fuer-qualitaetspruefung.de
Büro- bzw. Postadresse: Pilsenseestraße 29, 82211 Herrsching am
Ammersee
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/121047/6198728
OTS: Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH
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