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Bonn (ots) - Strategisches Projektportfoliomanagement kann Mittelständlern
helfen, Projekte erfolgreicher zu steuern und abzuschließen, wie ein aktuelles
Positionspapier des Fachverbandes Strategieberatung im Bundesverband Deutscher
Unternehmensberatungen BDU e.V. zeigt. "Der Fokus beim
Projektportfoliomanagement liegt auf dem optimalen Zusammenspiel aller
Initiativen zur wirksamen Umsetzung der Unternehmensstrategie.", sagt Mitautor
und Fachverbandsvorstand Christian Buttgereit.
Nach Einschätzung der Autoren sehen sich Mittelständische Unternehmen einer
wachsenden "Projektinflation" gegenüber. "Projekte werden gestartet, ohne dass
ihre strategische Relevanz kritisch hinterfragt oder Synergien genutzt werden.",
ergänzt Mitautor Christoph Adamczyk, ebenfalls Mitglied des Fachverbandes
Strategieberatung. "Die Folgen sind ineffiziente Ressourcennutzung, unklare
Prioritäten und eine steigende Gefahr, dass das Unternehmen an Agilität und
Innovationskraft verliert." Gerade für den Mittelstand, für den Flexibilität und
schnelle Reaktionsfähigkeit entscheidende Faktoren seien, könne dies fatale
Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstum haben.
Drei Faktoren für Portfolioentwicklung und -steuerung
Für den Erfolg einer Projektportfolioinitiative sind laut den Autoren drei
Faktoren entscheidend: Praxistauglichkeit, eine klare organisatorische
Verankerung sowie eine systematische Verknüpfung von Strategie und
Projektumsetzung.
Praxistauglichkeit erfordert den bewussten Verzicht auf Überkomplexität.
Unternehmen sollten mit wenigen, verständlichen Bewertungskriterien beginnen,
das Portfolio von kritischen Entscheidungen her rückwärts planen und Stakeholder
von Anfang an aktiv einbeziehen.
Klare organisatorische Verankerung verhindert das häufige Scheitern an unklaren
Zuständigkeiten. Das Portfoliomanagement erhält einen eindeutigen "Eigentümer",
verbindliche Prozesse und wird nahtlos in bestehende Führungsroutinen
integriert.
Systematische Strategieverknüpfung schließt die kritische Lücke zwischen
strategischer Planung und operativer Umsetzung. Dabei fließen nicht nur
strategische Vorgaben in die Projektbewertung ein, sondern auch Erkenntnisse aus
der Projektrealität zurück in die Strategieentwicklung.
"Einfache Prozesse, klare Verantwortung und strategische Anbindung - statt
theoretischer Perfektion", so fasst Mitautor und Fachverbandsmitglied Bert
Klingsporn die Erfolgsfaktoren zusammen.
Positionspapier herunterladen (https://www.bdu.de/fileadmin/user_data/dokumente/
Positionspapiere/Positionspapier_Projektportfoliomanagement.pdf)
Die Autoren des Positionspapiers:
Christoph Adamczyk, itdesign GmbH
Christian Buttgereit, Buttgereit Consulting
Bert Klingsporn, Bert Klingsporn Managementberatung
Herausgeber des Positionspapiers: Fachverband Strategieberatung im BDU e.V.
Über den BDU:
Im Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen BDU e.V. sind aktuell rund 600
Unternehmen mit 19.000 Beraterinnen und Beratern organisiert. Damit zählt der
BDU weltweit zu den drei führenden Wirtschafts- und Berufsverbänden der
Consultingwirtschaft.
Pressekontakt:
Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen BDU e.V.
Annette Sausen
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