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Schwarzach (ots) - Für viele Familienunternehmer spitzt sich die Lage zu:
Demografischer Wandel, steigende Anforderungen an Professionalität und der
Wunsch, das Lebenswerk zu erhalten, sorgen für wachsende Unsicherheit. Was
passiert, wenn die interne Nachfolge ausbleibt, und wie lässt sich die Zukunft
des Unternehmens rechtzeitig absichern? Wie Unternehmer jetzt vorsorgen können,
erklären Fabian Zamzau und Michael Polit von der Otter Consult GmbH im folgenden
Artikel.
Vertraute Strukturen, klare Entscheidungswege und ein persönlicher Draht zu
Mitarbeitern und Kunden prägen viele Familienunternehmen seit Jahrzehnten. Oft
ist das Unternehmen eng mit der Identität des Inhabers verknüpft. Die
Gewissheit, das Lebenswerk "irgendwann einmal" innerhalb der Familie zu
übergeben, wirkt beruhigend und gibt lange ein Gefühl von Sicherheit. Doch genau
darin liegt eine Gefahr: Kaum ein Thema wird in Unternehmerfamilien so
konsequent verdrängt wie die konkrete Nachfolgeplanung. Zu emotional, zu
komplex, zu sensibel. Wer sich ihr stellt, muss Fragen beantworten, die weit
über Zahlen und Verträge hinausgehen. "Die meisten Unternehmer unterschätzen
massiv, wie lange eine strukturierte Nachfolge tatsächlich dauert und wie
gravierend die Folgen sein können, wenn erst im Notfall reagiert werden muss",
warnt Fabian Zamzau von der Otter Consult GmbH.
"Der einzige Weg, das Lebenswerk optimal zu sichern und Krisen zu vermeiden, ist
eine frühzeitige, proaktive Nachfolgeplanung, nicht erst dann, wenn der
Handlungsdruck bereits existenziell ist", betont Michael Polit, Mitgründer von
Otter Consult. Die Beratungspraxis zeigt, wie schnell aus einem aufgeschobenen
Thema eine Belastungsprobe werden kann: Fragen bleiben offen, Unsicherheit
greift um sich, und Konflikte brechen offen aus.
Warum Nachfolge in Familienunternehmen so schwierig ist
Nachfolge scheitert in Familienunternehmen selten an einem einzelnen Punkt. Oft
ist es das Zusammenspiel aus Familie und Betrieb, das den Prozess so
anspruchsvoll macht. Erwartungen und Rollen sind über Jahre gewachsen, zugleich
ist das Unternehmen häufig stark auf den Inhaber zugeschnitten. Entscheidungen
wirken dadurch nie nur wirtschaftlich, sondern immer auch in die Familie hinein.
Ein entscheidender Hebel ist die Kommunikation. Solange nicht geklärt ist, wer
überhaupt übernehmen will und kann, entstehen Annahmen, die selten offen
ausgesprochen werden. "Fehlende offene Kommunikation innerhalb der Familie führt
oft dazu, dass Annahmen über die Nachfolge nie konkret geklärt werden. So
wachsen Enttäuschungen und Missverständnisse, bis echte Konflikte entstehen",
erläutert Fabian Zamzau von der Otter Consult GmbH.
Parallel fehlt in vielen Betrieben die organisatorische Grundlage für eine
Übergabe. Eine zweite Führungsebene ist nicht etabliert, Wissen steckt im Kopf
des Inhabers, Prozesse sind kaum dokumentiert. Wird dann deutlich, dass die
Nachfolge nicht innerhalb der Familie gelingt, steigt die Komplexität. Externe
Lösungen wie Management-Buy-in oder Verkauf funktionieren nur, wenn der Betrieb
unabhängig von der Inhaberperson aufgestellt und professionell vorbereitet ist.
Wenn Zeitdruck entsteht: Was Unternehmer jetzt riskiert
Ernst wird es oft erst, wenn aus einem aufgeschobenen Thema plötzlich
Handlungsdruck wird, etwa durch Krankheit, Erschöpfung oder weil sich innerhalb
der Familie kein tragfähiger Nachfolger findet. Gespräche bleiben vage,
Entscheidungen werden vertagt, und damit wächst die Unsicherheit im Unternehmen.
Die Folgen zeigen sich meist schleichend, aber deutlich. Investitionen werden
gestoppt oder hinausgezögert, strategische Weiterentwicklungen bleiben liegen,
und zentrale Themen werden nur noch verwaltet statt gestaltet. Gleichzeitig
steigt die Unruhe im Umfeld. Mitarbeiter und Kunden spüren, wenn die Richtung
fehlt.
"Wer die Nachfolge zu lange verdrängt, riskiert nicht nur Konflikte innerhalb
der Familie, sondern schadet auch der Attraktivität und Handlungsfähigkeit des
Unternehmens", warnt Michael Polit. Sinkt die Handlungsfähigkeit, sinkt oft auch
der Wert. Im schlimmsten Fall endet die Situation in einer hastigen Übergabe
oder einem Notverkauf, ausgelöst durch akute Ereignisse statt durch eine
geplante Entscheidung. Dann geht es nicht mehr darum, die beste Lösung zu
finden, sondern überhaupt eine Lösung zu erreichen.
Schritte für eine erfolgreiche Nachfolge: Vorbereitung ist alles
Am Anfang steht Klarheit in der Familie. Unternehmer sollten frühzeitig und
offen klären, ob in der nächsten Generation tatsächlich Interesse, Eignung und
Bereitschaft für eine Übernahme vorhanden sind. "Je früher Unternehmer eine
offene und ehrliche Klärung innerhalb der Familie anstoßen, ob wirkliches
Interesse, Eignung und Bereitschaft für eine Übernahme vorhanden sind, desto
besser lassen sich Alternativen und Optionen ausarbeiten", rät Fabian Zamzau von
der Otter Consult GmbH. So entsteht eine belastbare Grundlage für die nächsten
Entscheidungen.
Parallel lohnt es sich, den Blick bewusst zu weiten. Wenn eine interne Lösung
nicht trägt oder nicht gewollt ist, sollten externe oder hybride Modelle früh
mitgedacht werden. Dazu zählen beispielsweise Management-Buy-in-Lösungen oder
ein Unternehmensverkauf. Entscheidend ist, Alternativen nicht erst dann zu
prüfen, wenn der Prozess bereits unter Druck gerät.
Damit überhaupt Wahlmöglichkeiten entstehen, muss das Unternehmen nachfolgefähig
aufgestellt sein. Verantwortung gehört auf mehrere Schultern, Wissen und Abläufe
müssen dokumentiert werden, Strukturen sollten so gestaltet sein, dass der
Betrieb auch ohne den Inhaber stabil funktioniert. Ein belastbares Team, klare
Zuständigkeiten und nachvollziehbare Prozesse sind dafür zentrale Faktoren. Früh
eingebunden werden sollten außerdem die passenden Experten, insbesondere
Steuerberater und Juristen, um rechtliche und steuerliche Fragen abzusichern und
den Prozess sauber zu strukturieren. "Die frühzeitige Einbindung von
Steuerberatern, Nachfolgeexperten und weiteren Spezialisten ist essenziell, um
professionell durch den Prozess geführt zu werden und die besten Optionen für
alle Beteiligten zu ermöglichen", betont Michael Polit. Ergänzend braucht es
eine Kommunikationslinie, die zur Unternehmenskultur passt und intern wie extern
Orientierung gibt, ohne unnötige Unruhe auszulösen.
Was Unternehmer durch gute Nachfolgeplanung gewinnen
Wer Nachfolgeplanung rechtzeitig angeht, schafft vor allem eines: Ruhe und
Klarheit. Der Unternehmer gewinnt Planbarkeit für den eigenen nächsten
Lebensabschnitt, und auch die Familie wird entlastet, weil Erwartungen nicht
länger unausgesprochen bleiben. Das senkt das Konfliktpotenzial spürbar und
macht Entscheidungen wieder handhabbar.
Gleichzeitig stärkt eine gut vorbereitete Nachfolge den Betrieb. Investitionen
und Weiterentwicklung bleiben möglich, Mitarbeiter und Kunden bekommen
Orientierung, und der Unternehmenswert wird stabilisiert. "Gezielte Vorbereitung
und Investitionen in die Zukunft ermöglichen einen höheren Unternehmenswert und
eine größere Auswahl an Nachfolgeoptionen, statt unter Druck nur noch auf den
Notverkauf setzen zu können", erläutert Fabian Zamzau. So wird aus einem lange
verdrängten Thema eine gestaltbare Chance, bei der das Lebenswerk bewusst in
passende Hände übergeht.
Otter Consult: Unterstützung für Nachfolge und Unternehmensverkauf
Otter Consult begleitet Unternehmer im Mittelstand bei Nachfolge und
Unternehmensverkauf und bündelt die wichtigsten Schritte aus einer Hand. Dazu
gehören die Einordnung der Ausgangslage, die strukturierte Vorbereitung des
Prozesses und die Abstimmung mit den beteiligten Spezialisten. Fabian Zamzau und
Michael Polit arbeiten dafür eng mit Steuerberatern und Juristen zusammen, um
rechtliche und steuerliche Fragen sauber zu klären und gleichzeitig die
wirtschaftlichen Ziele im Blick zu behalten.
Im Mittelpunkt steht eine Vorgehensweise, die den Unternehmer handlungsfähig
macht, bevor der Prozess unter Druck gerät. Neben Zahlen und Strukturen geht es
dabei auch um die emotionalen und familiären Dynamiken, die jede Übergabe
prägen. "Nachfolgeplanung ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein klarer
Ausdruck von Unternehmerverantwortung und Weitblick", resümiert Michael Polit.
Sie möchten Ihre Nachfolgeplanung oder einen Unternehmensverkauf in kompetente
Hände geben? Melden Sie sich bei der Otter Consult GmbH
(https://otterconsult.de/) und vereinbaren Sie eine kostenlose Erstberatung.
Pressekontakt:
Otter Consult GmbH
Vertreten durch: Fabian Zamzau & Michael Polit
E-Mail: mailto:Beratung@otterconsult.de
Webseite: https://otterconsult.de/
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/172097/6200545
OTS: Otter Consult GmbH
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