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München (ots) - Mit dem Internationalen Tag der Bildung am 24. Januar erinnert
die Weltgemeinschaft an ihre Verpflichtung, im Rahmen der Nachhaltigkeitsagenda
bis zum Jahr 2030 für alle Menschen weltweit und ein Leben lang gute, inklusive
und chancengerechte Bildung zu gewährleisten. Anlässlich des Welttages betont
die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. den Stellenwert von
Bildungsqualität für die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Bund und
Freistaat. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt macht klar: "Damit unsere
Unternehmen wettbewerbs- und zukunftsfähig bleiben, sind sie auf gut
qualifizierte Arbeits- und Fachkräfte angewiesen. Die Grundlage für die
Nachwuchskräftesicherung legen wir in der Schule, indem wir den Kindern und
Jugendlichen flächendeckend hochwertige und bedarfsgerechte Bildungsangebote zur
Verfügung stellen."
Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche berufliche Zukunft sind im Freistaat
für den Nachwuchs sehr gut, denn das bayerische Bildungssystem ist traditionell
stark. Das belegen die guten Ergebnisse aus Erhebungen wie dem
INSM-Bildungsmonitor und dem IQB-Bildungstrend aus den vergangenen Jahren.
Brossardt macht an der Stelle aber auch klar: " Bayern steht im bundesweiten
Vergleich zwar gut da. Das Niveau im Bund nimmt insgesamt aber ab und diese
Entwicklung macht auch vor den heimischen Klassenzimmern nicht halt. Darum
dürfen wir uns auf guten Ergebnissen in Ländervergleichstests nicht ausruhen,
sondern müssen die Bildungsangebote im Freistaat schulartübergreifend konsequent
weiterentwickeln . Der Nachwuchs braucht individuelle und differenzierte
Förderung, insbesondere bei der Sprachkompetenz. Sie schafft fächerübergreifend
die Grundlage für den schulischen Erfolg unserer Fachkräfte von morgen."
Laut vbw hat die Bayerische Staatsregierung nach dem zweiten PISA-Schock mit der
Einführung von verbindlichen Sprachtests eineinhalb Jahre vor der Einschulung
und der gestärkten Förderung von Kernkompetenzen in der Grundschule wichtige
Weichen gestellt . "Als nächsten Schritt brauchen wir nun einen Maßnahmenplan
für die weiterführenden Schulen , der erfreulicherweise für die Mittelschulen
gerade angestoßen wurde", erklärt Brossardt.
Zudem müssen die Maßnahmen zur Lernzeitflexibilisierung weiter intensiviert
werden. Hierfür fordert die vbw, die dritte und vierte Jahrgangsstufe sowie den
Übertritt in die weiterführenden Schulen beweglicher zu gestalten. "Wir müssen
sicherstellen, dass der Nachwuchs ein grundlegendes Kompetenzniveau erreicht.
Eine Flexibilisierung ermöglicht, auf das jeweilige Lerntempo der Kinder und
Jugendlichen besser eingehen zu können", so Brossardt schließlich.
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Stefanie Eizenberger, Tel. +49 (0) 89-551 78-370, E-Mail:
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