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Bezirk Neukölln geht gegen Kurzzeitmieten vor

22.01.2026 07:05 Uhr rbb - Rundfunk Berlin-Brandenburg

Sperrfrist: 22.01.2026 05:00 Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.

Berlin (ots) - Das Bezirksamt Berlin-Neukölln hat einem Hauseigentümer die kurzzeitige Vermietung von möblierten Zimmern untersagt.

Das hat der Neuköllner Stadtrat für Stadtentwicklung, Jochen Biedermann (Bündnis 90 /Grüne), im Interview mit der Redaktion rbb24 Recherche gesagt.

In dem Fall geht es um ein Haus im Milieuschutzgebiet "Flughafenstraße/Donaustraße". Dort wurden 14 Wohnungen in kleinere Einheiten aufgeteilt, die maximal eine Fläche von elf Quadratmetern haben. Die Miete beträgt pro Einheit bis zu 700 Euro. Die Verträge für diese Mikro-Apartments gelten für höchstens ein Jahr - damit unterliegen sie nicht der Mietpreisbremse.

Nach Auffassung des Bezirks ist dieses Geschäftsmodell im Milieuschutzgebiet unzulässig, da es dazu beiträgt, die angestammte Bevölkerung zu verdrängen. Die Vermieterin hat gegen das Verbot Widerspruch beim Bezirk eingelegt. Der zuständige Stadtrat geht davon aus, dass der Fall vor dem Verwaltungsgericht landet. Beim Erfolg wäre es ein Präzedenzfall. Die Bezirke könnten dann künftig in allen Milieuschutzgebieten Kurzzeitvermietungen verbieten.

Pressekontakt:

Rundfunk Berlin-Brandenburg rbb24 Recherche Masurenallee 8 - 14 14057 Berlin Tel.: (030) 97 99 3-30350 Fax: (030) 97 99 3-30309 Mail: mailto:rbb24recherche@rbb-online.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/51580/6201228 OTS: rbb - Rundfunk Berlin-Brandenburg


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - rbb - Rundfunk Berlin-Brandenburg
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