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Osnabrück (ots) - Osnabrück. CDU-Außenpolitiker Armin Laschet hält nicht für
ausgeschlossen, dass es Donald Trump gelingt, ein Ende des russischen
Angriffskriegs in der Ukraine auszuhandeln. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung"
(noz) sagte Laschet: "Bei Russland und der Ukraine muss man abwarten. Da ist
bisher nicht erkennbar, dass seine Methode funktioniert. Aber für
ausgeschlossen, dass sie am Ende funktioniert, halte ich es auch nicht." Trump
sei der Einzige, der den Gaza-Krieg beenden konnte. "Die Geiseln wurden
freigelassen, der Waffenstillstand ist da. Was man dann kritisieren muss, ist,
dass das noch nicht nachhaltig ist. Aber Trump arbeitet jetzt daran, dass die
nächsten Schritte folgen."
Trump habe auch in dieser Woche in Davos erreicht, was er will. "Was er tut, ist
zutiefst durchdacht und erzielt am Ende immer ein Ergebnis", sagte Laschet
"noz". Der CDU-Außenpolitiker hält Trumps Agieren nicht für wesentlich anders
als das vorheriger US-Präsidenten. "Amerikanische Präsidenten waren immer schon
stark und haben auch immer ihren Einfluss in der Welt geltend gemacht, oft auch
über Regeln hinweg. Sie haben das nur ein bisschen vornehmer getan. Trump
erklärt es simpel, vor allem für seine eigene Wählerschaft. Aber er
unterscheidet sich im Gebrauch der Macht gar nicht so sehr von früheren
US-Präsidenten", so Laschet. Es sei klug, "ihn immer ernst zu nehmen".
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