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Frankfurt (ots) - Der Tod des US-Bürgers Alex Pretti zeigt nur wenige Tage nach
der Tötung von Renee Good erneut, wie rücksichtslos die paramilitärische
Einsatztruppe ICE agiert - nicht nur in Minneapolis, wo die Uniformierten nicht
mehr nur Menschen ohne gültige Ausweise verhaften, sondern auch Kinder
festsetzen und gegen alle vorgehen, die gegen sie demonstrieren. Mit diesen
staatsterroristischen Mitteln will US-Präsident Donald Trump nicht nur seine
umstrittene Migrationspolitik durchsetzen, sondern auch den Widerstand gegen sie
brechen. Das gelingt aber nicht, wie der Protest zeigt. Trump droht auch die
Deutungshoheit zu verlieren. Videos strafen nicht nur in den Fällen Good und
Pretti seine Worte vom rechtmäßigen Vorgehen der ICE-Einheiten Lügen. Auch die
Behauptung, der Gouverneur von Minnesota sei mitverantwortlich für die Gewalt,
verfängt vielleicht noch bei Trump-Fans. Eine Mehrheit in den USA findet
hingegen, dass die Razzien gegen Migrantinnen und Migranten durch ICE-Trupps zu
weit gehen.
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