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Föhren (ots) - Mit dem Beginn der Winterpause kommt der Betrieb auf vielen
Baustellen weitgehend zum Erliegen. Weniger Personal vor Ort und früh
einsetzende Dunkelheit schaffen jedoch günstige Bedingungen für Diebstähle.
Besonders organisierte Täter nutzen diese Phase gezielt aus.
Kupferkabel, Metalle, Baumaschinen und Werkzeuge verschwinden häufig unbemerkt
und werden oft erst entdeckt, wenn die Arbeiten wieder aufgenommen werden. Die
entstehenden Schäden sind erheblich und gehen nicht selten in die Tausende.
Viele Unternehmen unterschätzen, wie professionell solche Diebstähle inzwischen
vorbereitet sind. Ohne eine konsequente Absicherung während der Wintermonate
steigt das Verlustrisiko deutlich. Der Beitrag zeigt, welche Maßnahmen notwendig
sind, um Baustellen auch in der dunklen Jahreszeit wirksam zu schützen.
Winterpause als sicherheitskritische Phase
Mit dem Übergang in die Winterpause beginnt für Bauunternehmen eine Phase mit
erhöhtem Risiko. Weniger Präsenz, reduzierte Kontrollen und längere Dunkelheit
verändern die Ausgangslage grundlegend. Aus sicherheits- und
versicherungstechnischer Sicht gilt der Baustillstand längst nicht mehr als
Ruhephase, sondern als Zeitraum mit besonderem Handlungsbedarf.
Entscheidend ist, dass Schutzmaßnahmen nicht nur umgesetzt, sondern auch
nachvollziehbar geplant und dokumentiert werden. Versicherungen erwarten heute
ein strukturiertes Risikomanagement. Dazu gehören umzäunte Baustellen,
gesicherte Zugänge, klar definierte Lagerbereiche sowie regelmäßige Kontrollen -
auch dann, wenn der Betrieb ruht. Bleiben diese Maßnahmen aus oder werden sie
nur oberflächlich umgesetzt, kann dies im Schadensfall erhebliche Konsequenzen
haben.
Ganzheitliche Konzepte statt punktueller Maßnahmen
Angesichts zunehmend professionell agierender Täter reichen einzelne
Sicherungsmaßnahmen nicht mehr aus. Wirksamer Schutz entsteht erst durch ein
mehrstufiges Sicherheitskonzept, das verschiedene Ebenen miteinander verbindet.
Mechanische Sicherungen bilden dabei die Basis. Stabile Bauzäune, verschlossene
Container und gesicherte Zufahrten erschweren den Zugang und erhöhen den Aufwand
für potenzielle Täter deutlich.
Ebenso wichtig ist eine konsequente Ordnung auf der Baustelle. Hochwertige
Materialien, Werkzeuge und Akkugeräte sollten nicht offen zugänglich gelagert,
sondern übersichtlich und möglichst zentral gesichert werden. Ergänzend dazu
spielt die technische Absicherung eine zunehmend wichtige Rolle. Eine gezielte
Beleuchtung reduziert dunkle Bereiche und wirkt abschreckend, während
professionelle Videoüberwachungssysteme zusätzliche Sicherheit schaffen.
Moderne Lösungen überwachen Baustellen rund um die Uhr, erkennen verdächtige
Bewegungsmuster automatisiert und ermöglichen eine unmittelbare Reaktion. Täter
werden so häufig bereits beim Betreten des Geländes angesprochen und
abgeschreckt, bevor es überhaupt zu einem Diebstahl kommt. Prävention rückt
damit klar in den Vordergrund - nicht nur zum Schutz von Materialien, sondern
auch im Hinblick auf die Anforderungen der Versicherer.
Strukturiertes Vorgehen im Schadenfall
Wird trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein Diebstahl festgestellt, ist ein
besonnenes und strukturiertes Vorgehen entscheidend. Die Baustelle sollte
möglichst unverändert bleiben, um Spuren zu sichern. Parallel dazu ist die
Polizei umgehend zu informieren und eine Anzeige zu erstatten. Der entstandene
Schaden muss detailliert dokumentiert werden, einschließlich der fehlenden
Gegenstände, des vermuteten Zeitraums sowie der vorhandenen Sicherungsmaßnahmen.
Anschließend ist die Versicherung fristgerecht zu informieren. Dabei prüfen
Versicherer sehr genau, ob die Absicherung der Baustelle angemessen war und ob
die Maßnahmen nachweislich umgesetzt wurden. Wiederholte Schäden ohne erkennbare
Nachbesserungen erhöhen das Risiko von Leistungskürzungen oder sogar einer
Kündigung des Versicherungsschutzes erheblich.
Hohe Schadenssummen und steigende Anforderungen
Die finanziellen Folgen von Baustellendiebstählen liegen häufig im vier- bis
fünfstelligen Bereich pro Vorfall. Neben dem unmittelbaren Materialverlust
entstehen zusätzliche Kosten durch Bauverzögerungen, Stillstand und
Ersatzbeschaffungen. Zwar können Versicherungen grundsätzlich für solche Schäden
aufkommen, allerdings nur unter klar definierten Voraussetzungen. Nachweisbare
Sicherungsmaßnahmen, ordnungsgemäß verschlossene Lager und das Vermeiden grober
Fahrlässigkeit sind dabei zentrale Kriterien.
Gleichzeitig zeigt sich ein deutlicher Wandel im Umgang der Versicherer mit
wiederkehrenden Schäden. Rabatte für Sicherungstechnik spielen kaum noch eine
Rolle. Stattdessen reagieren Versicherungen zunehmend mit Beitragserhöhungen
oder Kündigungen. Unternehmen mit mehreren Diebstahlvorfällen gelten schnell als
schwer versicherbar, was neue Policen erheblich verteuert oder sogar unmöglich
macht.
Sicherheit als strategische Aufgabe
Vor diesem Hintergrund wird die Absicherung von Baustellen in der Winterpause zu
einem strategischen Thema. Professionelle Sicherheitslösungen dienen längst
nicht mehr nur der Schadensvermeidung, sondern auch der langfristigen Sicherung
der Versicherbarkeit. Wer Risiken frühzeitig erkennt, Maßnahmen konsequent
umsetzt und diese sauber dokumentiert, reduziert Verluste und schafft die
Grundlage für einen reibungslosen Neustart der Baustelle im neuen Jahr.
Mobile Videoüberwachung als wirksame Präventionsmaßnahme
Gerade in der Winterpause hat sich mobile Videoüberwachung als besonders
wirksame Schutzmaßnahme für Baustellen etabliert. Moderne, flexibel einsetzbare
Systeme lassen sich kurzfristig installieren und überwachen das Gelände rund um
die Uhr - auch bei reduziertem Baustellenbetrieb. Anbieter wie die LivEye GmbH
haben sich auf diese Anforderungen spezialisiert und setzen auf intelligente
Kameratechnik in Verbindung mit einer dauerhaft besetzten Leitstelle.
Verdächtige Aktivitäten werden in Echtzeit erkannt und aktiv adressiert, noch
bevor es zu einem Schaden kommt.
Für Bauunternehmen bietet mobile Videoüberwachung damit eine praktikable und
wirtschaftliche Möglichkeit, das erhöhte Diebstahlrisiko während der
Wintermonate deutlich zu reduzieren und gleichzeitig den steigenden
Anforderungen von Versicherern gerecht zu werden. Wer seine Baustelle für den
Baustillstand vorbereitet, sollte diese Form der Absicherung frühzeitig in die
Planung einbeziehen.
Über LivEye
Die LivEye GmbH ist seit 2018 Anbieter mobiler Videoüberwachungssysteme. Die
Lösungen kombinieren moderne Kameratechnik, KI-gestützte Anomalieerkennung und
eine 24/7 besetzte Leitstelle. Eingesetzt werden sie zur Sicherung temporärer
Risikozonen sowie dauerhaft schützenswerter Objekte. LivEye betreibt über 2.000
Systeme und zählt mit rund 140 Mitarbeitenden zu den führenden Anbietern in
Europa. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.liveye.com und
http://www.nstr.security .
Pressekontakt:
Christine Mildenberger
LivEye GmbH
Europa-Allee 56b
D-54343 Föhren bei Trier
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OTS: LivEye GmbH
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