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Heidelberg (ots) - Technische Perfektion, Studiohits, internationale
Kooperationen: Nach etlichen Stationen musikalischer Entwicklung gilt MENGs Name
längst als Sinnbild für einen völlig neuen Ansatz der zeitgenössischen Musik.
Live-Komposition aus dem Moment heraus - vergänglich, einzigartig, voller
Risiko. Wohin genau hat ihn sein Weg aber geführt und was prägt seinen
unvergleichlichen Ansatz bis heute?
Digitale Sounds, feste Abläufe und ein unablässiger Perfektionsdruck haben
Live-Konzerte vielfach zu planbaren Events gemacht: vorgefertigte Produktion
statt einmaliger Erfahrung. Über Jahre und Jahrzehnte bewegte sich auch MENG als
Musiker, Komponist, Arrangeur und Produzent souverän in allen Systemen der
Branche, von Pop-Produktion bis internationalem Sounddesign. Was nach
kontinuierlichem Erfolg klingt, bedeutete aber zugleich innere Zerrissenheit.
"Mit jedem Produktionsschritt, mit jeder digitalen Absicherung entfernte ich
mich weiter von der eigentlichen Energie der Musik. Musik als Produkt ist für
den Moment gemacht - doch der eigentliche Zauber entsteht nur in der Gegenwart,
dort, wo Kontrolle endet und das Risiko beginnt", reflektiert MENG. Damit
beschreibt er nicht nur den Wandel in seinem eigenen Schaffen, sondern auch das
Dilemma, das eine ganze Generation von Musikern und Zuhörern betrifft: die
Sehnsucht nach echten, unverfälschten Augenblicken.
"Es war mir irgendwann nicht mehr genug, Lieder zu entwerfen, die immer wieder
gleich klingen. Ich wollte wissen, wie Musik wirkt, wenn sie wirklich im Hier
und Jetzt entsteht", fasst MENG seine künstlerische Wende zusammen. Dieser
Drang, Kontrolle und technische Planung abzulegen, wurde für ihn künstlerisches
Programm. Schritt für Schritt distanzierte er sich von der reproduzierbaren
Musik, beendete die Routine der fixierten Abläufe, um der Live-Komposition Raum
zu geben. Statt Noten, Playbacks oder vorgefertigter Dramaturgie gilt nun das
Prinzip der kompromisslosen Momentaufnahme - die Musik entsteht aus der Stimmung
des Raumes, der Präsenz des Publikums, den unvorhersehbaren inneren Bildern. So
verschmelzen in jedem Stück Klassik, Pop und Smooth Jazz zu einem Ganzen. Für
MENG ist The Art Of LiveComposition die größtmögliche Offenbarung eines
Künstlers - aus Herz und Seele, ohne Schutz und ohne Maske. Gerade dadurch
entsteht eine Authentizität, die sich nicht planen lässt. "Die größte
Herausforderung ist das Vertrauen in den Moment. Nichts ist wiederholbar, alles
ist möglich. Genau darin liegt die Kunst," so MENG. So lässt er die üblichen
Grenzen von Stil und Genre bewusst hinter sich.
MENGs konsequente Fokussierung auf seine Königsdisziplin
Im Zentrum von MENGs Entwicklung steht keine künstlerische Reduktion, sondern
eine bewusste Zuspitzung: der Schritt hin zu The Art Of LiveComposition als
seiner künstlerischen Königsdisziplin. Nach Jahren des Erfolgs im
popmusikalischen Umfeld, nach Zusammenarbeiten mit Größen wie Phil Collins,
Quincy Jones, Herbie Hancock und Produktionen von globaler Reichweite, gewann
für ihn die Frage nach der Essenz seiner Musik Überhand. Kein plötzlicher
Impuls, sondern die logische Folge einer langen, offenen Suche. "Die Arbeit im
Studio hat mich diszipliniert, das Live-Spiel lehrte mich Demut", blickt MENG
zurück.
Der wachsende Abstand zur Wiederholbarkeit führte schließlich zu einer
fundamentalen Entscheidung: eine klare Fokussierung auf Instrument, Raum und
Atmosphäre. Die Architektur des Saals, der individuelle Klang des Flügels,
selbst die Stille und Präsenz des Publikums - alles fließt ein in die spontane
Formfindung. Jeder Abend, jedes Konzert wird damit zu einer bewussten
Gegenbewegung gegen die leicht verfügbare, optimierte Musikkultur unserer Zeit.
"Ich will keine Show, die man wiederholen kann. Ich möchte, dass Musik uns
überrascht, vor allem mich selbst."
Von austauschbaren Produktionen zum individuellen Bühnenformat: Was MENGs
weiteren Weg prägte
Mit der Fokussierung auf die Live-Komposition veränderte sich nicht nur MENGs
künstlerische Praxis, sondern auch seine Haltung zur Musikindustrie
grundsätzlich. Die bewusste Beschränkung auf das Wesentliche schuf dabei eine
bisher unbekannte künstlerische Präsenz. Die Sehnsucht nach Authentizität, nach
Einzigartigkeit, wurde zur Triebfeder seiner Auftritte. "Nur wer bereit ist, das
Risiko zu tragen, im entscheidenden Moment zu scheitern, kann jenen Funken
erzeugen, von dem jedes große Konzert lebt", betont MENG.
Um dieser Haltung auch infrastrukturell gerecht zu werden, entwickelt er
Bühnenformate wie exklusive Private Concerts, bevorzugt in schönen Konzerträumen
in Luxushotels oder erlesenen Konzertsälen, die Schönheit, Intimität und
Atmosphäre verbinden. Die Dramaturgie des Abends - nicht planbar, stets
einzigartig. Die Wahl des Raums, die Aufmerksamkeit des Publikums, das
Wechselspiel von Stille und Spannung werden zu eigenständigen Akteuren im
Konzertgeschehen. Indem MENG hierbei konsequent auf technische Hilfsmittel
verzichtet, entsteht Raum für das Unberechenbare, das Wahre.
Fazit: MENGs persönliche Königsdisziplin als Wegweiser einer ganzen Branche
Auch über die Konzertsäle hinaus findet dieser Ansatz zunehmend Resonanz:
Internationale Medien und Kulturinstitutionen beobachten MENG als wegweisend für
eine beginnende Renaissance des Live-Moments in der Musik. Besonders deutlich
wird diese Wirkung auch im Urteil von Fred Schoenagel, ehemaliger Musikchef des
NDR, der MENG über Jahre begleitet hat. Schoenagel beschreibt MENGs Ansatz als
seltene Ausnahmeerscheinung im Konzertbetrieb: "Ich habe in meinem Berufsleben
viele Musiker gesehen, weltweit, aber so etwas habe ich vorher noch nie erlebt."
Was dabei fasziniert, ist nicht nur die Freiheit der Form, sondern die
Unmittelbarkeit, mit der aus einem Augenblick Musik wird. Schoenagel bringt es
als Musiker und Beobachter auf den Punkt: "Er setzt sich ans Instrument und es
fließt, ohne Zögern, ohne Nachdenken, direkt aus dem Inneren heraus."
In eben dieser Live-Komposition sieht MENG nicht nur seine persönliche
Königsdisziplin, sondern auch eine zukunftsweisende Entwicklung der aktuellen
Musiklandschaft. "Vielleicht ist genau das unser Beitrag: wieder Räume zu
öffnen, in denen Einmaligkeit, Nähe und Wirkung wichtiger sind als Reichweite
und Reproduzierbarkeit."
Mehr Informationen zu MENG und seiner Musik finden Sie unter:
http://mengmusic.com
Pressekontakt:
MENG - The Art Of LiveComposition
Mail: mailto:contact@mengmusic.com
Web: https://www.mengmusic.com/
Ruben Schäfer
E-Mail: mailto:redaktion@dcfverlag.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/181132/6205639
OTS: MENG - The Art Of LiveComposition
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