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München (ots) - Nachdem die Kraftstoffpreise einige Wochen lang auf einem zu
hohem Niveau lagen, bewegt sich nun zumindest der Benzinpreis wieder abwärts.
Wie die aktuelle ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland zeigt,
kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 1,736 Euro und damit 0,6 Cent
weniger als vor einer Woche. Diesel kostet wie bereits in der Vorwoche im
Schnitt 1,698 Euro.
Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent ist im selben Zeitraum von rund
65 US-Dollar auf knapp unter 68 US-Dollar gestiegen. Dieser Effekt führt -
isoliert betrachtet - zu höheren Preisen an den Zapfsäulen. Dass der Preis für
Benzin dennoch nachgegeben hat, kann als Indiz für zu hohe Preise in den
vergangenen Wochen gesehen werden. Getrieben wird der höhere Ölpreis vor allem
durch Sorgen vor einem möglicherweise eskalierenden Konflikt im Iran. Im
Wochenvergleich notiert der Euro zum US-Dollar ebenfalls deutlich stärker und
erreichte damit sogar den höchsten Stand seit Juni 2021. Ein festerer Eurokurs
mildert die Auswirkungen eines steigenden Ölpreises für die Autofahrerinnen und
Autofahrer grundsätzlich ab.
Der ADAC empfiehlt, nach Möglichkeit abends zu tanken, denn dann sind die
Kraftstoffpreise im Schnitt rund 13 Cent je Liter niedriger als morgens. Eine
praktische Hilfe bei der Suche nach günstigen Tankstellen bietet die
Spritpreis-App "ADAC Drive": Hier lassen sich rund um die Uhr die aktuellen
Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen.
Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter
http://www.adac.de/tanken .
Pressekontakt:
ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
mailto:aktuell@adac.de
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OTS: ADAC
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