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Wien / München (ots) - Ein digitales Ausbildungssystem, das Sprachbarrieren
überwindet und Sicherheit am Arbeitsplatz erhöht: Das EU-geförderte
Interreg-Projekt ILL zeigt, wie grenzübergreifende Zusammenarbeit die
Fachkräftequalifikation in Europa neu gestaltet.
Wie europäische Zusammenarbeit ganz konkret Wirtschaft stärkt und Sicherheit
verbessert, zeigt das Projekt ILL (Interregional Lifelong Learning)
(https://www.ifcl.eu/de/aktueller-blog-interreg-projekt-ill/) , das im Rahmen
der Initiative EUconomy - Partnerships4Prosperity
(https://www.presseportal.de/pm/181564/6170364) vorgestellt wird. ILL steht
exemplarisch für die Ziele der EU-Kohäsionspolitik: Regionale Unterschiede
abbauen, Innovation fördern und Menschen grenzübergreifend bessere Chancen
eröffnen.
Digitale Qualifizierung für eine internationale Branche
Gefördert durch Interreg Bayern-Österreich entwickelt ILL ein digitales,
mehrsprachiges Ausbildungssystem für Bedienerinnen und Bediener von
Hubarbeitsbühnen, Ladekränen und Turmdrehkränen. Die Bau- und Logistikbranche
ist europaweit mit Fachkräftemangel und Sprachbarrieren konfrontiert -
gleichzeitig ereignen sich jährlich zehntausende Arbeitsunfälle in diesem
Bereich. ILL begegnet diesen Herausforderungen mit einer Online-Lernplattform,
auf der Schulungen flexibel und in mehreren Sprachen absolviert werden können.
Aktuell stehen die Inhalte in sechs Sprachen zur Verfügung.
Standardisierung schafft Sicherheit
Kern des Projekts ist die Standardisierung von Ausbildungsinhalten über
Ländergrenzen hinweg. Obwohl nationale Vorschriften variieren, bleiben Risiken
im Arbeitsalltag vergleichbar. Die Plattform trägt dazu bei,
Sicherheitsstandards zu vereinheitlichen und Qualifikationen leichter zugänglich
zu machen. Seit der Einführung vor rund zwei Jahren verzeichnet das Projekt etwa
3.000 Zugänge und ausgestellte Scheine pro Jahr. Unternehmen profitieren dabei
besonders von der digitalen und mehrsprachigen Struktur.
Kohäsionspolitik als Innovationsmotor
ILL zeigt, wie EU-Kohäsionspolitik digitale Innovation, wirtschaftliche
Wettbewerbsfähigkeit und soziale Inklusion in Grenzregionen zugleich voranbringt
- und wie europäische Förderung zu einem übertragbaren Modell für eine sichere
und zukunftsfähige Arbeitswelt wird.
Über das Projekt
Das Projekt "EUconomy - Partnerships4Prosperity" stellt in multimedialen
Content-Paketen über zwölf Monate hinweg EU-Initiativen aus Deutschland und den
Nachbarländern Österreich, Polen, Tschechien, Dänemark und Frankreich vor. Die
Inhalte beleuchten zentrale Themen wie Wirtschaft, Innovation, Nachhaltigkeit,
berufliche Bildung und digitale Transformation und stehen Medien kostenlos zur
Verfügung.
Pressekontakt:
EUconomy-Team
mailto:EUconomy@newsaktuell.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/181564/6207590
OTS: EUconomy - Partnerships4Prosperity
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