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Föhren (ots) - Auf vielen Baustellen in Deutschland wächst der Frust: Trotz
Zäunen, Kameras und Warnschildern nimmt der Vandalismus spürbar zu. Immer
häufiger werden Maschinen beschädigt, Materialien gestohlen oder ganze Bereiche
mutwillig zerstört. Für Baufirmen bedeutet das nicht nur finanzielle Verluste,
sondern auch Verzögerungen und im schlimmsten Fall komplette Stillstände. Warum
passiert das trotz Sicherheitsvorkehrungen immer wieder?
"Viele Baustellen sind einfach zu leicht zugänglich und Täter nutzen jede
Schwachstelle, die sich bietet. Aber auch Frust, Langeweile und soziale
Spannungen spielen eine Rolle", sagt Carsten Simons. "Gerade wenn
Sicherheitstechnik nicht vernetzt arbeitet oder nur punktuell eingesetzt wird,
tun sich Lücken auf. Und genau diese nutzen Täter gezielt aus." In diesem
Beitrag erfahren Sie, warum Vandalismus auf Baustellen zum echten Problem wird.
Wenn Sicherung nur auf dem Papier existiert
Ein Blick in die Praxis zeigt, dass die größten Schwachstellen häufig weniger
technisch als organisatorisch sind. Außerhalb der Arbeitszeiten wirken viele
Baustellen zwar gesichert, sind es faktisch aber nicht. Zäune, Tore und
Warnschilder schaffen vor allem eine optische Barriere, ersetzen jedoch keine
echte Kontrolle. Besonders schlecht einsehbare Randbereiche, provisorische
Zugänge oder nach Feierabend offenstehende Tore bieten Tätern ideale
Angriffspunkte. Auch unzureichend gesicherte Technikcontainer oder frei
zugängliche Maschinen erhöhen das Risiko zusätzlich.
Hinzu kommt, dass viele dieser Lücken lange unentdeckt bleiben. Die meisten
Vorfälle ereignen sich nachts oder am Wochenende, also zu Zeiten ohne Personal
vor Ort. Werden Schäden erst am nächsten Morgen festgestellt, fehlen
entscheidende Informationen. Weder Zeitpunkt noch Dauer des Eindringens lassen
sich rekonstruieren, ebenso wenig die Zahl der Beteiligten. Ohne eine
durchgängige Überwachung entsteht keine belastbare Timeline - und damit auch
kein nachhaltiger Lerneffekt für künftige Sicherheitsmaßnahmen.
Motive, die oft unterschätzt werden
Dabei sind die Beweggründe der Täter deutlich vielfältiger, als viele Bauherren
vermuten. Neben klassischem Diebstahl, etwa von Werkzeugen, Kupfer oder Diesel,
spielt Vandalismus ohne direkten wirtschaftlichen Nutzen eine große Rolle.
Mutwillig beschädigte Maschinen, eingeschlagene Scheiben oder zerstörte
Baustellenbereiche sind häufig Ausdruck von Frust, Langeweile oder
Gruppendynamiken.
Gerade größere Baustellen wirken auf Außenstehende oft anonym und
unbeaufsichtigt. Entsteht der Eindruck, dass sich ohnehin niemand verantwortlich
fühlt, sinkt die Hemmschwelle spürbar. Sichtbarkeit wird damit zu einem
entscheidenden Faktor. Nicht allein physische Barrieren, sondern das klare
Signal "Hier schaut jemand hin" beeinflusst das Verhalten potenzieller Täter
nachhaltig.
Warum Insellösungen keinen Schutz bieten
Ein zentrales Problem vieler Sicherheitskonzepte liegt im fehlenden
Zusammenspiel der eingesetzten Technik. Zwar sind auf zahlreichen Baustellen
Kameras, Beleuchtung oder Zäune vorhanden, doch diese Maßnahmen arbeiten häufig
isoliert voneinander und nicht dauerhaft. Kameras, die lediglich aufzeichnen,
dokumentieren Schäden im Nachhinein, verhindern sie jedoch nicht. Abschreckung
entsteht erst dann, wenn Überwachung sichtbar ist und im Ernstfall eine
unmittelbare Reaktion erfolgt.
Gerade bei weitläufigen Infrastruktur- und Großbaustellen fehlt häufig eine
permanente personelle Präsenz. Gleichzeitig lassen sich solche Areale baulich
kaum vollständig sichern. In diesem Spannungsfeld gewinnen vernetzte, mobile
Sicherheitslösungen zunehmend an Bedeutung. Mobile Videoüberwachung, wie sie
etwa von Anbietern wie LivEye eingesetzt wird, ermöglicht eine kontinuierliche
Überwachung temporärer Risikozonen. Moderne Kameratechnik, intelligente
Auswertung und die Anbindung an eine dauerhaft besetzte Leitstelle sorgen dafür,
dass Auffälligkeiten frühzeitig erkannt und bewertet werden können. Entscheidend
ist dabei weniger die einzelne Komponente als das Zusammenspiel aus
Sichtbarkeit, technischer Vernetzung und klaren Reaktionsprozessen - und damit
das eindeutige Signal, dass Vorfälle nicht unbeobachtet bleiben.
Was sich in der Praxis bewährt hat
Aus Expertensicht zeigt sich immer wieder, dass vor allem die Kombination
verschiedener Maßnahmen wirksam ist. Stabile Zäune, gesicherte Zugänge und eine
strukturierte Baustellenorganisation bilden die Basis. Ergänzt durch sichtbare
Videoüberwachung und reaktionsfähige Systeme entsteht jedoch erst die nötige
Abschreckungswirkung. Vandalismus lebt von Zeit, Anonymität und fehlenden
Konsequenzen. Werden diese Faktoren konsequent reduziert, verlagert sich das
Problem in vielen Fällen sehr schnell.
Am Ende wird deutlich: Baustellensicherheit scheitert selten am fehlenden
Willen, sondern an mangelnder Konsequenz. Wirksam ist sie nur dann, wenn
Maßnahmen ineinandergreifen, dauerhaft aktiv sind und im Ernstfall reagieren.
Dort, wo menschliche Präsenz oder vollständige bauliche Absicherung nicht
möglich sind, kann moderne, mobile Videoüberwachung einen sachlichen und
wirksamen Beitrag zur Baustellensicherheit leisten.
Über LivEye
Die LivEye GmbH bietet seit 2018 mobile Videoüberwachungssysteme in ganz Europa.
Das Full-Service-Konzept mit moderner Kameratechnik, KI-gestützter
Anomalieerkennung und 24/7-Leitstelle richtet sich an Kunden vom Gewerbebetrieb
bis zum Kraftwerk. Mit über 2.000 Systemen und rund 140 Mitarbeitenden zählt
LivEye zu den führenden Anbietern mobiler Videoüberwachung in Europa. Weitere
Infos liefern http://www.liveye.com und http://www.nstr.security .
Pressekontakt:
Christine Mildenberger
LivEye GmbH
Europa-Allee 56b
D-54343 Föhren bei Trier
mailto:presse@liveye.com
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/170731/6209313
OTS: LivEye GmbH
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