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Hamburg (ots) - Stabile Organisationen geraten ins Stocken, weil Führungskräfte
operativ festhängen und strategische Führungsverantwortung meiden: Statt klare
Systeme zu schaffen, lösen sie Probleme selbst, treffen Einzelfallentscheidungen
und tragen die Last allein. In diesem Beitrag klärt Führungs- und Systemexperte
Randolph Moreno Sommer über den Mythos Härte, notwendige Konsequenzen und die
Kraft eines systematischen Führungssystems auf.
Viele Führungskräfte auf Geschäftsführungs- und Teamleitungsebene erleben ihren
Status quo als stabil - nach außen scheint alles im Lot. Doch hinter der Fassade
mehren sich die Warnsignale: Schlafprobleme, dauerhafte Überforderung und
zunehmend Konflikte im Privatleben. Auch im Team zeigen sich Brüche: Während
einige dauerhaft über ihre Grenzen gehen, leisten andere nur noch das Nötigste.
Die Ursachen liegen dabei selten in der Arbeitsmenge oder fehlender Motivation,
sondern in einem verbreiteten Missverständnis von Führung. Aus dem Wunsch
heraus, verständnisvoll, fair oder konfliktvermeidend zu führen, bleiben
Erwartungen oft unverbindlich, Entscheidungen werden vertagt und Regelverstöße
folgenlos hingenommen. Nach außen demonstrieren Führungskräfte Stärke, innerlich
wächst jedoch die Unsicherheit - eine Spannung, die zunehmend Kraft kostet.
Konflikte werden vermieden, Konsequenzen gescheut. "Wenn Führungskräfte aus
Angst vor Auseinandersetzungen oder aus falsch verstandener Fürsorge Absprachen
nicht verbindlich machen und Regelverstöße folgenlos bleiben, entsteht ein
lähmender Stillstand", warnt Randolph Moreno Sommer, Geschäftsführer von
FAIRFAMILY. "Die Folgen sind Burnout, Ressourcenverlust und Stagnation."
"Konsequenzen sind kein Zeichen von Härte, sondern von Wertschätzung. Sie
schaffen Orientierung, entlasten Führungskräfte und geben dem gesamten System
Stabilität", führt er weiter aus. Mit dem Hamburger Beratungsunternehmen
FAIRFAMILY unterstützen Randolph Moreno Sommer, Felix Anrich und ihr Team aus
rund 60 Expertinnen und Experten mittelständische Unternehmen dabei, Führung und
Personal nicht nur zu organisieren, sondern strategisch und wirksam zu
gestalten. Das Unternehmen arbeitet dabei mit einem erprobten Führungs- und
Steuerungssystem, das Klarheit, Zugehörigkeit, Anerkennung und Wertschätzung
strukturell im Unternehmen verankert. Daraus entwickeln sie stabile
Führungssysteme, die Verantwortung klar verorten, Orientierung schaffen und
nachhaltige Leistungsfähigkeit ermöglichen.
Warum so viele Unternehmen trotz guter Zahlen feststecken
"In vielen Unternehmen herrscht ein Klima der Unklarheit, weil es keine klaren
Führungssysteme gibt. Rollen sind oft ungeklärt, Verantwortlichkeiten
verschwimmen und Entscheidungswege sind nicht transparent", erläutert Felix
Anrich von FAIRFAMILY. Besonders im Mittelstand betrachten viele Führungskräfte
Leadership als "Nebenaufgabe" oder als rein situationsbedingte Disziplin. Das
Ergebnis: Es fehlen verbindliche Strukturen, der Informationsfluss ist gestört
und die Zusammenarbeit wird zum Puzzle ohne Vorlage. In vielen Organisationen
entsteht dadurch ein paradoxes System: Mitarbeitende kennen ihre Aufgaben, aber
nicht die Konsequenzen ihres Handelns, während die volle Verantwortung bei der
Geschäftsführung bleibt. Führung wird zur Einbahnstraße, Verbindlichkeit geht
verloren und Orientierung fehlt zunehmend.
Anstatt wirksamer Führung bestimmen alte Muster wie Konfliktscheu,
Harmoniestreben oder der Anspruch, alles selbst regeln zu müssen und ständig
präsent zu sein, das Handeln - oft aus der Sorge heraus, als zu hart oder unfair
wahrgenommen zu werden. Persönliche Überzeugungen, etwa "Ich muss alles selbst
regeln" oder "Konflikte zerstören das Team", gewinnen Überhand gegenüber
modernen Methoden oder Trainingseinheiten. "Genau hier verlagert sich der Druck
schleichend zurück auf den Chef - der wird zum Feuerwehrmann für alle Probleme,
verliert dabei aber den Blick für das große Ganze", so Anrich.
Nicht zuletzt führt der Mangel an klaren Erwartungen und systematisch geregelten
Konsequenzen zu einer schleichenden Demotivation, bei der die Leistungsstarken
über ihre Grenzen gehen und andere sich entziehen. Die Besten leisten
überproportional, während das Mittelfeld orientierungslos wird oder sogar
Talente ganz abwandern. "Am Ende ist keinem geholfen: Die Führungsrolle zerreibt
sich zwischen Verantwortungsgefühl, Überforderung und künstlicher Komfortzone",
betont Randolph Moreno Sommer von FAIRFAMILY.
Plan: Was Unternehmen konkret tun müssen
"Der entscheidende Schritt ist die Einführung eines strukturierten
Führungssystems. Nur so lassen sich Klarheit, Verbindlichkeit und echte
Entwicklung im Team dauerhaft sichern", betont Randolph Moreno Sommer. Moderne
Organisationsentwicklung setzt nicht mehr auf Ad-hoc-Management, sondern auf ein
durchdachtes Fundament aus klar definierten Strukturen, transparenten Rollen und
eindeutigen Verantwortlichkeiten. Anstelle von persönlichem Gutdünken gelten so
objektive Regeln, die allen bekannt sind.
Im Mittelpunkt steht die strikte Unterscheidung zwischen Wunsch und Forderung:
Wünsche sind unverbindlich und bleiben folgenlos. Forderungen hingegen sind
immer mit nachvollziehbaren Konsequenzen verknüpft. "Unternehmen brauchen
dringend Transparenz darüber, was passiert, wenn Vereinbarungen nicht
eingehalten werden - und zwar, bevor negative Dynamik überhaupt entsteht",
verdeutlicht Felix Anrich von FAIRFAMILY. Natürliche Konsequenzen fungieren
dabei nicht als strafende Sanktion, sondern zeigen schlicht die Auswirkungen von
(Nicht-)Handeln auf das System auf.
Wesentlich ist außerdem ein abgestuftes Konsequenzenmanagement, das bereits
greift, lange bevor arbeitsrechtliche Schritte notwendig werden. So entsteht
eine Lernkurve, in der sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeitende
Verantwortung für ihr Verhalten übernehmen. Die kontinuierliche
Leadership-Ausbildung fördert, Konflikte frühzeitig zu erkennen und konstruktiv
zu adressieren, statt sie weiter auflaufen zu lassen. "Identität, Werte und
Grundüberzeugungen sind dabei genauso Teil des Prozesses wie Fachkompetenz und
Soft Skills", erklärt Sommer. Ziel ist der Aufbau eines Arbeitsumfelds, das
Ehrlichkeit, Verantwortung und Wachstum systematisch fördert und in dem alle
wissen, was sie erwarten dürfen und was von ihnen erwartet wird.
Wie die Zukunft nach dem Wandel aussieht
"Sobald Klarheit herrscht und Führung im Unternehmen systematisch verankert ist,
spüren alle Beteiligten eine deutliche Entlastung: Die Geschäftsführung erlebt
wieder echte Gestaltungskraft statt Überforderung, Teams werden produktiver und
Konflikte verlieren ihren Schrecken", fasst Randolph Moreno Sommer die Resultate
eines erfolgreichen Kulturwandels zusammen. Die Emotionalität weicht einer
souveränen, ruhigen Standardsituation. Unsicherheiten und blinde Flecken in der
Kommunikation gehören der Vergangenheit an. Teams arbeiten effizienter und mit
mehr Freude, weil alle genau wissen, wie weit ihre Verantwortung reicht und
welche Folgen ihr eigenes Handeln hat.
Professionelles Konfliktmanagement und nachvollziehbare Konsequenzen werden als
fair erlebt, nicht als übermäßige Härte oder Machtdemonstration. "Der größte
Gewinn ist die Entlastung auf allen Ebenen: Führungskräfte gewinnen
Handlungssicherheit zurück, Teams arbeiten verlässlicher zusammen und das
Unternehmen wird insgesamt stabiler und zukunftsfähiger", hebt Felix Anrich
hervor. Führung wird so nicht härter, sondern verantwortungsvoller, weil
Konsequenzen nicht bestrafen, sondern Orientierung geben. Die Geschäftsführung
schützt damit das Gesamtsystem, anstatt sich selbst zu verausgaben und hebt das
Unternehmen zurück auf Wachstumskurs. Die klaren Regeln, Werte und Prinzipien
sorgen für gezielte Entwicklung, stärkere Mitarbeiterbindung und echte
Perspektiven für alle.
Sie möchten führen, ohne härter werden zu müssen, und dennoch klare Orientierung
und Verbindlichkeit schaffen? Dann erfahren Sie im kostenfreien Erstgespräch mit
FAIRFAMILY (https://www.fairfamily.de/) , wie klare Strukturen und
nachvollziehbare Konsequenzen Ihr Unternehmen nachhaltig stärken.
Pressekontakt:
FAIRFAMILY GmbH
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E-Mail: mailto:info@fairfamily.de
Ruben Schäfer
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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/161823/6209524
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