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Wiesbaden (ots) -
- Die Zahl respiratorischer Atemwegserkrankungen (ARE) nimmt in Deutschland seit
Beginn des Jahres deutlich zu. Bestimmt wird das ARE-Geschehen durch
Influenzaviren, zudem nimmt seit einigen Wochen die RSV-Aktivität zu.[1]
- Die Symptome von Influenza, COVID-19 oder RSV ähneln sich stark, eine Diagnose
allein anhand des klinischen Bildes kann daher unzuverlässig sein.
- Die molekulardiagnostische Point-of-Care-Testung liefert Ergebnisse in
Laborqualität und ermöglicht eine sofortige, optimierte Patientenversorgung.
Allein in der dritten Kalenderwoche dieses Jahres waren rund 5,1 Millionen
Menschen in Deutschland neu von einer akuten Atemwegserkrankung betroffen -
Tendenz steigend.[1,2] Insgesamt waren zu Beginn dieses Jahres Influenzaviren
für 55 Prozent aller registrierten respiratorischen Atemwegserkrankungen (ARE)
verantwortlich.[3] Laut Analysen des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist das auf die
neue, besonders ansteckende Virus-Variante "Influenza-Subklade K"
zurückzuführen.[3,4] Gut möglich also, dass die aktuelle Grippewelle in den
kommenden Wochen weiter Fahrt aufnimmt - und in vollbesetzten Wartezimmern von
Hausärzt:innen sowie Notaufnahmen von Krankenhäusern für ein zusätzliches
Ansteckungsrisiko sorgt. Schnelle und einfache Tests können helfen,
Influenzaviren und andere Erreger frühzeitig und zuverlässig zu identifizieren,
gezielte Maßnahmen zu ergreifen und die Ausbreitung von Infektionen einzudämmen.
Point-of-Care-Testung (POCT) in der hausärztlichen Praxis und in Kliniken
Sind Hausarztpraxen für eine verlässliche Diagnostik auf ein externes Fachlabor
angewiesen, dauert es bis zum Befund in der Regel einen Tag oder länger[4]. ID
NOWTM von Abbott liefert Ergebnisse, basierend auf der isothermen
Nukleinsäureamplifikationstechnologie (NAT), binnen maximal 13 Minuten in
Laborqualität. So können Ärzt:innen ihre Patient:innen direkt beim ersten
Arzt-Patienten-Kontakt über die Befundlage informieren und die nächsten Schritte
einleiten - ohne spätere Telefonate oder Folgetermine. Ein weiterer Vorteil:
Erkrankte verbringen nur so viel Zeit wie nötig im Wartezimmer und sind damit
gerade jetzt seltener dem Risiko weiterer Infektionen ausgesetzt. Gleichzeitig
sinkt die Gefahr, dass sie andere Patient:innen anstecken. All dies kann auch
die Abläufe in der Praxis spürbar entlasten.
Eine Alternative, die ganz ohne Testgerät auskommt, ist der diagnostische und
chromatographische In-vitro-Schnelltest PANBIOTM COVID-19/FLU A&B von Abbott.
Dieser dient dem qualitativen Nachweis von SARS-CoV-2- und Influenza
A&B-Antigenen in nasopharyngealen Abstrichproben . Er wurde speziell zur
schnellen und einfachen Testung konzipiert und liefert bereits nach 15 Minuten
zuverlässige und leicht zu interpretierende Ergebnisse. Die Anwendung dieses
Schnelltests ist medizinischem Fachpersonal vorbehalten.
Schnelle molekulare Diagnostik, am besten schon in der Notaufnahme, kann auch in
Krankenhäusern ein zentrales Instrument sein, um Patientensicherheit,
Infektionsprävention und Wirtschaftlichkeit miteinander zu verbinden. Frühe
Testungen und die Identifikation von Infektionen können helfen, unnötige
Isolierungen zu vermeiden. Wird ein Verdachtsfall negativ getestet, bleibt das
Zimmer verfügbar und die Bettenkapazitäten werden effizient genutzt. Wird
dagegen zum Beispiel COVID-19 bestätigt, können Patient:innen mit gleicher
Diagnose zusammen auf einem Zimmer liegen, zudem kann eine gezielte antivirale
Therapie mit dann kürzerer Liegezeit eingeleitet werden. "Richtig eingesetzte
Prävention bringt Stabilität im gesamten Krankenhausbetrieb und ist kein
Kostenfaktor. Ganz im Gegenteil - sinnvoll und gezielt eingesetzt werden Kosten
gespart", sagt Anne Eva Lauprecht, Krankenhaushygienikerin und Infektiologin.
"Deshalb ist ID NOW die bevorzugte diagnostische Methode für
Atemwegserkrankungen, die direkt vor Ort bei Großveranstaltungen eingesetzt
wird. Ausschlaggebend sind dabei vor allem zwei Kriterien: eine diagnostische
Genauigkeit, vergleichbar mit der Labordiagnostik, sowie die Bereitstellung
positiver Ergebnisse innerhalb von nur zwei bis sechs Minuten", sagt Diana
Winter, Regional General Manager West Europe. "Bei einem positiven Befund können
die Ärzte umgehend gezielte Maßnahmen empfehlen bzw. einleiten und der
Ausbreitung von Infektionen vorbeugen."
Über Abbott:
Abbott ist ein weltweit führendes Unternehmen im Gesundheitswesen, das Menschen
in allen Lebensphasen zu einem besseren Leben verhilft. Unser Portfolio an
lebensverändernden Technologien umfasst das gesamte Spektrum des
Gesundheitswesens mit führenden Unternehmen und Produkten in den Bereichen
Diagnostik, Medizintechnik, Ernährung und generische Markenarzneimittel. Unsere
115 000 Kolleginnen und Kollegen arbeiten für Menschen in mehr als 160 Ländern.
In Deutschland ist Abbott seit über 50 Jahren mit einer breiten Palette an
Health-Technology-Produkten und -Dienstleistungen vertreten, unter anderem in
den Bereichen Diagnostika und Medizinprodukte. Das Unternehmen beschäftigt in
der Bundesrepublik knapp 4 000 Mitarbeitende an acht Standorten. Unter anderem
verfügt Abbott über Produktionsstätten in Wiesbaden, Jena und Neustadt am
Rübenberge. Am Hauptstandort in Wiesbaden befindet sich darüber hinaus das
European Distribution Center.
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Quellen:
1 https://ots.de/upx3tv
2 https://ots.de/PRlxX1
3 https://ots.de/kyLnaz
4 https://ots.de/cD7Y5U
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