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Washington (ots) - Dass Donald Trump, seine Frau Melania und der Mar-a-Lago-Club
38 000 Mal in den Akten erwähnt werden, geht in der Masse der drei Millionen
Dokumente fast unter. Der Präsident profitiert davon, dass andere im Moment
Schlagzeilen machen. Doch was ist mit den anderen drei Millionen Dokumenten, die
unter Verschluss blieben, obwohl ein Gesetz ihre Veröffentlichung bereits vor
sechs Wochen verlangt hatte? Versucht das von Trump kontrollierte
Justizministerium Missetaten im großen Stil zu vertuschen? Es wird höchste Zeit,
dass alle Akten veröffentlicht werden. Danach muss gründlich aufgearbeitet
werden, gesellschaftlich und auch durch die Justiz. Ob die US-Demokratie dann
die Kraft dazu hat, darf bezweifelt werden. Das Epstein-Netz umspannt das
Who-is-Who der gesellschaftlichen Elite und nährt den Verdacht, dass für
Privilegierte andere Regeln gelten. Diese Akten sind eine moralische
Bankrotterklärung.
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