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Stuttgart (ots) - Mit Kretschmanns Abschied und einem grünen Kandidaten ohne
Amtsbonus hat die CDU 2026 recht gute Chancen, die Macht im Land
zurückzuerobern. Aber der Gegenwind aus Berlin ist heftig. Und laut Umfragen ist
ihr Vorsprung nicht mehr so stabil, wie die CDU sich das wohl wünscht. Für
Wähler im Land muss das nicht gleich eine Katastrophe sein. Schließlich stehen
neben der CDU mit Hagel auch mit den Grünen und Cem Özdemir regierungserfahrene,
pragmatische Parteien als Alternativen bereit. Was aus der CDU im Bund zuletzt
ins Land geschwappt ist, wirkt über den Tag hinaus. Dass es allen Wettbewerbern
nutzt, ihm selbst aber schadet, wird Hagel erbittern. Mehr noch: Er muss es auch
fürchten.
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