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Berlin (ots) - Kurz vor der Eröffnung der Olympischen Winterspiele am Freitag in
Mailand und Cortina d'Ampezzo hat Wolfgang Maier, der Sportvorstand des
Deutschen Skiverbandes (DSV), das Konzept des Internationalen Olympischen
Komitees (IOC) mit insgesamt sieben Austragungsorten kritisiert. Die Spiele
seien "in lauter Einzel-Weltmeisterschaften zerlegt", bemängelte der 65-Jährige
im Interview mit der Tageszeitung "nd.DerTag" (Donnerstagausgabe). Besonders
schwer zu vermitteln sei, dass die Ski-Alpin-Wettkämpfe der Frauen und Männer an
zwei unterschiedlichen Orten stattfänden. Außerdem gebe es beim IOC kaum
Bemühungen, sich mit der anhaltenden Kritik an den großen Distanzen zwischen den
Wettkampforten auseinanderzusetzen, so Maier.
Optimistisch äußerte sich der Sportvorstand dagegen zum Medaillenziel des DSV.
Die gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund und dem Bundesministerium
des Inneren ausgegebene Vorgabe von zehn Medaillen sei realistisch. Gerade
beimSki Alpinund im Skicross habe man in den letzten Jahren aufgeholt, so Maier.
Beim Biathlon und Skispringen gebe es kurz vor den Spielen dagegen noch ein paar
Baustellen.
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